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Web Social Blog gestartet: Google kämpft für ein sozialeres Internet

Der Internetgigant Google hat am Montag mit dem Web Social Blog sein x-tes Blog gestartet. In dem bisher ersten und einzigen Post schreibt von Mendel Chaung, Marketing-Manager von Google Friend Connect, dass sein Unternehmen der Meinung sei, dass das Internet besser wäre, wenn es auch sozial sei. „Momentan haben Sie Freunde in verschiedenen sozialen Netzwerken, nutzen mehrere sozialen Anwendungen und müssen sich an viele Benutzernamen und Passwörter erinnern“, so Chaung. Google entwickle derzeit Instrumente, um dies künftig noch besser und einfacher zu gestalten.

We are launching this blog for anyone interested or involved in helping to make the web more social. Whether you own a site and want to add social features to increase community engagement, or you’re developing a great social application, this blog is for you.

We will write about social initiatives within Google, such as Google Friend Connect, as well as community efforts like OpenSocial. We plan to share some success stories, present tips and tricks, provide updates when there are new developments, and much more.

Da bin ich ja mal gespannt, was Google da alles aus dem Hut zaubern wird. Auf jeden Fall wird die Web-Community dem Suchmaschinen-Monopolisten penibel auf die Finger schauen müssen. Denn bei vielen Google-Anwendungen bleibt trotz der kostenlosen Nutzung schon mal der Datenschutz auf der Strecke.

(Michael Friedrichs)


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Über den Autor

Michael Friedrichs

Michael Friedrichs hat als Redakteur für BASIC thinking im Jahr 2009 fast 400 Artikel veröffentlicht.

11 Kommentare

  • Bei solchen Meldungen kocht in mir immer die Wut. Natürlich macht Google das nur, um auch alle privaten Nachrichten, die die Leute so pseudosicher in ihren jeweiligen Netzwerken herum schicken, lesen zu können. Genauso wie sie’s auch mit den Millionen von GMails machen. Aber die Leute blicken’s einfach nicht. Egal wie kostenlos das ist, Google hat die Macht die privaten Nachrichten der mächtigsten Menschen der Welt zu lesen. Und dass die davon nicht irgendeinen Profit machen kann mir wirklich niemand erzählen.

  • um ehrlich zu sein, was interessiert es mich, ob irgendein kerl in den usa meine nachrichten, die ich in den sozialen netzwerken hin- und herschicke, liest, oder nicht liest??
    ich meine, ist ja nicht so dass ich da meine kontodaten oder so herumposauene, aber meinetwegen kann der ruhig erfahren, dass ich gerade ein paar meiner studentenkollegen via studivz übermorgen zum männerabend eingeladen habe. wenn der googlemann will kann er ruhig auch kommen…

  • sorry, aber der Datenschutz besteht doch >grundsätzlich< nur noch pseudohaft, daher ist es mir auch egal, ob google meine Daten usw. hat oder nicht.

    Bei http://www.myqiro.de bsw. regt sich niemand auf, dass man online geortet wird, bei http://www.google.com/latitude ruft jeder Hilfe.
    Was mit unseren SMS, Mails usw. bei D1,D2,E-Plus o. O2 bzw. GMX&Co. passiert weiß niemand.

    Das ganze hat doch auch Vorteile für den User, man muss nur lernen damit umzugehen, mittelfristig wird es selbstverständlich sein.

    Aber damit man noch was zum „Hilfe rufen hat“: http://www.google.com/mobile/default/sync.html
    ich finde den neuen Service jedoch bsw. komfortabel.

    Aber jeder muss wissen, wo- was er mit seinen Daten im Netz macht.

  • mich würde interessieren wo und wem bisher nachweisbarer Schaden oder Unannehmlichkeiten durch Google entstanden sind.

    Das gemeinschaftliche Getöse nach Datenschutz ist groß und keiner weiß was dies im Eigentlichen Sinne ist.

  • Wenn Mendel Chaung und sein Unternehmen der Meinung ist, dass das Internet besser wäre, wenn es auch sozial sei, ist dieses Statement doch erstmal positiv zu bewerten. Ich finde eine solche Einstellung erstaunlich und lobenswert. Schauen wir mal …

  • Ihr habt irgendwie alle recht. Es ist einfach super das es eine zentrale Stelle gibt, welche sich für unser Recht auf Einfachheit zu neudeutsch Usability im Web einsetzt und das auch Plattformübergreifend. Es ist gut zu wissen das ehrliche Menschen anstreben die fließenden Datenströme strukturiert zu lenken. Google ist ein echter Vorreiter, welcher durch sein soziales Engagement auszeichnet.

    Ich sage ein freudiges Hurra zu der neuen Idee und deren Umsetzung.

    Künftig kann Google mit folgendem Werbespruch starten:

    „Ich schütz und leite dich auf all deinen Wegen,
    du musst nur was bei Google eingeben.“

  • naja egal ob man diese idee von google als gut oder schlecht bezeichnen soll, muss man dennoch die monopol-stellung googles auf vielen bereichen kritisieren. dieser kann man sich so gut wie nie nicht entziehen. und mit monopol ist das immer so ne sache, denn auf kurz oder lang nutzt das irgendeiner mal aus.

  • ich finde es einfach traurig dass es für dienste wie gmail die google anbietet keine wirkliche alternative gibt. oder gibt es noch einen freemail service bei dem ich mich nur anmelden muss, per pop3 alle meine anderen konten mitverwalten kann und möglichkeiten zu sortierung filterung und markierung wie in outlook habe ?

    ich hab zumindest gesucht und nichts gefunden :/

  • Für mich ist das wieder eine dieser „boah die sind damit erfolgreich, das Monopol reissen wir an uns“-Geschichte. Irgendwie adoptiert Google alle erfolgreichen Marketing-Ideen und das finde ich eigentlich eher unsozial. Schließlich muss man doch nicht immer alles übertönen was laut ist oder? 🙂

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