Datenschützer fordern Überprüfung von Google-Diensten – und 50 Millionen US-Dollar

André Vatter

googleepic

Das könnte spannend werden: In einem Brief (PDF) an die FTC (Federal Trade Commission) fordert das Electronic Privacy Information Center, kurz EPIC, eine offizielle Überprüfung sämtlicher Google-Dienste, die auf Cloud Computing basieren. Also unter anderem Gmail, Google Docs, Google Calendar und Picasa. Der Verband beklagt, dass Google die Nutzer regelmäßig dazu ermuntere, persönliche Informationen preiszugeben – die Suchmaschine selbst allerdings keinerlei Garantie dafür gebe, dass diese auch wirklich in sicheren Händen sind. Zur Illustration der Gefahr führt EPIC eine Reihe von Löchern in der Datenwolke an, die sich in den vergangenen Jahren bei Google aufgetan haben. Dazu zählt auch der Google Docs-Fehler, der erst vor wenigen Tagen entdeckt wurde und bis dahin (in Einzelfällen) Fremden Zugriff auf hinterlegte Dokumente gewährte.

Neben einer strengen Überprüfung hat EPIC noch etwas im Forderungskatalog stehen:

Compel Google to contribute $5,000,0000 to a public fund that will help support research concerning privacy enhancing technologies, including encryption, effective data anonymization, and mobile location privacy.

So sehr das Ganze nach David und Goliath klingt – den Fehler, EPIC zu unterschätzen, sollte man nicht machen. 2002 schaffte es der Verein, Microsofts Passport einfrieren zu lassen. Und auch bei der Doubleclick-Übernahme im vergangenen Jahr war EPIC ganz vorne mit dabei, als es darum ging, Google Knüppel zwischen die Beine zu werfen (mehr über die Hintergründe).

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André Vatter ist Journalist, Blogger und Social Median aus Hamburg. Er hat von 2009 bis 2010 über 1.000 Artikel für BASIC thinking geschrieben.