"Man, Twitter can’t fix sh*t. Mikeyy owns."

André Vatter

Anzeige

twitterwurmAllem Anschein nach bekommt Twitter den Wurm des 17-jährigen Michael „Mikeyy“ Mooney nicht in den Griff. Wer es nicht mitbekommen hat: Seit Samstag wütet ein viraler Tweet-Manipulator mit Fäkalsprache auf der Plattform. Den Anfang machte der StalkDaily-Wurm, der im Namen der Nutzer Werbung für das Twitter-Konkurrenzprodukt machte („Wow…“, „I love…“, „Join…“). Laut offiziellem Blog waren in der frühen Samstagnacht lediglich vier Accounts betroffen, am Morgen waren es dann 90, am Nachmittag 100. Gerade als Twitter dachte, das Problem sei behoben, begann die nächste Welle, dieses Mal legte „Mikeyy“ los, den der Teenager „aus Langeweile“ von der Leine ließ. Eigentlich macht der Wurm nichts anderes, als den Mitgliedern gegen ihren Willen Worte wie „Dude, Mikeyy is the shit!“ oder „Mikeyy. Woooo!“ in den Mund zu legen. Aktuelle Zahlen zu betroffenen Konten sparte sich Twitter – aus guten Gründen vielleicht, denn ich alleine habe dutzende infiziert gesehen.

Am Ostermontag sah die Lage nicht besser aus: Es habe „eine neue Manifestation der Wurmattacke“ gegeben, räumt Twitter ein. Was das Unternehmen dagegen tut, bleibt ein großes Geheimnis: Das einzig Auffallende ist das Verschwinden einer Großzahl von Tweets, in denen das Wort „Mikeyy“ zu finden ist. In den vergangenen paar Stunden bemüht sich Twitter wieder um Normalität und berichtet über Verbesserungsversuche bei der Stabilität und der Geschwindigkeit des Systems.

Inzwischen sind auch IT-Sicherheitsunternehmen wie F-Secure in das Thema eingestiegen. Schuld sei ein Cross-Site-Script, das greift, sobald eine infizierte Twitter-Seite aufgerufen wird und gleichzeitig JavaScript im Browser aktiviert ist. Auch F-Secure zweifelt daran, dass die Sache vorüber ist:

UPDATE Newsletter BASIC thinking

Du willst nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 10.000 Vordenker bekommen jeden Tag die wichtigsten News direkt in die Inbox und sichern sich ihren Vorsprung.

Nur für kurze Zeit: Anmelden und mit etwas Glück Beats-Kopfhörer gewinnen!

Mit deiner Anmeldung bestätigst du unsere Datenschutzerklärung. Beim Gewinnspiel gelten die AGB.

This is not over. There’s going to be quite a few modified Twitter worms for a day or two. Be careful in Twitter, don’t view profiles, don’t follow links. It’s beautiful outside, maybe go for a walk instead?

Um den Wurm (zumindest bis zur Neuinfektion) wieder los zu werden, wird der goldene Dreischritt angeraten:

1.) Ein Passwort-Reset veranlassen.
2.) Bei Settings alle Eingaben löschen, die nicht die eigenen sind. Betroffen sind die Felder für den Namen und die URL.
3.) Der Wurm verändert auch das Design (Linkfarbe etc.) der Profil-Seite. Also hier gegebenenfalls wieder Personalisierungen vornehmen.

Bis die Sache vorbei ist – und ich hoffe, dass wir wir in Kürze auch offiziell grünes Licht von Twitter bekommen – kann ich nur jedem raten, auf das Web-Interface zu verzichten und stattdessen Tweets per Client zu senden und empfangen.

(André Vatter)

🤝 25 Euro geschenkt!

Eröffne jetzt dein kostenloses NIBC Tagesgeld und erhalte bis zu 2,75 Prozent Zinsen auf dein Geld! Und obendrauf gibt's sogar noch 25 Euro geschenkt!


Jetzt Zinsen sichern

Voraussetzungen gelten, Anzeige

STELLENANZEIGEN
Senior SAP Consultant FI/CO (f/m/div.)
Bosch Gruppe in Wetzlar
Intern (m/f/d) in Digital Marketing
Clarios Germany GmbH & Co. KG in Hannover
Vertriebsingenieur (Ingenieur Maschinenbau / ...
a2tec GmbH in Hamburg
Digital Marketing Manager (m/w/d)
Schwer Fittings GmbH in Denkingen
Personalberater (m/w/d)
Ratbacher GmbH - Karriere bei Rat... in Stuttgart, M...
Vehicle Testing Lead (m/f/d)
Clarios Germany GmbH & Co. KG in
Organizational Integration Manager (m/f/d)
Clarios Germany GmbH & Co. KG in
Sales Manager (m/w/d) Online Marketing
Sellwerk GmbH & Co. KG in Düsseldorf, Meerbusch, Kaa...
Teile diesen Artikel
Folgen:
André Vatter ist Journalist, Blogger und Social Median aus Hamburg. Er hat von 2009 bis 2010 über 1.000 Artikel für BASIC thinking geschrieben.