Adf.ly – wie ihr eure Kurz-URLs durch Werbeeinblendungen versilbern lassen könnt

Michael Friedrichs

adfly

Im Twitter-Universum sind die Zeichen bekanntlich besonders knapp. Kein Wunder, dass die verschiedenen Short-URL-Dienste wie bit.ly, TinyURL.com oder ff.im dort Hochkonjunktur haben. Mit adf.ly gibt es ab Freitag einen weiteren Mitspieler in diesem Genre. Allerdings mit einem interessanten Unterschied: Bei adf.ly können sich Nutzer mit den Mini-Links ein paar Euro hinzu verdienen. Laut Homepage gibt es pro 1.000 Klicks auf die zwischengeschalteten Werbebanner einen Betrag zwischen 0,50 Cent und fünf US-Dollar. Um in den Genuss von Einnahmen zu kommen, müssen sich Link-Ersteller vorab auf der adf.ly-Seite registrieren. Bis zum 8. Mai gibt es zudem ein Willkommens-Bonus in Höhe von fünf Euro.

Und so funktioniert der werbefinanzierte Short-URL-Dienst: Ruft jemand den Mini-Link auf, wird die URL automatisch in die jeweilige Zieladresse umgewandelt. Allerdings erscheint vor der eigentlichen Seite ein mehr oder weniger schickes – oder soll ich besser sagen nerviges – Werbebanner. Erst nach einem schnellen Mausklick geht es dann weiter zur Zieladresse.

So weit die Theorie. In der Praxis sieht das Konzept von adf.ly meiner Meinung nicht mehr ganz so rosig aus. Einerseits dürften die Zwangs-Werbepausen zwischen Klick und Zieladresse auf Dauer ziemlich nervig sein. Andererseits fallen die Klickraten bei Kurz-URLs meiner Erfahrung nach nicht so hoch aus, dass sich das Ganze unterm Strich für den normalen Link-Ersteller wirklich rechnen würde. Wenn ich mich in diesem Punkt täuschen sollte, lass ich mich gerne eines Besseren belehren. Zudem würde ich als Nutzer ziemlich allergisch reagieren, wenn ich wüsste, dass bei diesem Short-URL-Dienst erst einmal eine Werbeeinblendung kommt, bevor ich auf der eigentlichen Zielseite lande.

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(Michael Friedrichs)

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Michael Friedrichs hat als Redakteur für BASIC thinking im Jahr 2009 fast 400 Artikel veröffentlicht.