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Google Wave startet im Ende September mit exklusiven Zugängen für 100.000 Nutzer

google-waveEnde Mai hat der Suchmaschinenriese mit der geplanten Kommunikationsplattform Google Wave in der internationalen IT-Szene für Furore gesorgt. E-Mails schreiben, Bilder und Videos mit Freunden teilen, gleichzeitig mit mehreren Nutzern chatten und Dokumente gemeinsam bearbeiten. Ja, all das soll Google Wave können – und noch vieles mehr. Das Konzept für den geplanten Google-Dienst kann sich meiner Meinung jedenfalls sehen lassen, verbindet die Plattform doch zahlreiche Anwendungen in einer Oberfläche. Nach der lautstarken Ankündigung auf der hauseigenen Entwicklerkonferenz I/O in San Francisco ist es allerdings wieder etwas stiller geworden um Google Wave.

Bis vor ein paar Stunden: Wie es scheint, befindet sich die Online-Plattform bereits auf der Zielgeraden. Steht kurz vor dem Release. Wie TechCrunch berichtet, hat der Internetkonzern in der vergangenen Woche rund 6.000 Entwicklern das bisher verschlossene Tor zu Google Wave geöffnet. Und in den kommenden Wochen sollen weitere 20.000 Zugänge an interessierte Entwickler verteilt werden.

google-wave-test

Gute Nachrichten gibt es auch für Nicht-Programmierer. Google plant, Google Wave um Ende September schon einmal für 100.000 Nutzer zu öffnen. Um allerdings in den Genuss einer exklusiven Einladung zu kommen, wird ein Gmail-Konto vorausgesetzt. Ich gehe aber davon aus, dass anfangs nur US-Nutzer zum Zuge kommen werden – genaue Kriterien der Auswahl sind nicht bekannt, auch sollen Bewerbungen nicht möglich sien. Die Erwählten dürfen sich dann vermutlich auf eine ganze Reihe interessanter Tools für Google Wave freuen. Wann Google seine Plattform uneingeschränkt öffnen will, ist noch nicht durchgesickert. Ich könnte mir aber vorstellen, dass dies Anfang Dezember der Fall sein wird.

(Michael Friedrichs)


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Über den Autor

Michael Friedrichs

Michael Friedrichs hat als Redakteur für BASIC thinking im Jahr 2009 fast 400 Artikel veröffentlicht.

18 Kommentare

  • Habe eben meinen Sandbox Account bekommen. Werde schon überflutet mit Waves. Anscheinend gibt es eine öffentliche Adresse, mit der man an alle Tester schreibt!? Werde mich da mal reinarbeiten…

    P.S.: Nein, ich kann leider keine Invites verteilen 😉

  • Aber läuft man so nicht noch mehr Gefahr der Datenkrake ausgeliefert zu sein=? also ich bin mittlerweile Google ggü. sehr skeptisch geworden aufgrund ihrer intransparenten Geschäftspolitik…

  • @6 Dave:
    Wave ist auch ein Protokoll, d.h. du kannst es auch auf deinem eigenen Server laufen lassen, wenn du willst auch mit deiner eigenen Software, die das Protokoll implementiert.

  • Schön, einerseits toll wieviel Produkte nun aus dem Hause google kommen aber auch wieder die Frage mit den Daten, was passiert mit eigenen Daten für was werden die weitergenutzt usw.

    Ich persönlich warte erstmal google voice ab 😉

    grüße!

  • @ Doro: Dass nur Leute aus den USA teilnehmen können, vermutet Michael Friedrichs ja nur. Vielleicht ist es gar nicht so und es sind tatsächlich alle Gmail-User in der Auswahl. (Ich glaube es zwar auch eher weniger aber mal abwarten!) -> Finde die Aktion aber schon allein deshalb doof, weil man einen Gmail-Account braucht, das ist ja wie ein Lock-/Werbemittel für ihren Mailaccount.

  • Vielen Dank für die interessanten Infos! Ich habe einfach mal auf unserem Blog einiges zitiert, natürlich unter Angabe der Quelle!
    Spannend wird, inwieweit wave tatsächlich die (Online-)Kommunikation verändern wird.
    @Stefan: Wie man einen Test-Account bekommen kann, ist wahrscheinlich geheim? Bzw. andersrum: Wie bist Du an einen Test-Account gekommen?

    Jedenfalls wird es bei der großen Aufmerksamkeit für wave nur eine Frage der Zeit sein, bis bekannt wird, wann wirklich alle (oder zumindest alle gmail-Nutzer weltweit) testen dürfen…

  • Juhuu, wieder eine web 2.0 application, die durch invites und exklusive betas gehypet werden darf, da freut sich das Bloggerherz! Ok, Satire aus – braucht ihr das wirklich alle? Muss man jeden trend völlig bedenkenlos und mit Freigabe von noch mehr Informationen an die Datenkrake Google mitmachen?

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