T-Mobile G1: Zu kleiner Flash-Speicher könnte Updates verhindern

André Vatter

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Na, das passt ja: Als ich gestern aus dem Urlaub wieder kam, stand auf meinem Schreibtisch in der Redaktion ein Paket. Absender war die Deutsche Telekom, die uns einen zweiwöchigen Test des T-Mobile G2 Touch (besser bekannt unter dem Namen HTC Hero) angeboten hat. Über Twitter habe ich bereits um eure Fragen zum Gerät gebeten und gerne wiederhole ich den Aufruf an dieser Stelle noch einmal: Wer etwas Bestimmtes über die Praxistauglichkeit des G2 wissen möchte, meldet sich bitte.

Nun aber zum eigentlichen Anliegen. Seit dem Wochenende herrscht unter einigen Nutzern des G1 einige Unruhe. Grund ist ein Post im Blog Android and me mit der Überschrift: „Besitzer eines T-Mobile G1: Rechnet nicht mit Android-Updates“. Der Grund für die Warnung liegt laut Autor Taylor Wimberly in dem zu knapp bemessenen internen Speicher (256 MB ROM) des Smartphones: Seit der im April erschienenen Firmware 1.5 mit dem leckeren Namen Cupcake sei der Flash-Speicher randvoll gepackt. Für die bereits angekündigten Nachfolge-Updates „Donut“, „Éclair“ und „Flan“ sähe es daher mau aus.

Aus den Spekulationen wurde für einige Leser dann Gewissheit, als sich ein Android-Entwickler Jean-Baptiste Queru über Twitter zu Wort meldete: „So sehr ich hoffe, dass es möglich sein wird, irgendwie weiter das G1 zu updaten, kann ich doch nichts versprechen.“ Auch wenn Queru nicht direkt an irgendwelchen Firmware-Beschlüssen beteiligt sein wird, ist dies doch eine recht schwerwiegende Vermutung. Das Blog wandte sich daraufhin direkt an T-Mobile USA und bekam ein knappes Feedback, das eher neue Rätsel aufwirft als sie auflöst:

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Wir planen weiterhin mit Google zusammenzuarbeiten, um künftig Software-Updates für das T-Mobile G1 zu bieten. Anderslautende Berichte sind inakkurat. Grüße T-Mobile USA, Inc. / Public Relations

Das könnte ahnen lassen, dass Google, T-Mobile und HTC zwar auch künftig Updates für das G1 ausliefern könnten – diese jedoch nur auf sicherheitsrelevante Patches beschränkt sind. Die Sache ist jedenfalls noch nicht gegessen, immer mehr Medien berichten nun über den winzig bemessenen Speicher des Geräts. Sollte es sich am Ende bewahrheiten, wird Firmware 1.5 die letzte sein, die G1-Nutzer aufspielen konnten. Android and me stellt bereits die Optionen vor, die in einem solchen Fall bleiben:

1. Sich mit 1.5 zufrieden geben
2. Ein neues Android-Handy kaufen
3. Das G1 hacken und ein angepasstes Android installieren
4. T-Mobile um einen Austausch des Geräts bitten.

(André Vatter)

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André Vatter ist Journalist, Blogger und Social Median aus Hamburg. Er hat von 2009 bis 2010 über 1.000 Artikel für BASIC thinking geschrieben.