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Basic Sunday: Avatar Day 2009 – James Camerons neuestes Meisterwerk

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Wenn sich einer der berühmtesten Regisseure der Welt nach rund zehn Jahren im Kino zurückmeldet, dann kann man schon etwas Besonderes erwarten. Der Regisseur James Cameron hat sich nicht nur mit Titanic, einem der erfolgreichsten Filme aller Zeiten, einen Namen gemacht sondern ist ebenfalls verantwortlich für weitere wahre Klassiker der Filmgeschichte: Terminator, Aliens, Abyss, Terminator 2, True Lies – alles Filme, die an den Kinokassen für Furore sorgten und sie noch immer zu wahren Filmperlen machen, obwohl einige dieser Filme schon über 25 Jahre auf dem Buckel haben. Als James Cameron vor einigen Monaten die Öffentlichkeit erstaunte, dass er an einem neuen Kinofilm arbeitet, waren die Erwartungen sichtlich groß. Der Fluch eines großen und bekannten Regisseurs: Man erwartet einfach nur Unglaubliches von dem Mann, der in seiner beruflichen Laufbahn Maßstäbe gesetzt hat. Doch darauf hat er sich bewusst eingelassen und präsentiert mit Avatar seinen nach eigenen Angaben aufwändigsten und revolutionärsten Film der neuen Zeit.

„Avatar – Aufbruch nach Pandora“ heißt sein Science-Fiction-Film, der weltweit am 17. Dezember 2009 in den Kinos starten wird. Der Kinofilm wird deswegen von so vielen Kinogängern sehnlichst erwartet, weil er es sich zur Aufgabe gemacht hat, das Erlebnis 3D, welches in Deutschland und auf der Welt gerade seinen zweiten Frühling erlebt, revolutionieren möchte. Der Film wurde von Anfang an mit dem Anspruch entwickelt, ein dauerhaftes, räumliches Umfeld zu schaffen, um die Funktionalität und Atmosphäre fest zu etablieren. Schaut man sich insbesondere die amerikanische Blogosphäre an, so kennt sie seit vielen Monaten nur noch ein festes Datum: Den 21. August 2009. An diesem Tag fand der sehnlichst erwartete Avatar-Day statt, an dem 15 Minuten des neuen Kinofilms der Weltöffentlichkeit präsentiert werden sollten. Ich war an dem Tag mit einigen Kollegen vor Ort und habe mir mal angeschaut, was Avatar wirklich bietet. Ein persönlicher Erfahrungsbericht über einen der wohl meist-erwartetsten Filme des Jahres 2009.

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Avatar Day 2009

Der Avatar-Day wurde zentral für den 21. August 2009 angekündigt, wurde jedoch aufgrund der Zeitverschiebung natürlich nicht gleichzeitig zelebriert. Deutschland gehörte zu den ersten Ländern auf der Welt, die Avatar tatsächlich sehen konnten – noch vor den Fans aus den USA. Das hatte den Vorteil, dass man sich in Ruhe seine eigene Meinung bilden konnte ohne sich von eventuell positiven oder negativen Berichten allzu sehr beeinflussen zu lassen. Die Karten für dieses Event waren kostenlos und natürlich nur als begrenztes Kontingent zu haben. Zahlreiche Vorstellungen waren bereits ausverkauft. Wir hatten das Glück, dass wir noch Eintrittskarten ergattern konnten. Am Eingang bekamen wir die 3D-Brillen ausgehändigt und warteten denn auch gespannt darauf, wie der Film Avatar denn auf uns wirken würde. Nach einer persönlichen Vorstellung durch einen Mitarbeiter ging es denn auch schon los: James Cameron begrüßte in einem Video die Gäste und bereitete sie auf die 15-minütige Vorstellung vor.

Die Geschichte von Avatar

Wer noch nicht mit der Geschichte von Avatar vertraut ist: Der Film spielt rund 200 Jahre in der Zukunft. Die Ressourcen der Welt sind erschöpft und die Menschheit macht sich auf die Suche nach Alternativen. Auf einem Mond mit dem Namen Pandora wird man fündig, sieht sich jedoch großen Schwierigkeiten gegenüber gestellt, da dieser Planet nicht nur mit einem dichten Dschungel durchwachsen ist, er ist auch bewohnt. Die zahlreichen Ureinwohner leben mit Tieren und Pflanzen in einer festen Symbiose und wehren sich natürlich gegen die Eindringlinge aus dem All. Wissenschaftlern gelingt es jedoch, einige der Na’vi – so benennen die Menschen die Ureinwohner – gefangen zu nehmen und mittels eines besonderen Verfahrens mit den Gedanken eines Menschen zu koppeln. Der Mensch dringt in die Gedankenwelt des Na’vi ein und kann ihn kontrollieren wie einen Roboter. Daher auch der Name Avatar, dessen Begrifflichkeit allgemein als eine Art Stellvertreter oder kontrollierbares Wesen beschrieben wird. Die Menschen wollen die Na’vi unterwandern und erfahren, wie sie sich den Ureinwohnern entgegenstellen können. Doch wie es in Filmen so üblich ist, läuft dieser Plan nicht wie ursprünglich gedacht und gerät nach und nach außer Kontrolle.

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3D-Integration in Perfektion

Kommen wir zum eigentlichen Anlass: Dem Avatar-Day 2009. Der Film beeindruckt schon von Anfang an mit rundherum gelungenen 3D-Effekten. Im Gegensatz zu den gerade älteren Filmen wird mit der 3D-Technik nicht kokettiert, sondern sie wird als weiterer Bestandteil neben dem eigentlichen Film eingesetzt, um die Atmosphäre noch stärker rüber zu bringen und den Zuschauer in seinen Bann zu ziehen. Das kann eine normale Besprechung unter Militärs sein, eine Nahaufnahme von einem Menschen oder natürlich auch Action-Szenen, die durch diese besondere Art der Technik extrem realistisch und dynamisch wirken. Das Besondere an dem Film ist jedoch, dass man ihn mit Sicherheit auch in Kinosälen anschauen könnte, die kein 3D zur Verfügung haben. Gerade weil dieser Film nicht die spezielle Technik voraussetzt, wird der Steifen auch ohne diese besondere Funktionalität sehr gut rüberkommen. Meiner Ansicht nach ein weiterer, wichtiger Punkt: 3D kann aus keinem schlechten Film einen guten Film machen. Ein guter Film kann jedoch durch diese Technik besondere Akzente setzen und die Erfahrung intensiver werden lassen. Fakt ist jedoch, dass auch mit dem schönsten 3D-Effekt sich das Auge mit der Zeit an diesen Einfluss gewöhnt und sich nur noch auf den reinen Film konzentriert. Das räumliche Sehen und Denken wird dann zwar nicht zur Nebensache – der Film an sich wird jedoch stärker in den Fokus gerückt.

Detaillierte und sehr gute Darstellung

Wie sind nun die Erfahrungen mit den 15 Minuten beim Avatar-Day 2009? Die Grafiken sind unglaublich gut gelungen und gerade die Bewegungen sind flüssig und ermöglichen es dem Betrachter, sich in dieser Welt schnell und direkt wieder zu finden. Die gezeigten Szenen bezogen sich allesamt lediglich auf die erste Hälfte des gesamten Films, „die Neugier und den Spaß nicht zu verderben“ (O-Ton James Cameron). Zwei Szenen des Films sind mir in besonderer Erinnerung geblieben, weil man zu dem Zeitpunkt bestätigendes Murmeln aus dem Publikum vernehmen konnte: Eine sehr langsam und detailliert dargestellte Szenerie, in der unser Hauptdarsteller als Na’vi sich im nächtlichen Dschungel wiederfindet und sich das erste Mal mit der wunderschönen, fluoreszierenden Natur zu identifizieren beginnt und eine andere Szene, in der er gemeinsam mit anderen Na’vi sich seinen eigenen Drachen fängt. Flüge durch Canyons aber auch sehr ruhige Momente lassen einem das Gefühl geben, man wäre wirklich dabei. Ich habe schon einige Filme in 3D gesehen und muss sagen, dass dies wohl mit die beste 3D-Integration ist, die ich persönlich bislang im Kino gesehen habe.

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Die Atmosphäre ist atemberaubend

Was man jedoch nicht vergessen darf: Es ist ein Film für ein Massen-Publikum. Auch Titanic ist nicht jedermanns Sache obwohl er noch heute zu den erfolgreichsten Filmen überhaupt gehört. Das gilt jedoch nicht nur für den Film. Auch Titanic oder Terminator haben noch heute ihre Fans, während viele Leute nichts damit anfangen können. Demjenigen, der sich den Film anschauen möchte muss klar sein, dass es den Studios und wahrscheinlich auch James Cameron selber nicht darum geht, nur einen reinen, künstlerisch wertvollen Film zu veröffentlichen, sondern ein Kinowerk zu zeigen, welches natürlich auch in erster Linie zu großen Einnahmen führen soll und auch führen wird. Die Grafiken wirkten vielen Personen zu Anfang nicht so realistisch und perfekt, wie man es vielleicht erwartet hätte. Doch diese mögliche Schwäche wurde nach den ersten Sekunden recht schnell in den Hintergrund gerückt. James Cameron versteht es einfach, die Menschen in seinen Bann zu ziehen und sie in die Handlung zu involvieren.

Eine klare Empfehlung für Avatar

Der Film startet erst in einigen Monaten in den deutschen Kinos. Ich werde auf jeden Fall zu denjenigen gehören, die ihn sich auf garantiert anschauen und sich von einer wirklichen Revolution fesseln lassen werden. Mit „Revolution“ ist auch nicht die Geschichte alleine gemeint, auch nicht die reine CGI-Technik und auch nicht die verwendete 3D-Integration: Es ist alles zusammen, was James Cameron geschaffen hat. Es wird auf jeden Fall ein Kinofilm werden, über den man noch in einigen Jahren sprechen wird. Was mich da so sicher macht? Die Frage ist einfach beantwortet: Es ist eben James Cameron. Von diesem Mann kann man nur etwas Atemberaubendes erwarten.

Nachfolgend der aktuelle Trailer zu James Camerons Avatar:

(Alper Iseri / meetinx.de)


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Über den Autor

Ehemalige BASIC thinking Autoren

Dieses Posting wurde von einem Blogger geschrieben, der nicht mehr für BASIC thinking aktiv ist.

32 Kommentare

  • Das was ich bis jetzt von AVATAR gesehen habe find ich nicht so atemberaubend, eher langweilig.
    Das Characterdesign (die Avatare) sind irgendwie eine Mischung aus Disney und Mangafigur.
    Alles so bunt, dass man denkt man ist im Kinderprogramm gelandet.

    Ich bin wohl eher Giger Designs und Atmossphäre verwöhnt.

    3D Animation fand ich auch normal. Man merkt das es animiert und künstlich ist. Die Aussagen von manchen Presseleuten, dass es real aussieht kann ich nicht nachvollziehen. Manche Computergames und Animationsfilme haben genauso gute oder gar bessere Animation.

    Storytechnisch wirkt alles nach einer Indianer gegen Cowboy Story mit wissenschaftlichen und morlaischen Aspekten.

    Schauspielerbesetzung wirkt atmossphärisch wie aus der TV Serie STARGATE.

    Ich glaube nach all den Hype hab ich zuviel erwartet.
    Jetzt warte ich auf den ganzen Film ab und vielleicht werde ich ja noch überrascht.

    James Cameron hat einen bunten Sci Fi Film für die Familie und Disney/Pixar verwöhnte Kinobesucher gemacht. Die ganzen bunten Figuren etc. lassen sich gut als Spielzeug verkaufen.
    Die großte Zielgruppe sind wohl Familien und Kinder, trotz der ganzen Ballerei. Kommt genau rechtzeitig vor Weihnachten ins Kino.

    Ist der Film ab 6? oder ab 12?

  • @Millus: Es ist schwierig den Film zu beurteilen, wenn man ihn nicht in seiner vollen Pracht in 3D gesehen hat. Da wirkt das Ganze unglaublich beeindruckend und real. Das die Figuren in 2D relativ künstlich wirken ist auch mir aufgefallen aber in 3D fügt sich das Bild schnell zu einem realistischen Gesamtwerk zusammen, so dass diese „Kleinigkeiten“ schnell gar nicht mehr auffallen. Die insgesamt 15 Minuten waren so schnell vorbei, dass wir uns fragten, ob es wirklich 15 Minuten waren. Ein Blick auf die Uhr zeigte dann, das dem tatsächlich so war. Und das ist meiner Ansicht nach schon der größte Beweis. Wenn die Zeit so schnell vorübergeht und man es kaum abwarten kann, bis man auch den Rest dieser Geschichte erleben darf.

  • Die Sache mit 3D und 3D Kinos ist so, dass das Auge sich nach un nach schnell an das Visuelle anpasst. So wie sich die Augen der Dunkelheit anpassen. War bei Star Wars Clone Wars auch so, nach einer Weile ansehen, vergisst das Gehirn das es eine Animation ist und alles wirkt „normal“.
    Aber auch, weil die Handlung einen mitreißt.
    Wenn der Film ins Kino kommt, werde ich ihn mir im iMax ansehen.

    PS: der Artikel ist sehr schön ausführlich, übersichtlich und ordentlich geschrieben.
    Guter Artikel.

    Bin einfach nur kein Avatar Fan 🙂 (im Moment)

  • Hallo Alper,

    vielen Dank für diesen Bericht! Ich konnte leider nicht die 15 Minuten Preview sehen, warte aber auch schon gespannt auf den Film. Kleiner Hinweis noch am Rande, es war nicht „Alien“ von James Cameron, sondern „Aliens“ 🙂

    Auch wenn ich jetzt momentan viel Kritik über den Film lese, so bin ich mir ziemlich sicher, dass der Film neue Maßstäbe in Sachen Kino setzen wird und das nicht nur wegen dem 3D, sondern auch story-technisch.

    Ich kann den Kino-Start kaum noch erwarten…

  • @Christian: Natürlich ist es „Aliens“ – ein kleiner Schreibfehler hat sich da eingeschlichen. Danke für den Hinweis – ist korrigiert.

    Ich persönlich war bislang von keinem Film von James Cameron enttäuscht und bin mir sicher, dass es auch dieses Mal nicht anders werden wird. Haben ja noch einige Monate Zeit. Mal schauen, wie der Film Ende Dezember tatsächlich beim Publikum ankommen wird. Ich bin sehr gespannt.

  • Hmmm .. Avatar gehört nun überhaupt nicht zu meinem Interessengebiet. Aber 3D Filme sind wirklich wunderbar klasse!!!
    Und nun: Super Alpert das es dich hier gibt. Der Blog wäre ohne Dich untergegangen! Und ich möchte jetzt bitte auch keinen Kommentar von Dir dazu. Der wäre nicht echt!
    Und an alle anderen Schreiber hier: Mich nervt es das ihr Eure Meinung zu aktuellen Themen immer schräg mit Absatz am Ende schreibt. Eure Vorlage beeindruckt mich nicht. Es sollte generell keine Vorlage bei Blogs geben. Jedem das seine, ABER ihr sinkt und sinkt..
    Wäre hätte das gedacht, ich lese wieder Spreeblick.

  • Also ich erwarte den Film mittlerweile schon sehnlichst und freue mich richtig auf den 3D-Animations Film.
    Der Trailer hat mich richtig heiss gemacht.

    Gruss

    Henrik

  • In „Titanic“ beeindruckten mich seinerzeit vor allem die miesen Computer-Animationen des Dampfers. Ohne Kate Winslet & Leonardo di Caprio (vor allem er) wäre der Film also nie dermaßen eingeschlagen.

    Cameron hätte dann auch nie diesen Medienhype um seinen neuen Film bekommen. Nun ist er aber Oscar-Regisseur und – wie es bei Musikern ebenfalls oft passiert – die „treusten Fans“ werden es auch gut finden, wenn es der letzte Schrott sein sollte.

  • Die Computergrafik sieht NICHT überzeugend aus. Vielleicht richtet es ja die 3D.

    Und Elfen? Wow! Noch nie gesehen!!

    Und die Story ist ‚Wer mit dem Wolf tanzt‘ im Weltraum. Auch sehr originell.

  • Hallo Alper, Du schreibst:

    „Das Besondere an dem Film ist jedoch, dass man ihn mit Sicherheit auch in Kinosälen anschauen könnte, die kein 3D zur Verfügung haben. Gerade weil dieser Film nicht die spezielle Technik voraussetzt, wird der Steifen auch ohne diese besondere Funktionalität sehr gut rüberkommen.“

    vs.

    „Es ist schwierig den Film zu beurteilen, wenn man ihn nicht in seiner vollen Pracht in 3D gesehen hat. Da wirkt das Ganze unglaublich beeindruckend und real. Das die Figuren in 2D relativ künstlich wirken ist auch mir aufgefallen aber in 3D fügt sich das Bild schnell zu einem realistischen Gesamtwerk zusammen, so dass diese “Kleinigkeiten” schnell gar nicht mehr auffallen.“

    Kleiner Widerspruch…

  • @Andreas: Mitnichten. Auch in 2D wird dieser Film sehr gut aussehen. Ganz sicher werden die Macher den Film nicht so ausgelegt haben, dass er _nur_ in 3D-Kinos zu sehen sein wird. Das meinte ich damit. Ansonsten könnte der Film in wohl 90% aller Kinos auf der Welt nicht gezeigt werden. Keine gute Voraussetzung für einen wahren Blockbuster.

    Ich habe den Film in 2D bislang nicht gesehen. Kann also nicht sagen, ob die Figuren sich auch in 2D in die komplette Umgebung integrieren. Das wird man wohl erst Ende Dezember sehen.

  • Nachdem ich mir jetzt doch mal den Trailer angeschaut habe, kann ich mit Sicherheit sagen, worum es in dem Film gehen wird: ‚Ne Liebesschnulze, die 300 Jahre nach Titanic spielt: Leo und Kate werden von Elfen verkörpert und der Dampfer ist ein großer Planet…

  • Die Story klingt wirklich nicht besonders innovativ, aber vielleicht wird ja trotzdem ein unterhaltsamer Film daraus. Das mit der 3D Technik im Kino ist schon eine feine Sache, Ice Age 3 war richtig gut in 3D

  • Warum sollte die Story auch „innovativ“ sein? Andere Filme von James Cameron waren auch nicht von der Story innovativ, gehören aber zu den besten des Genres. Ich finde einfach er hat ein Talent dafür eine gewisse Grundstimmung in seinen Filmen aufkommen zu lassen. Wenn ich mir hier beispielsweise den neuesten Terminator 4 anschaue, der läuft einfach spurlos an einem vorbei, da kommen keine Emotionen auf. Einfach nur ein normaler Action-Film. Hingegen Terminator 2 ist auch nur ein Action-Film, hat aber eine ganz andere Atmosphäre, die leider so nur wenige Regisseure hinbekommen. Und genau das macht meiner Meinung nach die Filme von James Cameron so besonders. Nicht die innovativen Stories.

  • Hi,

    der Trailer hat mich total begeistert, glaub das wird der erste Film den ich mir im Kino in 3D angucken werde. Freue mich schon drauf.

    Greetz,
    Felix

  • In einer amerikanischen Kritik des 15 Minuten Previews habe ich auch gelesen, dass der Film wegen der Love Story scheitern wird, ähnlich wie die Star Wars Filme von George Lucas. James Cameron und George Lucas könnten keine Love Stories inszenieren, nur Woody Allen könne das. Wie kann man bitte nur Woody Allen im Kontext mit James Cameron nennen? Ich glaube manch einer sieht den Trailer, weiß aber gar nicht wer James Cameron ist oder hat einfach keinen Fable für seine Filme. Und auch wenn es ein „Der mit dem Wolf tanzt“ im Weltraum wird, dann aber mit Sicherheit der beste Tanz mit einem Wolf im Weltraum, den es je gab!

  • Ich bin selbst kein großer 3D-Film, dennoch erwarte ich von diesem hier einiges. Aber ich bin auch nicht enttäuscht wenn er nicht so besonders wird, da man nicht von einem Menschen erwarten kann da er perfekt ist.
    Dennoch glaub ich an James Cameron und erwarte ich großer Hoffnung sein neues Meisterwerk.

  • Raytracing und 3D-Cinema sind schon faszinierende Techniken. Als Sci-Fi Fan bin ich auch sehr gespannt auf diesen Film. Wirklich gutes Kino in diesem Genre gab es leider schon lange nicht.

  • Auch wenn ich den Film nicht in 3D sehen werde freue ich mich schon darauf. Allerdings nicht wegen Cameron, sondern vor allem wegen des Genres. Es ist einfach schön zu sehen, dass es die Technik seit ein paar Jahren möglich macht Fantasy und Scifi visuell ansprechend zu verfilmen.

  • Hey, James Cameron macht nun auch Videospiele?
    Sorry Jungs, aber dieser Film ist doch so langweilig wie die drei letzten StarWars-Filme zusammen.

    Und man kann einen 3D-Film zwar auch in 2D über sich ergehen lassen, aber er wird niemals so wirken, allein schon, weil er für 3D völlig anders ausgeleuchtet sein muss.

  • Hey Alper,
    danke für die Basic Sunday Folge.
    Habe mir den Trailer bereits angeschaut und denke mir diesen Film auch im Dezember anzuschauen.
    Daher danke für den Tipp.
    Ich wünsche allen einen angenehmen Start in die Woche!

  • @ NewsShit!
    „In “Titanic” beeindruckten mich seinerzeit vor allem die miesen Computer-Animationen des Dampfers. Ohne Kate Winslet & Leonardo di Caprio (vor allem er) wäre der Film also nie dermaßen eingeschlagen.“
    Seinerzeit, mein lieber Falk, also nach dem Deutschlandstart von „Titanic“ am 8. Januar 1998, warst du entweder gerade ein halbes Jahr aus der Schule raus oder mitten im Abi-Stress. Ich vermute letzteres, da du ja im Herbst 79 geboren bist. Zu dieser Zeit hattest du weder Ahnung von Graphikdesign im allgemeinen, noch 3-D-Animation im besonderen. Somit fehlte es dir damals schlicht an Wissen, um ein derartiges Urteil zu fällen. Übrigens wurde seinerzeit gerade die Animation des Schiffes, vor allem in Verbindung mit dem gigantischen Setmodell, von Fachleuten besonders gelobt. Also ist deine Aussage doch eher das merkwürdig überhebliche Statment eines „jungen Hüpfers“. Ein einfaches – „Tinanic find ich Scheisse“ – hätte es auch getan. Ansonsten finde ich es schon schön, wenn ein „Landsmann“, anscheinend erfolgreich, seinen Weg im Kreativbereich geht.

    @ Alper Iseri
    Schöner Bericht, habe leider den Termin in LE verpasst und nur den Trailer gesehen. Durchaus beeindruckende Bilder, nur stellt sich momentan noch nicht das ganz grosse Aha-Erlebnis ein. Deswegen bin ich natürlich sehr auf den 3-D-Effekt gespannt. Was die Animation in Spielfilmen betrifft, so geht zwar der Trend heute langsam in Richtung „realistischer“ und damit vermeintlich unspektakulärer Ergebnisse (z.B. „District 9“), allerdings bevorzugen die „fetten“ Blockbuster immer noch althergebrachtes, siehe „2012“.

    PS. Mir ist gerade eine Art freudscher Versprecher in deinem Artikel aufgefallen. „3D kann aus keinem schlechten Film keinen guten Film machen.“ Irgendwie hab ich das Gefühl, der Satz macht keinen Sinn. 😉

  • Ja, es sieht schon sehr künstlich aus. Allerdings habe ich den Eindruck, dass diese künstliche Anmutung ein gewolltest Stilmittel ist. Vielleicht habe ich den Eindruck aber auch nur aufgrund der knalligen Farben, die ohne Zweifel ein Stilmittel sind. Ein wirkliches Urteil wird man wohl erst dann fällen können, wenn der Film im Kino zu sehen ist und man anhand sichtbarer oder eben nicht sichtbarer Blue Screen-Artefakte oder dürftigen Partikeleffekten erkennen kann, ob die Anmutung des Filmes gewollt oder nicht besser gekonnt ist.

    Was mich an der Diskussion ein wenig enttäuscht ist, dass viele Zuschauer Filme scheinbar nur noch nach der Güte der CGIs bewerten. Es wäre doch schrecklich, wenn es nur noch eine Richtung der Entwicklung gäbe, nämlich hin zur perfekten Illusion einer Realität. Wenn ich mir schon einen (Fantasy-/Sci-Fi-)Blockbuster im Kino anschaue, dann will ich nicht die Realität sehen sondern Welten, die ich mir vorher nicht einmal im Traum vorstellen konnte.

  • Also ich hab die 15 Min. Preview von AVATAR in 3D gesehen, und kann nur sagen, dass das fertige Filmbild absolut nicht dem entspricht, was im Teaser (einige sagen immer fälschlicherweise „Trailer“) zu sehen ist. Der Teaser wirkt wie ein Computerspiel – die fertigen Filmszenen dagegen überhaupt nicht! Im Gegenteil! Die Haut der Aliens wirkt sehr realistisch – sie ist auch bei weitem nicht so blau wie im Teaser – sie wirkt fast ledrig! Auch die Bewegungen dieser Figuren – gerade in der Szene wo der Hauptdarsteller einen saurierartigen Vogel bändigt – sind sehr realistisch. Zumindest mit Abstand das Beste was ich bisher an CGI gesehen habe. Weit über dem Niveau von Gollum aus Herr der Ringe – und der war schon gut gemacht.

    Also alle die immer stönen wie schlecht das alles angeblich aussieht! Wartet ab!!! Was ihr im Dezember sehen werdet wird euch umhauen!

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