Das Wii-Cyberbike: Nintendos Angriff auf den Hüftspeck

Marek Hoffmann

500x_cyberbike

Wer auf der Wii schon einmal gegen jemanden geboxt hat, der weiß, dass diese Angelegenheit ganz schön schweißtreibend sein kann. Und Muskelkaterpotential hat. Tennis, Bowling und die anderen Sportarten sind im Vergleich dazu harmlos, finde ich. Daher habe ich mich auch schon einige Male gefragt, warum bei Nintendo noch niemand auf die Idee gekommen ist, Kickboxen oder so rauszubringen. Quasi als eine Couch-Potato-Variante von Tae Bo.

Ganz so weit gehen die Japaner zwar (noch) nicht, aber mit ihrem neusten Produkt – dem „Cyberbike“ – drängen sie schon deutlich in eine, meines Wissens noch unbesetzte Marktlücke: Spielerische körperliche Ertüchtigung von Konsolenspiele-Fans. Das Cyberbike ist dabei im Grunde nichts anderes als ein stinknormaler Heimtrainer, nur mit den beiden Unterschieden, dass es unbequemer aussieht und an die Wii-Konsole angeschlossen werden kann.

Zusammen mit diesem von der Firma Bigben Interactive entwickelten Bike wird ein Spiel geliefert, in dem man als „Ökobürger“ den Planeten vom Dreck befreien muss. Hierzu muss der Spieler kräftig in die Pedalen des Cyberbikes treten, da er mit dem Ding nicht nur locker über die Heide fahren, sondern auch in die Luft steigen und durch das Wasser schiffen kann. Ist klar – wer nicht kräftig genug tritt, stürzt oder säuft ab. Game over. Wem das zu „grün“ oder wenig ist, muss nicht direkt abwinken, denn das Rad ist auch mit dem Mario Kart Wii kompatibel. Zu haben ist das Paket wohl schon im November dieses Jahres und wird 149 Euro kosten.

Smarter als dein Feed

Lass dich mit unserem Tech-Briefing UPDATE bei KI und den Tech-News von morgen nicht abhängen – kostenlos täglich in der Inbox von über 13.000 Lesern.

Mehrere PDFs Mockup

Gratis zur Anmeldung:
Zugriff auf alle PDF-Guides

Mit deiner Anmeldung akzeptierst du unsere Datenschutzerklärung.

Bin ja mal gespannt, wie viele sich das Cyberbike kaufen. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich mit meinem Heimtrainer bisher immer vor dem Fernseher trainiert habe, dies aber trotzdem sehr langweilig finde. Ein interaktive Fun-Komponente, die mich – unter anderem durch unterschiedliche Schwierigkeitsgrade (z. B. Fliegen) – körperlich fordert, finde ich interessant. Letztlich sind mir aber 150 Okken zu viel für das Paket. Wenn noch mehr Leute so denken wie ich, dann wird das Cyberbike wohl mittelfristig das gleiche Schicksal ereilen, wie seinen Vorgänger. Denn so wie ich das verstanden habe, hat Nintendo einen Heimtrainer auch schon mal sehr erfolglos mit dem SNES ausprobiert.

Via: Kotaku / Mediabiz

Unser Zins-Tipp

Eröffne jetzt dein kostenloses Myntro Festgeld und erhalte 3,43 Prozent Zinsen auf dein Geld – und das garantiert für 12 Monate!


Jetzt Zinsen sichern

Anzeige

(Marek Hoffmann)

Google lässt dich jetzt selbst bestimmen, welche Quellen du in der Suche häufiger siehst. Mit zwei schnellen Klicks kannst du BASIC thinking kostenlos als bevorzugte Quelle hinzufügen und damit unabhängigen Tech-Journalismus unterstützen. Vielen Dank!

STELLENANZEIGEN
Hardware-Tester/Validator for lab automation ...
ZEISS in Dresden
Praktikant*in Corporate Social Media (Pflicht...
Mercedes-Benz AG in Stuttgart
Pflichtpraktikum im Bereich Marketing & K...
Mercedes-Benz AG in Stuttgart
Referent für Kommunikation, PR & Social M...
Brost-Stiftung in Essen
Marketing & Social Media Manager (m/w/d)
Rasch-Metalle GmbH & Co. KG in Bielefeld
Social Media Manager DACH (m/w/d)
TD SYNNEX Germany GmbH & Co. OHG in München
Praktikant/in Marketing/ Social Media
ASCENSO Akademie für Business und... in Palma de Mal...
Marketing | Grafik & Social Media Allroun...
SACO Shipping GmbH in Hamburg
THEMEN:
Teile diesen Artikel
Marek Hoffmann hat von 2009 bis 2010 über 750 Artikel für BASIC thinking geschrieben und veröffentlicht.