Sonstiges

Statusmeldungen: Jeder fünfte Amerikaner arbeitet schon für Microsoft und Google – theoretisch

Spikymarry

Na, da wird sich aber jemand die Hände reiben… In einer Studie, die von Princeton Survey Research International in dem Zeitraum zwischen dem 18. August und 14. September dieses Jahres durchgeführt wurde, hat man den täglichen Gebrauch des Internets durch erwachsene Amerikaner untersucht. Dabei wurde Folgendes herausgefunden: Jeder fünfte Internetuser nutzt Twitter oder einen anderen Dienst, um Statusnachrichten von sich selbst zu verschicken oder um Aktivitäten anderer zu folgen. Dies sind knappe 19 Prozent und somit satte acht Prozent mehr, als noch im April.

Dieser starke Zugang sei vor allem darauf zurückzuführen, dass immer mehr User über mobile Geräte ins Internet eintauchen. Etwa 54 Prozent der Befragten besitzen laut Studie ein internetfähiges Laptop, Handy oder anderes Gerät (z. B. E-Book), wobei wiederum ein Viertel von ihnen dieses dazu nutzt, um über Twitter oder Ähnliches seine Statusmitteilungen zu verbreiten. Es geht noch weiter: Je mehr solcher Geräte eine Person besitzt, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass sie Twitter benutzt: vier Geräte – 39 Prozent, drei Geräte – 28 Prozent, zwei Geräte – 19 Prozent und ein Gerät – 10 Prozent.

Das Alter spielt natürlich auch eine Rolle, also bitte: 33 Prozent der 18- bis 29-Jährigen benutzen Twitter. Im Vergleich zum Dezember, in dem es nur 19 Prozent waren, ist das eine sagenhafte Steigerung. Zuletzt noch der Fund, dass diejenigen, die Soziale Dienste wie Facebook oder MySpace nutzen, zu 35 Prozent auch Twitter nutzen. (Zum Vergleich: Nur mickrige sechs Prozent nutzen Twitter, wenn sie keinem Sozialen Dienst angehören.)


Neue Stellenangebote

Social Media Manager (m/w/d)
NOVAFON GmbH in Weinstadt
Mitarbeiter*in Marketing und Social Media (m/w/d)
Stadtwerke Neustadt a. Rbge. GmbH c/o Ideenstadtwerke in Neustadt
Studentisches Praktikum im Bereich Marketing / Social Media
Taunus Sparkasse in Bad Homburg vor der Höhe

Alle Stellenanzeigen


Zahlen, Zahlen, Prozente, Prozente, Twitter, Twitter. Was soll das Ganze? Nun, es sieht so aus, als wäre Microsoft mit der Kooperation mit Twitter ein Glückswurf gelungen. Sollte die Tendenz nämlich anhalten, und das legt die Studie sehr nahe, dann wird Bing auf mehr Statusnachrichten zugreifen können, als sich Balla Ballmer oder einer der anderen verantwortlichen bei Microsoft das je vorgestellt hat. Oder vielleicht haben die sich genau das vorgestellt. Wäre zur Abwechslung dann ja mal eine richtige Prognose. Na und Google kann sich freuen, auch noch auf den Zug aufgesprungen zu sein…

Via: Wallstreet Journal


LinkedIn-Guide gratis!

Melde dich für unser wöchentliches BT kompakt an und erhalte als Dank unseren großen LinkedIn-Guide kostenlos dazu!

(Marek Hoffmann)


Über den Autor

Marek Hoffmann

Marek Hoffmann hat von 2009 bis 2010 über 750 Artikel für BASIC thinking geschrieben und veröffentlicht.

4 Kommentare

Kommentieren