Mit 'Twitalyzer' den eigenen Einfluss im Web messen

Marek Hoffmann

twitalyzer-logoIch bin eben auf einen neuen Twitter-Dienst aufmerksam geworden. Neuer Twitter-Dienst? – Ich weiß, diese Neuigkeit müssen viele von euch erst einmal sacken lassen. Wer  sich aber nach seinem lauten „Gee whiz!“ nun wieder gesammelt hat, wird Twitalyzer vielleicht gar nicht so uninteressant finden. Zumindest dann nicht, wenn er im One-Click-Says-All-Style erfahren möchte, welche Wellen sein Gezwitscher im Netz schlägt. 

Im Hauptberuf ist Twitalyzer nämlich ein Dienst, der jedem Twitter-User dessen „Popularität“ im Web anzeigt. Hierzu muss man nur seinen Twitternamen eingeben, „Twitalyze!“ drücken. Fertig ist die Auswertung. Je nachdem, wie einflussreich man ist, kann die Auswertung bis zu zwei Minuten dauern. Dauert sie nur zwei Sekunden – nicht traurig sein, dann ist die Popularität noch ausbaubar.

Berücksichtigt werden bei der Analyse solche Dinge wie Einfluss, Signal-To-Noise-Ratio und andere „Maßeinheiten“ zur Ermittlung des Social Media-Erfolgs, deren Definition aber sehr frei von Twitalytzer interpretiert wird. Bei „Clout“ handelt es sich beispielsweise um so etwas wie „special advantage, pull, or influence“, zu Deutsch also die Wahrscheinlichkeit, von jemandem retweetet zu werden. Nach dem Klick gibt’s zur Veranschaulichung einen Screenshot mit den Werten von Basic Thinking…

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Wie man sieht, ist Basic Thinking nicht ganz schlecht unterwegs, aber natürlich ist noch mehr drin. Wie man am „More Detail“-Hinweis unter jeder „Maßeinheit“ erkennen kann, ist eine tiefergehende Analyse möglich, aber die erspar ich euch jetzt. Für diejenigen also, die gerne sehr genau wissen, wo sie wann womit wie viel Einfluss ausüben, für die ist dieser Dienst genau der Richtige, denke ich. Allerdings besteht bei der Nutzung immer die Gefahr, in Depressionen zu verfallen, wenn der „Erfolg“ sich nicht direkt proportional zur Tweets-Anzahl verhält. 

Was bietet Twitalyzer außerdem? Den üblichen Penis-Vergleich mit anderen Twitterern, eine Top-100-Liste der einflussreichsten Singvögel, eine Twitalyzer-Suche, ein mit Google Analytics verquicktes Analyse-Tool und noch ein paar andere Features, für die ich allerdings keine Zeit hatte, um sie alle auszuprobieren. Wer sich aber für Twitalyzer interessiert, kann hier gerne seine Erfahrungen mit den Features posten. 

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(Marek Hoffmann)

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Marek Hoffmann hat von 2009 bis 2010 über 750 Artikel für BASIC thinking geschrieben und veröffentlicht.