3-Pfund-Rasiermesser: Dells Adamo XPS soll das flachste Notebook der Welt sein

Marek Hoffmann

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„Flach“ – das war nicht immer ein Attribut, das positiv konnotiert war. Nun scheint es aber offenbar zum Maß aller Dinge zu werden. Zumindest für ausgesuchte Notebook-Hersteller. Es schickt sich nämlich einmal mehr Dell – der vermeintliche König der Mittelmäßigkeit im Bereich Laptop/Notebook-Zuverlässigkeit – an, das „flachste Notebook der Welt“ auf den Markt zu bringen: das Adamo XPS.

Die Fakten: Das Gerät ist nur 9,99 Millimeter „dick“ und wiegt in der 1,44 Kilogramm. Angetrieben wird es von einem Intel Core 2 Duo ULV-Prozessor mit 1,4 GHz. Desweiteren wurde das XPS mit einem 4 GB DDR3 Arbeitsspeicher mit 800 MHz und einer 128 GB großen SSD ausgestattet. Das Windows 7 Home Premium-Paket wird auf einem 13,4-Zoll-LED-HD-Breitbild-Display angezeigt, das die Ausmaße des Notebooks auf 340×272 Millimeter ausdehnt. Kosten soll die Flunder nicht gerade billige 1.699 Euro. Alle weiteren Infos gibt es auf der Herstellerseite.

Und nun die Frage: Gibt es außer den 9,99 Millimetern noch ein anderes Kaufargument, das für das XPS spricht? Für Käufer, die extrem viel Wert auf Design legen, vielleicht. Man hat die Wahl zwischen zwei Aluminium-Gehäusen, die entweder mit Ätzung und perlweißer oder mit onyxschwarzer, gebürsteter Oberfläche erhältlich sind. Die Tastatur verschwindet beim Zuklappen im Rahmen des Displays und lässt sich durch leichte Berührung eines wärmeempfindlichen Streifens auf dem Display-Deckel wieder ausklappen. Die Tastatur steht leicht schräg und dient als Stütze für das Display.

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Letzteres erweckt bei mir aber eher die Sorge, an einer Sehnenscheidenentzündung im Handgelenk zu erkranken. UMTS gibt es gar nicht, für Ethernet wird ein externer USB-Adapter von Dell mitgeliefert. Die Anschlüsse befinden sich alle am rechten und linken Rahmen des Displays. Mit 1,44 Kilogramm ist es deutlich schwerer als das vergleichbare Vaio X von Sony. Die beworbenen über fünf Stunden Akku-Laufzeit gibt es nur, wenn man sich – gegen Aufpreis versteht sich – einen optionalen 40 Wh-Erweiterungsakku anschafft. Da der Standardakku nur 20 Wh aufweist, wird die Laufzeit wohl auch nur bei knapp 2-3 Stunden liegen. Die verbaute Hardware weist an sich gute Werte auf, überragt aber nicht. Zu Weihnachten werden sich meines Erachtens daher nur diejenigen für das XPS entscheiden, die vor allem das Design überzeugt. Jemand anderer Meinung?  

(Marek Hoffmann)

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Marek Hoffmann hat von 2009 bis 2010 über 750 Artikel für BASIC thinking geschrieben und veröffentlicht.