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Subdomain .co.de: Was sagen der Anwalt und die Denic dazu?

codeDie co.de-Geschichte hat hohe Wellen im Netz geschlagen. Zum Wochenende hatten unzählige Blogger einen Brief der Websuche Search Technology GmbH & Co. KG aus Osnabrück erhalten: „Rechtliche Klärung“ stand jedes Mal über dem Schreiben. Darin wurde das Angebot unterbreitet, sich eine Domain in Form von domainname.co.de zuzulegen, „in vielen anderen“ Ländern sei es ja bereits üblich. Der Preis betrage 99 Euro pro Jahr.

Dabei wird die Tatsache verschwiegen, dass es sich dabei um eine einfache Subdomain mit Weiterleitung handelt – und mitnichten um eine eigene Top Level Domain. Erst auf der Website wird eingeräumt, dass das Angebot nicht mit den üblichen .de-Domains vergleichbar sei, „wie sie von der Denic vergeben werden“. Gleichzeitig wird der Briefempfänger unter Druck gesetzt, in jedem Fall zu antworten, da er sonst Gefahr laufe, dass sich Dritte die Domain sichern.

Da bei den Lesern unseres Posts viele Fragen aufgeworfen wurden, habe ich Dominik Boecker um ein paar Antworten gebeten. Er ist Anwalt mit dem Spezialgebiet Domainrecht bei der Kölner Kanzlei Greyhills. Ihr könnt ihm auch bei Twitter folgen (@domainrecht).

Hi, Dominik. Einige Nutzer haben sich über den Werbebrief gewundert. Ist das eigentlich so zulässig?

Gegen Briefspam kann man sich leider nur begrenzt wehren: Werbung per adressiertem Brief ist zulässig – auch dann, wenn zum Beispiel ein „Keine Werbung“-Aufkleber auf dem Briefkasten angebracht ist. Man kann aber der weiteren Verwendung der Daten widersprechen (wurde in den Kommentaren ja schon erwähnt).

Was kannst du uns zu dem Schreiben selbst sagen?

Auf einer Seite war das Anschreiben als Scan eingestellt. Das Anschreiben erscheint seltsam, juristisch aber keine eindeutige Geschichte: das, was inhaltlich drin steht, erscheint mir auf den ersten Blick nicht unwahr.

Wettbewerbsrechtlich geht die Masche wohl gerade noch in Ordnung und ich sehe auch keinen Verstoß gegen die schwarze Liste des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb. Am ehesten einschlägig ist die Nr. 19, die bestimmt, dass unzulässig ist, „eine unwahre Angabe über die Marktbedingungen oder Bezugsquellen, um den Verbraucher dazu zu bewegen, eine Ware oder Dienstleistung zu weniger günstigen Bedingungen als den allgemeinen Marktbedingungen abzunehmen oder in Anspruch zu nehmen“. Aber da fehlt die Verwirklichung des Merkmales „unwahre Angabe“, so dass das darüber auch nicht zu knacken ist.

Der Anbieter ruft die Angeschrieben zum schnellen Reagieren auf, die co.de-Subdomain könne sich jemand anderes schnappen.

Marken- und Domain-rechtlich ist das eine relativ eindeutige Geschichte: die Frage, wann jemand für eine Domain und die darunter eingestellten Inhalte bei Kollision mit einer Marke oder einem Unternehmenskennzeichen oder Namen haftet, ist in den Grundkonstellationen geklärt. Das wird sich ohne Weiteres auch auf Subdomains übertragen lassen.

Wenn eine Marke existiert und die (Sub-)Domain marke.co.de registriert wird, ist das – abgesehen von Namensrechten – regelmäßig in Ordnung. Kritisch wird es dann, wenn dann (zum Beispiel nach einer Weiterleitung) Waren oder Dienstleistungen angeboten werden, die mit denen der geschützten Marke identisch oder ähnlich sind.

Wenn sich also jemand basicthinking.co.de schnappt und darauf Tech-News tickert…

Ja. Spätestens ab Kenntnis haftet dann auch der Betreiber des Subdomainservices als Störer.

Also bewegt sich alles im legalen Rahmen bei der Websuche?

Dass der Anbieter sein Angebot zu – im Hinblick auf marktübliches Entgelt für Vergleichbares – ziemlich hohen Preisen anbietet, ist ohne weitere Anhaltspunkte (wie zum Beispiel einer Täuschung oder Irreführung) rechtlich nicht beanstandenswert.

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Da einige Leser den Verdacht äußerten, dass die Denic der Ursprung der Adressen für den Infopost-Versand ist, habe ich auch dort noch eine Anfrage laufen. Sobald wir mehr wissen, geht es an dieser Stelle weiter.

Kleine Info am Abend: Ich warte noch immer auf das Denic-Statement. Als ich vorhin noch einmal telefonisch nachgehakt habe, wurde mir versichert, dass man am Ball sei. Vielleicht wissen wir morgen mehr… Übrigens war die Pressestelle bereits vor dem ersten Kontakt heute Morgen informiert. Man habe den Blog-Post bei Basic Thinking schon am Wochenende zu Kenntnis genommen. 🙂

Eine weitere kleine Info am zweiten Abend: Trotz mehrmaligen Nachfragens hat sich die Denic bis heute nicht zu den Vorwürfen geäußert. Morgen wird ein letzter Versuch dazu unternommen.

Info am dritte Abend: Nach einem erneuten Anruf von mir am Morgen ist immer noch nichts geschehen. Wir haben der Denic ein paar weitere, interessante Informationen über die Websuche GmbH übermittelt, die uns einige Leser überlassen haben. „Wir arbeiten daran“, heißt es. Ich kann warten…

Das Statement der Denic ist da! Wir haben einen eigenen Post dafür verfasst.

(André Vatter / Screenshot: René)

Über den Autor

André Vatter

André Vatter ist Journalist, Blogger und Social Median aus Hamburg. Er hat von 2009 bis 2010 über 1.000 Artikel für BASIC thinking geschrieben.

149 Kommentare

  • Die Aussagen von Dominik Boecker decken sich in etwa mit meinen Vermutungen. Rein Rechtlich gesehen ist das vielleicht noch Grauzone. Bin mal gespannt was die Denic zu dem Fall zu sagen hat.

  • Mh, meine Freundin (angehende Juristin) hat mir ähnliches, gesagt. Für den Laien (wie es einige meiner Kunden sind) ist es aber irreführend, dass im Schreiben von Domains gesprochen wird, es sich aber um Subdomains handelt.

    Ist dies nicht ein grundlegender Unterschied?

    Ich meine, ich verkaufe ja auch keinem Kunden einen „exklusiven Werbeplatz“ und sage dann später, dass es nur ein Telefonbucheintrag ist.

  • Ganz nackt betrachtet, ist das von Websuche Search Technology GmbH erdachte Geschäftsmodell zunächst erst einmal clever. Dennoch enthält es nach meiner Ansicht (auch ich habe heute ein solches Schreiben bekommen) ein Potential, das in Richtung Irreführung geht. Die Einzelheiten wurden dazu ja bereits besprochen. Ich wäre um ein Haar darauf reingefallen. Erst beim zweiten Durchlesen erklangen die Alarmglocken – eine daraus folgende Google-Recherche brachte Licht ins Dunkel. Ich habe daraufhin bei der Firma angerufen (Tel.-Nr. steht ja im Briefkopf) und dort gefragt, für wie dumm man die Menschheit eigentlich hält und habe mich massiv gegen solcherlei Gebahren verwahrt und meinen Tadel ausgesprochen. Die sollen wissen, dass sich nicht alle diesen Tünnef gefallen lassen. Mein telefonisches Gegenüber wurde immer kleinlauter, gerade so, als ob jemand bei einer Missetat ertappt worden ist. Jeder soll sich jetzt seinen Teil dazu denken.

    Ich werde dennoch meinem Anwalt das Schreiben übergeben und prüfen lassen. 100 Augen sehen nunmal mehr…

  • Habe heute ebenfalls 2 Briefe von co.de erhalten. Ist schon dreist was die da machen. Was mich vor allem stört ist der Umstand, dass sie offensichtlich die Whois-Denic-Daten verwenden. Ich war stets der Meinung, dass eine automatisierte Abfrage zur kommerzielle Nutzung nicht gestattet ist?

  • Irgendwo (weiß leider nicht mehr, ob es sogar hier war) hatte ich einen Kommentar gelesen: Die hatten an die Privatadresse des Seiteninhabers geschrieben – nicht an die bei der DENIC hinterlegte Adresse.

    Wurde denn das Schreiben als sogenannte „Infopost – Ein Service der Deutschen Post AG“ verschickt? Dann könnte der Adressverkaufs-Service PostDirekt dahinter stehen, wo man auf ganz legale Weise Adresspakete kaufen kann. Allerdings bekommt nicht der Versender die Daten sondern nur ein zertifizierter Versanddienstleister.

  • Hatte heute auch diesen Mist im Postfach, kam als Info-Post. Allerdings sind das definitiv Denic-Daten, denn so wie’s adressiert war, stehen die Daten nur bei der Denic.

  • Man sollte auch nicht außer Acht lassen, dass dieses “Unternehmen“ ein offizielles Denic-Mitglied ist und daher nahezu “unbegrenzte“ Möglichkeiten bei der Abfrage der DE-Domaindaten hat…. leider.

  • Also erstmal danke für den Artikel.

    Jedoch bin ich nicht so ganz sicher, dass dieses Anschreiben nicht doch rechtlich zu beanstanden wäre.

    Fakt 1:
    Es ist in Deutschland nicht vorgesehen .co.de-Domänen bereitzustellen. Diese sogenannte Sunrise / Landrush Phase gibt es nicht und ist eine freie Erfindung der Firma Websuche Search Technology in diesem Anschreiben.

    Das nenne ich eine Irreführung. StGB 263 sagt dazu:

    (1)Wer in der Absicht, sich oder einem Dritten einen rechtswidrigen Vermögensvorteil zu verschaffen, das Vermögen eines anderen dadurch beschädigt, daß er durch Vorspiegelung falscher oder durch Entstellung oder Unterdrückung wahrer Tatsachen einen Irrtum erregt oder unterhält, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

    Fakt 2:
    Der gesamte Sachverhalt ist eine komplette Entstellung.

    Bei der entsprechenden genannten Domäne handelt es sich ausschließlich um eine sogenannte Subdomäne, die der Domäne .co.de logisch untergliedert ist. Inhaber der Domäne .co.de ist aber laut Denic[2] eben oben besagte Firma.

    Es wird aber im gesamten Anschreiben ausschließlich von Domänen gesprochen, die in diesem Zusammenhang als Top-Level-Domänen verstanden werden.

    Fakt 3:
    Die registrierte Subdomäne ist einzig der Firma Websuche Search Technology GmbH & Co. KG“ unterstellt.

    Die Subdomänen gehören zu der Domäne co.de und sind demzufolge der Firma Websuche Search Technology GmbH & Co. KG zugeordnet. Eine Übernahme bzw. Umzug dieser „Domäne“ ist nicht möglich, weil es eben keine richtige Domäne ist, sondern nur eine wertlose Subdomäne.
    Auch im Falle einer Firmeninvolvenz oder auch Kündigung des Vertrages, erlischt grundsätzlich die Domaine {MeineDomain}.co.de.

    Fakt 4:
    Die Firma Websuche Search Technology GmbH & Co. KG vermittelt den Eindruck einer offiziellen Vergabestelle von .co.de -Domänen. (Anschrift Anlage Seite 2)

    Auf Seite 2 wird im Anschriftenfeld von co.de Vergabestelle geredet. Diese Formulierung verstärkt weiterhin den Eindruck einer offiziellen Vergabestelle, was definitiv nicht stimmt.

    Ergänzend dazu noch aus StGB 263:

    (3)In besonders schweren Fällen ist die Strafe Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren. Ein besonders schwerer Fall liegt in der Regel vor, wenn der Täter

    2.einen Vermögensverlust großen Ausmaßes herbeiführt oder in der Absicht handelt, durch die fortgesetzte Begehung von Betrug eine große Zahl von Menschen in die Gefahr des Verlustes von Vermögenswerten zu bringen,

    Die Anschreiben werden im großen Stil verbreitet.

    Ich möchte natürlich betonen, dass ich kein Anwalt bin und auch nicht in Kenntnis der Kommentare des StGBes bin. Hier funktioniert nur mein Rechtsempfinden.

  • Habe heute auch dieses Schreiben bekommen. Ich muss sagen, eine clevere Strategie doch die Kosten sind völlig übertrieben. Bin auch gespannt was die DENIC dazu sagt.

    „Da Sie mir http://www.haviki.de eine der wichtigsten Seiten im deutschen Markt betreiben…“ – interessant zu wissen 🙂

    Gruß

  • Ist euch langweilig dass euch solch eine Belanglosigkeit so interessiert? Jeder kann Produkte anbieten und Dumme finden die ihm dafür Gold bezahlen, so ist das eben mit der freien Marktwirtschaft, die macht vor dem Internet nicht halt.

  • Für mich ist das ganz klar Irreführung, aber für die Rechtsverdreher natürlich mal wieder nicht und die sagen bei uns ja im Land wo es lang geht!

  • @PM
    So wie Du das darstelltst, ist es ein Naturgesetz, dass skrupellose Geschäftemacher auch „Dumme“ für Ihre Machenschaften finden. Genau deshalb braucht es Aufklärung und nicht arrogante Sprüche selbstgefälliger Trolle.

  • Lieben Dank an Euch alle für Eure Kommentare, als Laie habe ich natürlich erst mal gegogled und bin froh, hier Eure Hinweise zu lesen, habe als erstes nämlich versucht auf Denic alle Websites von uns auch mit .co.de zu reserveren, was natürlich nicht funktioniert.
    Sehr dreist, weil sich viele damit nicht ausennen… so wie ich. habe dort auch gleich angerufen, dass die wissen, dass sowas nicht ungetraft durch kommt, Antworten gibt es dort keine, nur dass die Information weitergegeben wird, super! Das ist ja wohl Beweis genug.

  • Bei dem Einsatz müsste doch der eine oder andere hängen bleiben – ich meine für 99,- Euro im Jahr mal x kann man schon was riskieren 🙂

    Da frage ich mich auch, weshalb man sich die Domainendung sichern sollte, wenn es die Second-Level-Domain mit verschiedenen Endungen und in leichten Abwandlungen ohnehin schon mehrfach gibt.

  • Wusst‘ ich’s doch: Google nach co.de anschmeißen und man wird mit Infos zu diesem Mailing erschlagen 😉

    Richtig, es ist vorrangig Nepp, wenn man versucht, so Domaininhaber name.de zum Buchen von name.co.de zu überreden.

    Interesant ist es allenfalls in dem Bereich, wo sich mehrere Interessenten um name.de kloppen, die können nun neben name.org, name,com, … auch noch auf name.co.de ausweichen und endlich eine Umleitung von name.co.de auf die schon existierende, aber viel zu umständliche Domain heinz-herrmann-name-xxwaren.de schalten lassen, aber ausgerechnet die wurden ja nicht angeschrieben! 😉

  • „Websearch will sich nicht der DeNIC-Whois-Datenbank bedient haben.“

    Gibt’s irgendwo eigentlich eine Liste aller angemeldeten .de-Domains?

  • Es wundert mich, dass Hr. Steinkamp wirklich gegenüber heise behauptet, nicht die Whois-Abfrage der DENIC genutzt zu haben, um an die Adressen zu kommen. Ich bekam heute auch dieses Schreiben, und mein Vorname mit Umlaut wurde dort mit OE statt Ö geschrieben. Im Impressum meiner Seite wird aber das Ö benutzt. Woher hat das Unternehmen also meine Anschrift mit OE? Woher sonst als vom DENIC-Eintrag, wo ich natürlich mit OE geführt werde?

  • Ich wette 50 Euro, dass spätestens einen Monat nachdem wer deren Subdomains mit Markennamen „vw.co.de, microsoft.co.de“ etc.. benutzt, die schöne Briefe mit gaaanz langen Zahlen bekommen. 🙂

  • Was halt vielen wirklich „Sahne“ um den Mund schmieren wird ist die Aussage “ Ihre Domain eine der führenden in Ihrem Bereich“ ….

  • Auch ZweiNullig.de ist eine Domain „führend in Ihrem Bereich“, obwohl es ZweiNullig.de erst seit 2 Monaten gibt 😉 Kann es sein, dass man sich nur „web2-0″/Technik Blogs ausgesucht hat um sie anzuschreiben oder täuscht das gerade etwas?
    Man kann sich nur der DENIC bedient haben, denn woanders ist meine Adresse nicht hinterlegt!

  • […] – basicthinking.de:  Subdomain .co.de: Was sagen der Anwalt und die Denic dazu? […]

  • Mich würde mal interessieren, wie viele Briefe die verschickt haben. Ich kann mir kaum vorstellen, dass auch nur irgendjemand darauf eingeht und diese horrende Summe für die Subdomain bezahlt. Sehr bizarr die ganze Aktion…

  • War das nicht das gleiche ‚Unternehmen‘ was bekannt dafür ist, das es von Azubis und Praktikanten als billige Arbeitskräfte lebt? Und jetzt das..

    Man sollte solchen ‚Geschäftleuten‘ das Handwerk legen.

  • Ich kann definitiv bestätigen, daß es sich um die WHOIS-Daten handelt. Ich bin zwar Inhaber der Domain, wessenthalben ich diesen Brief erhalten habe, tauche aber mit dieser Adresse (meiner Privatadresse) NICHT im Impressum auf, und selbst wenn, dann auch mit Umlaut (wie ein Vorredner bereits erwähnte).

    Ich gehe also von einer mißbräuchlichen Verwendung des WHOIS aus, was entsprechende Sanktionen der DENIC nach sich ziehen muß.

  • Leute,

    es geht bei einer solchen Aktion nicht um uns. Wir sind die Minderheit, es geht um all jene, die einen Schreck bekommen, wenn sie das Schreiben erhalten und es dann per Bestellung beantworten. Das ist nämlich der lukrative Part.

    Zur Irreführung fällt mir noch auf, dass ich im Formular eine Domain bestelle und keine Sub-Domain, obwohl es sich dabei um eine Subdomain handelt. Da sehe ich die Ausnutzung des Halbwissens der meisten Webseitenbetreiber.

    Aber so gehts dann wie bei Jingle Bells, nur das das Konto aus dem Klingeln nicht mehr rauskommt, wie ich gerade im Blog schrieb…

    Markus

  • […] Rechtlich gesehen scheint der Brief dem Betreiber keine Schwierigkeiten bereiten zu können. Doch wie bei basicthinking geklärt wird, wäre eine mögliche Mitstörer-Haftung für den Subdomain-Anbieter co.de annehmbar. Viele Blogs berichten heute fleißig über das zweifelhafte Angebot. Das zeigt nur immer wieder, Augen auf beim Auto kauf! […]

  • @Schmidt (14): zum „Fakt 1“ wer sagt denn, dass das Bereitstellen von co.de-Domains nicht vorgesehen sei? Mir liegen Briefe/Scans vor, wo das genaue Gegenteil drin steht.
    Wer eine Domain registriert kann damit im Grundsatz machen, was er will, auch im Rahmen einer Sunrise-/Landrush-Periode Subdomains vergeben.
    „Fakt 2“ ist ein guter Punkt, zugegeben. Aber Domain ist Domain ist Domain. Was machen wir dann mit dem Teil rechts von dem Punkt hinter einem Domainnamen? Das ist immerhin auch ein FQDN…
    „Fakt 3“ ist richtig. Das Risiko, dass ein Vertragspartner in die Insolvenz geht, besteht aber (leider) immer.
    „Fakt 4“ Die Firma ist die einzige „Stelle“, die co.de-Domains vergeben kann. Deine Anmerkung ist zutreffend, aber ich denke nicht, dass das im Ergebnis weiterhelfen wird.

    Das insoweit als erste Einschätzung. Wer die nicht teilt (und es gibt auch Argumente, meine eigene Einschätzung nicht zu teilen) kann natürlich seinen Anwalt lostraben lassen, um dem Anbieter auf die Finger zu klopfen

    Viele Grüße aus Kölle
    Dominik Boecker

  • Das ist wieder mal Dummenfang. Aber die sind etwas zu gierig – für 49 Euro hätte ich mir vielleicht eine Domain bei denen gekauft;-)

  • Schon extrem geil was die so abziehen.
    Als ich den Briefkopf bzw. den Betreff gesehen habe, dachte ich erstmal, ach du Schande, was hast du jetzt verbrochen. Bei weiteren Durchlesen musste ich mich allerdings am Stuhl festhalten, damit ich nich vor Lachen runterfalle. Wenn meine gerademal einen Monat Betriebene Domain schon als ‚eine der wichtigsten‘ bezeichnet wird, dann finde ich es durchaus amüsant 😉
    Noch dazu weiß man(zumindest als Sys-Admin) wie Domains ‚funktionieren‘ und sieht dahinter die absolute Abzocke. Hätte man vielleicht selbst drauf kommen können, denn wenn auch nur Leute im 2 stelligen Bereich darauf reinfallen, lohnt sich ja schon 😉

  • […] Basic Thinking hat was dazu geschrieben, ebenso wie Blogs Optimieren und das Nachtgedanken Blog von Frank Eckert. Zudem sind in Webmasterforen Fragen von weniger erfahrenen Usern aufgekommen, die sich nach der Echtheit des Angebotes erkundigen wollten. Das Angebot ist echt und die Schreiben per Post auch sicher effektiv. Wenn man pro Sendung mit der Post ca 30 Eurocent rechnet (Mengenrabatt), dann rentiert sich das vielleicht sogar. Keine schlechte Idee und eine lustige Sache so kurz vorm Jahreswechsel. Ausgelesen werden übrigens die WhoIs Daten Eurer Domains. Gleich weitersagen: Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können. […]

  • Wir haben dieses Schreiben auch am Samstag im Briefkasten gehabt. Meiner Meinung ist das wirklich die reinste Abzocke. Die Fa. nimmt es doch in Kauf abgemahnt zu werden. Überlegt euch das mal:
    5.000 Brief verschickt, davon sagen nur 3% „jau das ist ne tolle Domain“, dass bedeutet, die kriegen 150 x 99 EUR = 14.850 EUR (für 30sec. Arbeit pro Auftrag)

    Ich finde das schon krass. Der Kunde hat doch überhaupt nichts von der Domain…

  • Ja, die Passage „eine der wichtigsten Seiten im deutschen Markt“ hat gemundet. So kann die Woche (bei mir kam der Brief erst gestern) doch gern öfter anfangen 😉

    Ich überlege jetzt, die Domain marill.de an die Osnabrücker zu verkaufen. Für „eine der wichtigsten Seiten im deutschen Markt“ geben die doch gern was aus, oder? Dann kann ich mir auch endlich die kleine rote italienische Sportdomain (Cabrio) kaufen, auf die ich schon so lange scharf bin 😉

  • Die Daten sind definitiv von der DENIC! Wir haben da immer nen kleines verstecktes Pferdchen drin, mit dem man das schön erkennen kann. Ich beschwere mich mal schön bei der DENIC. Mal schauen, ob die co.de denen noch lange gehören wird.

  • @58 PG – 3% ist wohl etwas hoch gegriffen, dafür werden die aber auch mehr als nur 5000 Schreiben über die tolle „Sunrise-Phase“ rausgeschickt haben.

  • Auch ich kann bestätigen, dass die Adressdaten von der DENIC kommen, da diese ganz spezielle Kombination garantiert nirgendwo sonst zu finden ist.

    Anhang meiner Recherche hat die Firma „Websuche Search Technology GmbH & Co. KG“ aus Osnabrück einen speziellen Mitgliederzugang zu Denic-Schnittstelle („DENIC-244“) und hat damit den erweiterten Zugang zu den WHOIS – Daten von DENIC.

    Was für ein Zufall!

  • Die Daten kommen sicher von der Denic, denn ich habe drei von den Briefen bekommen und die jeweiligen Adressdatensätze sind nur bei der Denic so hinterlegt als Kombination aus Name, Firmierung und Firmenname.

  • Ich hab das Anschreiben auch erhalten und mir ist gleich das

    „rechtliche Klärung“

    negativ aufgestoßen. Hier wird meiner Meinung nach versucht etwas „Druck“ aufzubauen.

    Habe das Schreiben natürlich sofort in das Altpapier verfrachtet.

  • Ooooch,
    ihr habt auch alle „eine der wichtigsten Seiten“? Da bin ich aber enttäuscht. Und ich dachte, ich hätte als Einziger den Brief bekommen 🙂

    Ich verstehe die ganze Welle nicht ganz. Wenn ich in meinen Briefkasten schaue, dann könnte ich jeden Tag so ein Heckmeck machen.
    Ob das nun die Werbeversprechen (aka Lügen was das Zeug hält) einer Bank, Versicherung oder dem Frisör/Fleischer/… um die Ecke ist, ist doch Wurscht.
    Anschauen, drüber lachen und ab ins Altpapier.
    (@Patrick #73: du hast es richtig gemacht :-D)
    Und keine Sorge, die meisten Menschen sind hierfür schon vorgeprägt und fallen auf derartige Machenschaften nicht einfach rein.

    Stefan

  • Da ich ebenfalls einen solchen Brief erhalten habe und solcherlei Geschäftspraktiken missbillige, habe ich heute Kontakt zur Denic aufgenommen, ihnen erklärt, dass meine Adressdaten zweifelsfrei aus missbräuchlicher Benutzung gewonnen wurden und darum gebeten, entsprechende Konsequenzen zu ziehen. Ich würde mir wünschen, dass alle Angeschriebenen so reagieren – damit „Websuche Search Technology“ nicht schadlos aus der Sache geht.

  • Die Denic hat sich übrigens bis heute nicht geräuspert. Morgen werde ich da das letzte Mal anklopfen. Sonst gehen wir davon aus, dass sie sich zu dem Vorfall einfach nicht äußern wollen. Dann könnt ihr gerne eure Schlüsse ziehen.

  • @André Vatter

    Es wundert mich nicht.
    Es ist ziemlich heikle Angelegenheit, insbesondere weil “Websuche Search Technology” ein offizielles Mtglied der Denic ist.

    Auch wenn eine Antwort kommt, ist sie wohl jeher kaum zufrieden stellend. Das ist leider meine Erfahrung aus Vergangenheit in Bezug auf die Meldung von missbräulichen Nutzung der WHOIS-Daten durch Dritte an Denic (:

  • @André Vatter

    Es wundert mich nicht.
    Es ist ziemlich heikle Angelegenheit, insbesondere weil “Websuche Search Technology” ein offizielles Mtglied der Denic ist.

    Auch wenn eine Antwort kommt, ist sie wohl jeher kaum zufrieden stellend. Das ist leider meine Erfahrung mit der Denic aus Vergangenheit in Bezug auf die Meldung von missbräulichen Nutzung der WHOIS-Daten durch Dritte.

  • naja, stellt euch mal nicht so an, sowas ist ganz normal und gang und gäbe in der werbung.
    dann müsste man auch die ganzen anderen psychologischen suggestionen wie die frau im bikini als automodel, negativ-werbung, testimonials, celebrimonials, endorsement-verträge etc verbieten. und spätestens beim letzten fall wird die tragweite deutlich, würden doch ohne Endorsement-Verträge weitaus weniger menschen die möglichkeit haben, musik zu machen oder von ihr zu leben.
    ich persönlich finde so ein verhalten zwar moralisch verwerflich, da es auf unerfahrene bzw. naive leute abzielt, aber dadurch ist es nicht verboten.
    wenn man für etwas 99,- € ausgibt, sollte man sich halt davor erkundigen, was man dafür bekommt und das angebot mit anderen vergleichen.
    gehen sie einfach in einen laden und kaufen dort eine uhr für 99,- €, nur weil ihnen der verkäufer sagt, daß die genau so gut ist wie eine rolex, es nur nicht draufsteht?
    wer dann im internet so unklug handelt, darf sich dann meiner meinung nach auch nicht beschweren.

  • Wie viele Leute werden die mit der – mäßig cleveren – Masche reinlegen können? 10, 100? Mehr wohl kaum. Da sind ja die offenbar tausende von Briefen (richtige Briefe, mit Papier, Umschlag und Porto?!?) teurer.

    Die Leute im Internet, die 99 Euro für eine (Sub-)Domain hätten, sind in aller Regel nicht so blöd.

    Ich glaube, die haben sich selbst ins Knie gefickt.

  • Wir hatten gleich mehrere Briefe, allerdings auch an verschiedene Postadressen, teilweise auch im Kundenauftrag. Meiner Meinung nach gibt es keine andere Möglichkeit, als die Daten direkt bei der DENIC ausgelesen zu haben, da in vielen Fällen die Briefe direkt an den Domaininhaber (nicht an den Admin-C) adressiert waren, und der ist wirklich nur in der DENIC eingetragen, nicht auf den Webseiten, nicht im Impressum – nur da!

    Wo sind denn die Jungs, die einen „(Recht)Schreibfehler“ im DENIC-Eintrag und gleichzeitig Post von co.de bekommen haben? Das wäre dann ja ziemlich eindeutig….

  • Also Rechtschreibfehler habe ich keine, aber auch drei Briefe. Bei einem davon wird meine Strasse mit oe anstelle ö geschrieben und das ist auch nur bei der DENIC so. Überall sonst wird das ö verwendet, auch bei den anderen Domänen, aber bei den entsprechenden Briefen war es ja auch mit ö.

  • So, nun bekam auch ich die Post.
    Kann man dann also getrost in den Müll schmeissen, ohne Rückantwort, dass ich KEIN Interesse habe, richtig?
    Danke, angenehmen Donnerstag,
    Alex

  • Gerade Antwort erhalten auf meine E-Mail:

    Sehr geehrter Herr Hesse,

    vielen Dank für Ihre E-Mail. DENIC hat vom Angebot der Websuche Search Technology
    GmbH & Co. KG zur Registrierung von Subdomains unter .co.de erstmals am 13.
    Dezember 2009 erfahren.

    Grundsätzlich ist es jedem freigestellt, Subdomains unterhalb von .de auch für
    Kundenzwecke zu nutzen. Solche Angebote kommerzieller Art sind daher zunächst
    prinzipiell konform mit den geltenden Domainrichtlinien. Ob es sich bei der
    Registrierung einer solchen Subdomain unter .de letztlich um eine attraktive und
    sinnvolle Maßnahme handelt, ist demzufolge eine rein individuelle Entscheidung.

    Inzwischen haben sich sowohl von Websuche kontaktierte Domaininhaber als auch die
    Presse in dieser Angelegenheit an DENIC gewandt. Dabei wurde der Verdacht
    geäußert, Websuche habe die Adressdaten direkt von DENIC erhalten. Zur
    Klarstellung dieses Sachverhalts stellt DENIC fest, dass zu keinem Zeitpunkt
    Inhaberdaten an unberechtigte Dritte herausgegeben wurden und keine Erkenntnisse
    darüber vorliegen, wie und woher die einschlägigen Daten beschafft wurden.

    Die Veröffentlichung von Domaindaten durch DENIC in Form des Web-whois geschieht
    in Übereinstimmung mit den deutschen Datenschutzbestimmungen. Die Nutzung für
    Werbezwecke ist dementsprechend klar untersagt. Das im September dieses Jahres
    durch DENIC eingeführte Captcha bietet einen erweiterten Schutz gegen den Zugriff
    durch unberechtigte Personen sowie insbesondere auch durch automatisierte
    Abfragen, indem die Anzahl der möglichen Abfragen je IP und definiertem
    Zeitintervall begrenzt wird. Selbstverständlich arbeitet DENIC daran, diesen
    Schutz weiter zu optimieren, um eine größtmögliche Datensicherheit zu gewährleisten.

    Falls Sie noch offene Fragen haben sollten, lassen Sie es uns wissen – zögern Sie
    nicht, DENIC zu kontaktieren. Vielen Dank.

    Viele Grüsse aus Frankfurt,

    xxxx

    Habe natürlich zurückgeschrieben 😉

  • Na dieser Satz macht ja die ganze Aussage überflüssig: „dass zu keinem Zeitpunkt
    Inhaberdaten an unberechtigte Dritte herausgegeben wurden“ Was heißt hier denn „unberechtigte Dritte“. Ist Websuche vielleicht berechtigt? Ist vielleicht ein anderer berechtigt und Websuche hat die Daten von dem? Jedenfalls sind es Daten die dort verwendet werden. Diese Kombinationen aus Firmenname, bzw. nicht Firmenname (weil die damals noch nicht bestand) und Inhaber-Name wurde von mir nur bei Domainregistrierungen verwendet. Also kann es da nur einen Zusammenhang geben, wie auch immer. Ob nun direkt von Denic oder über Umwege, irgendwie kommen die von da.

    Nachtrag:
    Zudem sind die DENIC-Mitglied:
    http://www.denic.de/de/denic/mitglieder/alldetail.html?member=DENIC-244

  • Diese „Bausteine“-Antwort von DENIC ist absolut sinnlos und realitätsfremd.

    Die Tatsache ist: ein Denic-Mitglied kann aufgrund seines Statutes und speziellen Zuganges die WHOIS-Daten einer .de Domain OHNE Captcha etc. abfragen. Hierbei können die sämtlichen Daten einer Domain automatisiert abgefragt werden darunter: Inhaber, Admin-C, Tech-C, Zone-C, KK-Status, Transit-Status und einiges mehr ohne Einschränkungen.

  • also die Denic Antwort interessiert mich wirklich, ich frage mich nämlich auch, woher die Herren meine Adresse haben. die werden ja wohl kaum bei Google nach Blogs gesucht haben und dann erstmal die 1000 obersten oder so angeschrieben haben.

    Wäre mir auf jedenfall zu aufwendig 😛

  • Hab heut auch ein Brief von diesem Club bekommen. Ich muss sagen, eine clevere Strategie doch die Preise sind ja wohl voll übertrieben. Bin wie alle anderen mal gespannt was die DENIC dazu sagen wird.

    “Da Sie mit http://www.fastlife.de eine der wichtigsten Seiten im deutschen Markt betreiben…” – haha auf diese Schmeicheleien fallen bestimmt ein paar Armleuchten rein 😉

    Gruß
    Clubbs

  • Da „Da Sie mit http://www.meineseite.de eine der wichtigsten Seiten im deutschen Markt betreiben…” musste ich auch herzhaft lachen! 😀

    Aber wenn ich denen jetzt nicht zurückschreibe und den Brief in die Tonne trete, ist das Schlimmste was passieren könnte, dass jemand meine domain mit .co.de für sich nimmt.

    Also kann man ja wohl getrost den Zettel zerreissen und denen erst gar nicht zurückschreiben, richtig?

  • @ Andreas
    Naja.. man gibt eine Seite zur Wertschätzung ein.. und wenn die Domain interessant genug ist, wird sich die Firma websuche bei dir melden.

    …ehmm.. natürlich ist der Dienst eine völlig freie Bewertungsseite ohne Hintergrund.

  • Ist ja echt ein netter Versuch Leute zu finden die denken co.de. wäre eine Domainendung ^^

    Noch lächerlicher wird es wenn man liest das man durch die „Websuche Search Technology GmbH & Co. KG“ sich Domains rechtlich absichern kann und das man der „Websuche Search Technology GmbH & Co. KG“ nachweisen soll welche Markenrechte man an welcher Domain hat…

    Also ich warte nur darauf das einestages eine .co.de Endung mit unserem Kürzel und mit ähnlichen Inhalten auftaucht. Dann kann sich die „Websuche Search Technology GmbH & Co. KG“ warm anziehen, weil dann sind die diejenigen die gegen das Markenrecht verstoßen haben ^^

  • […] Vor einigen Wochen konnte man sich zweistellige .de-Domains sichern. Nichts anderes ist bei co.de passiert. Es ist also nichts anderes als eine zweistellige Domain, mit der eine Abzockerfirma (aus Osnabrück?) eine Menge Geld verdienen möchte, indem billige Subdomains verkauft werden. Mehr Informationen zu dieser Geschichte erhaltet ihr auch in einem gut zusammengefassten Artikel auf basicthinking.de. […]

  • Wenn jetzt noch alle betroffenen ein Auskunftsanspruch nach § 34 Bundesdatenschutzgesetz bei dieser Firma beantragen, dürfte denen das viel Arbeit machen

  • Unglaublich, wie viele Schlawiner sich täglich Tricks einfallen lassen, um sich auf anderer Einfallspinsel Kosten im Internet zu bereichern. Die gefühlten tausend Blogger werden das auch nicht ändern können.

  • Ich versteh die Aufregung nicht – jeder kann doch verkaufen was er will und zu jedem Preis. Wenn es jemand zu einem teuren Preis kauft – selber Schuld. Das ist bei Domains nicht anders als bei Kleidung oder Möbeln!

  • ich dachte das wäre jetzt umsonst – AGB: co.de ist eine kostenlose Dienstleistung der Firma Websuche … im Antrag steht aber immer noch was von 99 Euro 🙁

  • Habe den Brief nun auch bekommen. Echt lächerlich der Verein. Hoffe auf die ist keiner reingefallen. Noch schlimmer sind fast noch die täglich Domains von .com Anbietern, die mir meine Domain als .com Domain verticken wollen -_-

  • Hatten den Brief auch im Briefkasten. Las den durch und dachte, dass 99€ bisschen zu teuer für eine „neue“ Domain ist. Dazu noch die Aufforderung sich zu MELDEN fand ich ziemlich unseriös.

  • Ich habe auch so einen komischen Brief von denen bekommen, aber auf sowas darf man heute auch nicht mehr reinfallen. Wer Nachrichten liest/sieht sollte gewappnet sein.

  • Ich habe heute eine Mail bekommen, in der co.de schreibt ich hätte bei ihnen einen Account seit 04.01.2009, obwohl ich mit der Seite nie was zu tun hatte…
    In der Mail stand auch meine Adresse, die sie aus meinem Impressum hatten.

    Gibt es noch andere Leute die so etwas bekommen haben und wie soll ich mich da verhalten?

    Meiner Meinung nach ist das Arglistige Täuschung oder liege ich da falsch?

  • Hallo. Diese Seite ist einfach der letzte Dreck!

    Wisst ihr wie die Ihre Kunden abzocken! Das ist unglaublich.
    Die haben in ihren AGB stehen dass Sie jederzeit die Domain kündigen können.

    Und ich hab das jetzt bereits 2 mal getestet. Sobald man eine schöne Besucherzahl hat packen die so viel Werbung auf die Seite dass die User nicht mal mehr den Style richtig erkennen. Das machen Sie aber meistens nur einige Tage lang und dann kündigen Sie einfach deinen Account ohne Begrüdung(!) und packen auf die Error Page die ganzen Werbungen oder machen gleich so ne Werbung Seite draus. Hier der Orignialtext des Anbieters bei der Kündigung. Danach kommt nichts mehr!

    Nach §3 unserer AGB (http://www.subdomain.com/tos) kündigen wir Ihre Mitgliedschaft. Nach weiteren 14 Tagen können wir Ihren Account entfernen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Ihr Subdomain.com-Team

    Wenn man fragt warum Antworten Sie nicht. Einen Tag später hab ich noch eine E-Mail geschickt wie das genau funktioniert mit der bezahlten co.de Domain und sie haben innerhalb von wenigen Min geantwortet 😀

  • Bin durch Zufall auf diesen Artikel hier gestoßen und bin ziemlich entsetzt darüber wie dreist man doch als User abgezogen werden kann. Eine reine Frechheit ist das.

    Und wenn ich mir die AGB durchlese, so wie Captain Hook schon sagt, da fällt einem doch wirklich nichts mehr ein. Hoffe es lesen noch mehr unwissende diesen Beitrag.

  • Hallo und Danke für diesen Artikel! Bin ebenfalls durch Zufall hier gelandet und war/bin ziemlich überrascht! …erinnert mich an eine kürzlich empfangene, englisch-verfasste E-Mail aus China, in der ich darauf hingewiesen wurde, das ich doch diverse Keywords nutzen würde, auf die ein chin. Unternehmen copyright hat. Da war zwar kein Geld im Spiel, aber ebenfalls recht komisch.

    Danke für den Hinweis!

  • War damals auch betroffen, wie immer bei so plumpel Abmahnungen sollte man das Ding einfach ignorieren, wenn nochmal etwas nachkommt, lässt man nen Brief vom Anwalt seines Vertrauens verfassen, dann ist meistens Ruhe im Karton. Schon unglaublich wie manche Leute Ihr Geld verdienen, ob die Nachts gut schlafen können…?

  • Interessanter Beitrag, meine Freundin wollte sich letztens eine Co.De Domain auf ihrem Namen registrieren. Ich hatte ihr damals dabei abgeraten. Schien wohl eine gute Entscheidung zu sein.

  • Mh ist ja fast wie bei allen großen Unternehmen. Wenn es darum geht Personen wegen einer offenen Rechnung abzumahnen, ist die Denic ganz schnell!

  • Ich finde es echt frech… mal wieder eine typische Abzocke im Internet… diese Entwicklung muss gestoppt werden!

  • Also für mich kommt das nicht in Frage. Für einige Webmaste mit ner entweder grossen Seite oder nem grossen Ego ist es bestimmt wichtig sich diese zusätzliche Domain zu sichern.

  • So eine co.de Domain ist doch auch voll hässlich. Ich merke das immer wieder, wenn ich wieder mal auf amazon.CO.UK unterwegs bin – DInge die die Welt nicht braucht 🙂

  • Es enthält wunderbare und hilfreiche Beiträge. Ich habe die meisten von ihnen gelesen und habe eine Menge von ihnen. Für mich machst du große eigentlich bin ich von diesem Posten beeindruckt.

  • Es ist nicht genug, um über Frieden zu reden. Man muss daran glauben. Und es ist nicht genug, um daran zu glauben. Man muss daran arbeiten.

  • Kontrolliert hier eigentlich niemand die Kommentare?

    Müßte doch jemandem auffallen, dass ab Kom 134 nur noch englische Spammer hier unterwegs sind. Weiter vorne hab ich jetzt nicht durchghend geschaut – aber die letzten 8 sind ja wohl eindeutige Spam _Projekte.

  • @Weilburg Blogger: Tun wir, nur nicht nachts um 4. 😉 Nein, im Ernst: Das Spam-Aufkommen hat ein wenig Überhand genommen in den letzten Wochen, trotz Spam-Filter und allem. Wenn du den Spam in Echtzeit löschen wolltest, müsstest du jemanden in Vollzeit anstellen. Wir löschen regelmäßig, aber, wie gesagt, es kann schonmal einen halben Tag oder ein Wochenende dauern, bis wir alles gelöscht haben. Und hin und wieder kann uns der eine oder andere Spam auch leider schonmal durch die Lappen gehen.

  • Es geht bei einer solchen Aktion nicht um uns. Wir sind die Minderheit, es geht um all jene, die einen Schreck bekommen, wenn sie das Schreiben erhalten und es dann per Bestellung beantworten. Das ist nämlich der lukrative Part.

  • Ja, das mit dem Spam geht hier echt zu wie im Hühnerstall, daher bestelle ich die Benachrichtigung nun auch wieder ab. Der eine muss eine Webseite erst „ausgraben“ um „schönes Material“ zu finden – was für Material denn? Der andere Kopiert den Kommentar von #50…

    Was ist nun besser, diese schlechte Übersetzung oder der kopierte Text… Man müsste für jeden Spam 5,- EUR berechnen…

  • Ich habe Ihren Artikel und brachte mir eine große Freude, dass ich diese großartige Ressource gefunden. Sie haben sicherlich dazu beigetragen, mich mit meiner Forschung. Ich werde da sein Flanieren und ich werde sehen, ob ich andere wertvolle Ressourcen finden können. Aber Sie können sicher sein, dass ich diese Seite zu meinen Klassenkameraden zu empfehlen.

  • I am really happy to be here and read your post because I also work for culture. I would love to attend the conference. I also want to discuss the matter with you if you want. Please let me know as soon as possible. Thanks.

  • Hiermit wird versucht unter Druck Geld zu machen. Wer keine tieferen Kenntnisse hat, wird leicht verführt hierfür mal eben Geld auszugeben. Diese Subdomains dürften mittlerweile auch nicht unkritisch bezüglich Google sein. Stichwort doppelter Content oder es eventuell Sicht als Doorwaypage. Wie sieht es damit aus?

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