Der Amusity: Ein 'berührbarer User-Interface-Kaffeetisch für die gesamte Musikbibliothek'

Marek Hoffmann

Ich liebe Design-Studien und deswegen räume ich ihnen hier auch ab und zu ein bisschen Platz ein. Manchmal sind sie einfach nur schön anzuschauen, aber weder technisch umsetzbar noch wirklich praktikabel. Und manchmal fehlt ihnen schlicht nur das letztgenannte Attribut. So wie beispielsweise dem Musik-Multi-Funktions-Tisch „Amusity“ des Designers Idan Arbel. Der Künstler mit einer offensichtlichen Schwäche für die organisierte Form von Schallerzeugnissen, hat eine seiner früheren Entwicklungen – die Music Blocks – mit Microsoft Surface kombiniert und eigenen Aussagen zufolge einen „berührbaren User-Interface-Kaffetisch für die gesamte Musikbibliothek“ gebaut.

Auf dessen Oberfläche werden alle Lieder der eigenen Sammlung als Blasen angezeigt, die Populärsten mittig, die anderen an den Rändern. Möchte man nun einen Song abspielen, muss man dafür spezielle Glas-Objekte benutzen (siehe Teaserbild). Das „Lautsprecher“-Objekt spielt beispielsweise ein Lied ab, wenn man es auf eine der Blasen stellt, das „TV“-Objekt ein Video. Durch Drehen der verschiedenen Objekte können darüber hinaus die Lautstärke verändert , Zusatzinfos zum Künstler oder dessen Werk abgerufen, die entsprechenden Lyrics eingeblendet werden und so weiter. Wer das spannend findet, sollte sich „Amusity“ mal in Action angucken:

Schon nett anzusehen, fast so nett wie die Möbel der beiden. Aber mal im Ernst: Ich könnte mir nicht vorstellen, meine Musik künftig über diesen Kaffeetisch zu konsumieren. Wäre irgendwie zu unbequem (so ganz ohne Fernbedienung und ständig über dem Tisch hockend). Zudem würde mich der Lava-Lampen-Style wahrscheinlich auf einen Dauer-Tripp schicken. Und meine Füße könnte ich auch nicht mehr auf den Tisch legen ohne Sorge zu haben, dass ich aus Versehen eines der Glas-Objekte verschiebe und dann anstelle von Vivaldis „Vier Jahreszeiten“ plötzlich „Ace of Spades“ von Motörhead zu hören bekomme. Daher wie eingangs gesagt: Schön anzusehen, aber wenig praktikabel. Oder seht ihr das anders?

Smarter als dein Feed

Lass dich mit unserem Tech-Briefing UPDATE bei KI und den Tech-News von morgen nicht abhängen – kostenlos täglich in der Inbox von über 13.000 Lesern.

Mehrere PDFs Mockup

Gratis zur Anmeldung:
Zugriff auf alle PDF-Guides

Mit deiner Anmeldung akzeptierst du unsere Datenschutzerklärung.

Unser Zins-Tipp

Eröffne jetzt dein kostenloses Myntro Festgeld und erhalte 3,43 Prozent Zinsen auf dein Geld – und das garantiert für 12 Monate!


Jetzt Zinsen sichern

Anzeige

(Marek Hoffmann)

facebook-fan

Google lässt dich jetzt selbst bestimmen, welche Quellen du in der Suche häufiger siehst. Mit zwei schnellen Klicks kannst du BASIC thinking kostenlos als bevorzugte Quelle hinzufügen und damit unabhängigen Tech-Journalismus unterstützen. Vielen Dank!

STELLENANZEIGEN
Video Content Creator Social Ads
Instaffo GmbH in Dresden
Mitarbeiter im Marketing mit Schwerpunkt Soci...
Instaffo GmbH in Düsseldorf
Video Content Creator (m/w/d) – Health ...
Instaffo GmbH in Darmstadt
Hardware-Tester/Validator for lab automation ...
ZEISS in Dresden
Praktikant*in Corporate Social Media (Pflicht...
Mercedes-Benz AG in Stuttgart
Pflichtpraktikum im Bereich Marketing & K...
Mercedes-Benz AG in Stuttgart
Referent für Kommunikation, PR & Social M...
Brost-Stiftung in Essen
Marketing & Social Media Manager (m/w/d)
Rasch-Metalle GmbH & Co. KG in Bielefeld
THEMEN:
Teile diesen Artikel
Marek Hoffmann hat von 2009 bis 2010 über 750 Artikel für BASIC thinking geschrieben und veröffentlicht.