Internet Explorer 9: Volle Power durch Hardware-Unterstützung

Marek Hoffmann

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Der neue Microsoft Internet Explorer ist da. Na ja, nicht ganz. Das endgültige Release des IE 9 gibt es noch nicht und ein Datum steht auch noch nicht fest. Ab sofort lässt sich aber eine neue Vorab-Testversion (dritte Platform Preview) des Browsers von der Test Drive-Seite herunterladen, der dem Software-Giganten zufolge speziell zum Gucken von High-Definition-Videos und zur Darstellung anspruchsvoller Grafiken geeignet sein soll.

Nachfolgend habe ich für euch mehrere Videos zusammengetragen, die ich im Netz finden konnte. Zuvor aber noch schnell die harten Fakten: Die neue Testversion enthält unter anderem die Verfügbarkeit der HTML-Tags „Audio“, „Video“ und „Canvas„. Darüber hinaus gibt es eine Grafikprozessor-basierte HTML 5- und eine beschleunigte JavaScript-Verarbeitung. Der Support für Standards (inklusive ES5) und die Acid 3-Ergebnisse wurden verbessert, das Community-Feedback über Tool Connect wurde berücksichtigt und es wurden 15 neue Code Samples für Entwickler auf der Internet Explorer 9 Test Drive-Seite veröffentlicht. Wer noch mehr wissen möchte, findet Informationen in Hülle und Fülle auf der oben verlinkten Seite oder im Fact-Sheet zum IE9, den ihr im im MSDN Internet Explorer Developer Center findet. Nun aber zu den bewegten Bildern.

Downloadsquad hat den Browser einem Speed-Check unterzogen und ihn mit Googles Chrome 6 verglichen:

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Auch wenn die Geschwindigkeit von Microsofts Produkt beeindruckend ist, so hinkt der Vergleich mit Googles Browser natürlich ein wenig, da Chrome im Gegensatz zu seinem Konkurrenten nicht Hardware-unterstützt arbeitet. Vielleicht hätte man da eher auf die sogenannte „Nightly-Builds“-Version des Firefox-Browsers zurückgreifen sollen, die Dank Direct2D-Unterstützung beim Rendern ebenfalls von der Prozessor-Power einer entsprechenden Grafikkarte profitiert (wenn diese Option aktiviert ist).

Wie dem auch sei, die Jungs von Downloadsquad haben folgende Ergebnisse erzielt: Wenn es um das Hardware-beschleunigte Rendern von Canvas geht, ist der IE9 schneller als Chrome 6, richtet sich der Blick auf JavaScript-Implementierungen, hinkt der Microsoft-Browser dem Konkurrenten aus Mountain View um 30 Prozent im Tempo hinterher – ist aber offenbar noch 10 Prozent schneller als der Firefox 3.7.

Auf der Internet Explorer Blog-Seite habe ich ein Demo-Video gefunden, das vor allem Hardware-unterstützte Canvas in Aktion, aber auch die Auswirkungen der Unterstützung auf die Markup Languages demonstrieren soll:


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Ihr könnt euch das Aquarium (oder einen Asteroidengürtel oder, wer mag, auch ein Bücherregal, das Microsoft in Kooperation mit Amazon erstellt hat) übrigens auch selbst zu Gemüte führen und den Speed testen.

Zu guter Letzt gibt es dann noch zwei Videos, die ich bei den Kollegen von Venturebeat entdeckt habe. Im ersten wird auch noch einmal die Leistungsstärke des Internet Explorer demonstriert:

Und im zweiten fasst Rob Mauceri vom IE9-Entwicklerteam dessen Vorzüge zusammen:

Wem das noch nicht als Ausblick auf die kommende Version des Internet Explorer genügen sollte, der findet möglicherweise in den Release Notes noch etwas Interessantes.

(Marek Hoffmann)

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Marek Hoffmann hat von 2009 bis 2010 über 750 Artikel für BASIC thinking geschrieben und veröffentlicht.