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Goodbye Sky: Bundesliga-Clubs basteln an eigenem Konzept fürs Pay-TV

Ich bin kein ausgewiesener Fußballexperte. Ich weiß aber wohl, dass Bayern München der finanziell erfolgreichste Club hierzulande ist – und trotzdem immer mäkelt, dass nicht genug Geld in der Kasse ist. Und hieran ist den Bayern-Bossen zufolge vor allem die schlechte Ausbeute aus den Fernseh-Rechten schuld. Dieser Vorwurf  wurde von Karl-Heinz Rummenigge in einem Interview mit der Wirtschaftswoche nun erneut untermauert. Demnach läge die einzige Möglichkeit für eine Steigerung der Einnahmen in diesem Bereich darin, „dass die Bundesliga als Ganzes ihre Einnahmen aus der TV-Vermarktung erhöht“, so der ehemalige Profi-Kicker. Und weiter: „Ich mache mir große Sorgen, weil es uns gemeinsam – Liga und Bezahlsender – in 20 Jahren nicht gelungen ist, Pay-TV in Deutschland wirklich zu etablieren.“

Und dann rupft er ein Hühnchen, das er – sicherlich nicht zu Unrecht – als mit hauptverantwortlich an der Misere sieht: Sky. Der Bayern-Vorstandsvorsitzende dürfte mit seinen Vorwürfen dabei so manchem Fußball-Fan im Allgemeinen und enttäuschten Kunden des Bezahl-Fernsehen-Anbieters im Speziellen aus der Seele sprechen: „Die haben den Fehler gemacht – und das fing schon zu Zeiten von Georg Kofler an –, die Leute praktisch zu Abos zwingen zu wollen, indem sie Sport mit Filmen koppeln.“

Auch wenn „Kalles“ Einschätzung stimmt, so liegen die Chancen, in der jetzigen Situation aus dem ohnehin schon arg gebeutelten Sender mehr Geld rauszuquetschen, bei gefühlten null Prozent. Denn Sky hatte im zweiten Quartalsbericht dieses Jahres (PDF) erneut ein Minus im zweistelligen Millionenbereich zu verzeichnen, was sich umgehend in einem Kurssturz der eigenen Aktie widerspiegelte. Aufgefangen wurde dieser und eine mit ihm einhergehende Bankrott-Gefahr wieder einmal nur durch eine kräftige Finanzspritze von Hauptaktionär und Medienmogul Rupert Murdoch. Die Vereine müssen sich daher schon darüber freuen, wenn sie überhaupt die bisher vereinbarte Summe weiterhin erhalten.

Wahrscheinlicher ist es daher – und das deuten einige aktuelle Medienberichte an -, dass sich die Bundesliga-Clubs nach einer Alternative zum Pleite-Aspiranten Sky umschauen. Sollte der nämlich mehr oder weniger plötzlich den Gang zum Konkursverwalter antreten, dürften vor allem die kleineren Vereine möglicherweise bald dieses Los teilen. So berichtet das Handelsblatt in einem Online-Bericht vom gestrigen Sonntag, dass der VfL Wolfsburg an einem Konzept für ein eigenes Bundesliga-Fernsehen arbeitet, das gemeinsam mit den anderen Vereinen auf die Beine gestellt werden soll: „Die Vereine sind stark genug, ein autonomes Bundesliga-Fernsehen auf die Beine zu stellen. Die Liga muss am Szenario eines eigenen Senders arbeiten“, so Thomas Röttgermann, Geschäftsführer des Bundesligisten. „Das unternehmerische Risiko ist angesichts der Attraktivität des Fußballs überschaubar“.

Röttgermann geht bei dem Post-Sky-Ära-Entwurf von einem Jahr Vorlauf aus, um das eigene Bezahlangebot in vergleichbarer Qualität zu realisieren, wobei er die Kosten auf 400 Millionen Euro in drei Jahren schätzt. Ein Teil davon könnte möglicherweise die Deutsche Telekom abdecken. In einem Gedankenspiel sieht man den Bonner Konzern neben den IPTV-Rechten an den Bundesliga-Übertragungen, für die 25 Millionen Euro locker gemacht wurden, auch noch die Pay-TV-Rechte erwerben: „Mit ihrem Geld könnte sich die Telekom schnell ein Quasi-Monopol bei den Live-Spielen verschaffen. Das wäre ein einmaliger Vorteil gegenüber anderen Telekommunikationsunternehmen“, wird ein Manager zitiert.

Welcher Weg tatsächlich in die Zukunft führen wird, dürfte sich spätestens Ende des kommenden Jahres entscheiden. Branchen-Kenner gehen nämlich fest davon aus, dass bei den dann anstehenden Verhandlungen für die Bundesliga-Rechte der Saison 2013/2014 die Clubs auf mehr Geld pochen werden. Und sollte Sky dann noch dabei sein wollen, sollte der Sender schleunigst damit aufhören, Geld seiner Kunden zu verbrennen – beispielsweise, indem es kostspielige Werbeverträge wie den mit – ironischer geht’s fast nicht – Bayern München-Urgestein Franz Beckenbauer (siehe Teaser-Bild) vermeidet…

(Marek Hoffmann)


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Über den Autor

Marek Hoffmann

Marek Hoffmann hat von 2009 bis 2010 über 750 Artikel für BASIC thinking geschrieben und veröffentlicht.

36 Kommentare

  • Ja gut äh,

    das mit dem ipääd passt eh viel besser zum äh fcäh bayern.

    Mensch Franz, das iPad steht dir nicht.

    ————–
    ANSONSTEN

    die Bundesliga nur noch streamen.
    Weniger Kosten und weniger hackbar wir das windige Sat-Signal.
    Dafür VOD und viel mehr drin.
    FC, in 5min bin ich drüben und stell euch ein paar Streamingserver hin 😉

    Grüsse aus deiner alten Heimat Obergiesing 😉

  • Naja, im Moment zahlt Sky pro Bundesliga Saison um die 250 Mio € Lizenzgbühren an die Liga.
    Bei vielleicht 0,5 Mio Bundesliga Abos, die im Schnitt 33 € kosten kommen im Jahr da an die 200 Mio € zusammen. Dazu kommen noch Werbeeinnahmen für SKY.
    Abziehen muss man natürlich die ganzen Produktionskosten, Gehälter für „Experten“, etc.
    Fazit: Für die Bundesliga muss SKY querfinanzieren mit Geldern aus anderen Töpfen. Die Abozahlen sind allerdings viel zu niedrig, den meisten ist das Angebot einfach zu teuer.
    Habe viele Freunde, die sagen, dass sie bereit wären 20€ im Monat dafür zu zahlen, dafür erwarten Sie dann aber auch Fußball komplett (Liga, Pokal, CL) und in HD. Das kann sich aber bisher kein Fernsehsender leisten. Von daher darf man gespannt sein, was die Clubs sich da nun neues ausdenken.
    Attraktiver ist auf jedenfall das Telekom Paket, zumal das Bild in allen Spielen in HD verfügbar ist, und nicht so grausames Betamax Bild wie in der Sky Konferenz.

  • Ich persönlich würde auch für 20 Eus im monat zuschlagen und mir sky holen. aber 33 Eus bin ich nicht bereit dafür auszugeben. das ist mir dann doch ganz schön fett.

  • Also ich finde Sky einfach zu teuer, wenn sie es billiger machen würde und nicht diese blöden Koppelungen von diversen Sendern hätten, dann würde ich es mir sogar holen. Aber so? Nein, Danke! Ich meine warum soll ich gefühlte 10.000 andere Programme mit „mieten“ wenn ich eigentlich nur die Bundesliga sehen möchte?! 😉

  • @5 andy

    Genauso ist es , eigentlich seit Beginn der BL Vermarktung im Pay-TV ist diese in Deutschland nicht Refinanzierbar und schon einige daran Gescheitert … Kirch … Premiere …. Arena und auch Murdoch mit Sky schafft es nicht.

    Ein Plan für ein eigenes Bundesliga-Pay-TV holen die Clubs immer vor Vertragsverhandlungen aus der Schublade wohl wissend das dies nur eine leere Drohung darstellt.
    Denn bei einem eigenen Sender würden sie die gleichen finanziellen Probleme bekommen , nur würden sie dann selber für die Schulden aufkommen müssen, was sie natürlich nicht Wollen!

    Statt nur immer mehr Geld zu Verlangen sollte die Europäische Fußball Clubs und Uefa endlich einmal Reglungen schaffen um gewaltige Einsparpotentiale nutzen zu können, besonders bei Transfer – und Gehaltssummen.
    Da Murdoch mit Sky in Europa so ziemlich als größter Pay-TV Anbieter fast die gesamten Fußball Clubs und Ligen Finanziert hätte er vielleicht sogar die Macht dazu solche Reformen einmal durchzusetzen.

  • Sky hatte ja vor der Saison ein schönes Angebot für die Bundesliga. Daher zahle ich jetzt 16,90 für das Jahr. Danach muss ich natürlich kündigen und sehen ob die das Angebot verlängern wollen. Dabei ist natürlich wieder das völlig unnötige Sky Welt Paket. Habe da bisher nicht eine Sendung angesehen weil mich rein garnix davon interessiert.

    @andy
    Was man aber schnellt vergisst mit dem Quersubventionieren: offensichtlich ist das die einzige Möglichkeit um überhaupt Kunden anzulocken. 0,5 Millionen Bundesliga Kunden halte ich auch für viel zu gering.
    Wäre alles ohne Fussball besser hätte sich das doch auch in der Zeit gezeigt, als Arena die Rechte hatte und das alte Premiere ohne Bundesliga da stand. Jedenfalls eine kurze Zeit. 😉

  • @basic
    Äh, kleiner Denkfehler: bei einem eigenen Sender würde dieser ja nicht Schulden aufbauen. Die Einnahmen wären vielleicht geringer als jetzt, zumindest in der Anfangsphase. Aber Schulden könnte man so doch eigentlich nicht aufbauen – bis auf die Anschubfinanzierung. Allerdings stellt sich die Frage ob man in DE überhaupt mehr aus den Fussballinteressierten herausholen kann.
    Und dann stellt sich mir noch die Frage ob den Leuten der DFL/DFB dann nicht auch klar ist, dass sie bei Preiserhöhungen als die Buh-Männer dastehen. Und wenn die Vereine wirklich mehr Geld erzielen wollen bleibt nichts anders als Preiserhöhungen.

    Irgendwie begreifen die Verantwortlichen beim Pay-TV und in den Vereinen nicht, dass es eine Schmerzgrenze für Fussball Preise gibt. Ist der Preis zu hoch, verzichte ich halt auf Livespiele.

  • Als hätten die nicht alle schon genug Geld in der Tasche – nein – jetzt muss Live-Fussball auch noch zum bezahlten Vergnügen werden. Wozu bezahlt man eigentlich noch GEZ??

  • Dieser Sport muss endlich runter von diesen irrsinnigen Summen, die gezahlt werden. Dann würde auch das Zusehen wieder finanzierbar. Aber natürlich will niemand auf seine jährlichen Milliönchen verzichten.

  • Es gibt außerdem keinerlei Angebote für Kunden, die kein Dauerpaket brauchen.
    Ich gucke gerne Sport, bin aber kein besonders großer Fußball-Fan.
    Trotzdem würde ich mir gern mal 1 oder 2 Spiele im Monat vom FC ansehen – eventuell auch mal in einem Monat garkeins und dann in einem anderen 5 oder 6. Dafür brauch ich aber kein Paket – und >30€ im MOnat dafür zu zahlen wäre eh ein Witz.

    Solche Riesenpakete bucht doch nur der, der wirklich X Stunden am Tag fernsehen will. Und wer will das schon?
    Mal ganz ehrlich: Pay-TV hat hier in Deutschland auch wegen diesen Riesenpaketen denke ich nen schlechten Ruf. Wenn jemand davon erzählt Sky zu haben wird er doch häufig schon als bildungsferne Couch-Potatoe abgestempelt…zu Recht.

  • Das Problem bei Sky ist nicht, dass das BL-Paket 33 Euro kostet.
    Das Problem ist, dass Abonnenten, welche nur Fussball haben wollen sich verarscht vorkommen, weil Sie Sky-Welt – das niemanden interessiert – mitkaufen müssen.

    Niemand hat Bock für etwas zu zahlen was er nicht nutzt.

    Ich wage die Prognose, dass die Abo-Zahlen sprunghaft ansteigen würden, wenn Sky einen Deal machen würde mit allen BL, DFB-Pokal und CL Spielen in HD für 35- 40€ aber OHNE Sky Welt.

  • Vielleicht sollte man erst einmal über dieses unsägliche Verteilmodel nachdenken, wonach der erstplazierte in der Rangliste (Die sich aus den Ergebnissen der Vorjahre und dem aktuellen Ergebnis berechnet) mehr als das doppelte von dem bekommt, was der 18., der letzte der ersten Liga erhält? Wann verstehen „die oben“ endlich, dass sie noch so oft erster werden können, wenn die anderen siebzehn nicht mehr mitspielen können oder wollen verdienen sie keinen nackten Cent mehr? Hat der erste denn wirklich doppelt so viel zur Wertschöpfung beigetragen wie der achtzehnte?

  • Geb ich Zanbato absolut recht. Ich kann mich unglaublich darüber ärgern das ich das Paket dazu kaufen muss. Ich nutze es nie. Und mit 40 Euro wäre sicher jeder Fußballfan absolut einverstanden!!

  • Es ist halt das Problem das alle Sky für die Preise verantwortlich machen , klar könnten sie auch die Bundesliga ohne Sky-Welt Sender anbieten.
    Am Preis würde sich aber dann wohl kaum etwas Ändern.

    Wann kapieren die Fußball Fans endlich das die Schuldigen an den Preisen nicht das Pay-TV , sondern ihre Vereine und die DFL/DFB selbst sind?
    Sky muss pro Bundesliga Saison um die 250 Mio € Lizenzgebühren plus Produktionskosten allein für 34 Spieltage Refinanzieren und das schafft man hierzulande nicht mit einem 20€ Abo, andere sind schon daran Gescheitert.

    Vielleicht wäre es wirklich besser die DFL/DFB starten endlich ihren eigenen Sender , dann müssten die Fans für die Abo – Preise nicht mehr auf Sky ect. Schimpfen sondern auf die wirklich Verantwortlichen.
    Zudem müssten sich wohl die Vereine von ihren finanziellen Traumvorstellungen Verabschieden.

  • @17
    Das ist doch quatsch. Die Rechte werden soweit ich weiß „versteigert“. SOll heißen: Der der am meisten bietet kriegt’s.
    WEnn ich jetzt hingehen würde und 5 Milliarden biete, dafür dann PayTV anbiete mit Monatskosten von 350€, wär es die schuld der bundesliga?
    Sky bietet so viel weil sie meinen so viel verdienen zu können. wenn das nicht klappt werden die preise sinken – zumindest murdoch nicht mehr bereit ist die bundesliga mit finanzspritzen im internationalen wettbewerb zu halten 😉

  • Es ist doch kein wunder das alles so teuer ist bei den Gebühren. Die Preise sind einfach viel zu hoch. Die Obersten hauen sich die Tasche voll und der kleine Mann darf das alles bezahlen! Wir kleinen haben sie groß gemacht und jetzt dürfen wir dafür Bluten. Irgend wann wird auch die Blase platzen und dann wollen wir mal hoffen das dann alle wieder auf den Boden der realität zurück kommen und dann sollte auch Fußball wieder bezahlbar sein.

  • Ich persönlich glaube, dass Sky durchaus noch Optimierungsbedarf hat, was die Preisgestaltung für die Bundesliga-Pakete angeht – aber sie wollen den Kunden ja zum „Besonderen sehen“ zwingen!
    Ich glaube allerdings nicht, dass es mit einem eigenen TV Sender der Bundesliga Vereine viel günstiger für den Fan wird, weil auch hier kostendeckend gearbeitet werden muss.

  • Wenn es dabei bleiben sollte nur kostendeckend zu senden. Dann sollte es auch kein Problem sein einen geringen Preis dafür zu Verlangen. Aber die Herren müssen ja in den schönsten und teuersten Büro sitzen und verlangen utopische Gehälter. Der DFL oder DFB sollte es selbst machen und den Kunden für +/- 0 anbieten. Und dann nur Bundesliga und nichts weiter. Da bekommt man dann auch nicht das Gefühl das man den anderen Kram mitbezahlt obwohl man das nicht möchte.

  • Und wovon sollen die Vereine dann leben? Ich meine, viele der kleineren Vereine bekommen sowieso schon sehr wenig Geld von den Fernsehgeldern bekommen sie wenig ab, Sponsoren sind auch keine da (wofür ich BTW das Fernsehen mitverantwortlich mache) und die Spieler wollen weiter ihr Gehalt.
    Und was Versteigerung angeht, ich glaube dadurch, dass die ARD eingestiegen ist, mit Gebührengeldern wohlgemerkt, und auch noch welchen die sie zum Teil gar nicht hatten, wurde der Preis für die Zweitverwertung nach Oben gedrückt. Die ÖR müssen das Geld ja nicht wieder rein holen. Und die Erstverwertung muss schließlich einen Abstand haben, der Begründet warum man erst später anfangen und nicht alles zeigen darf.

  • Man kann nur das Ausgeben was man auch Einnehmen kann , diese bittere Erkenntnis muss nach dem Staat auch noch der Fußball Lernen!
    Die Bereitschaft zum Abschluss eines Sky Abo , wie wohl auch bei einem DFL/DFB Abo ist nun einmal Begrenzt , sowohl in der Menge als auch im Preis bei Fußball Fans, wie die Ausgaben für ein Stadionbesuch.

  • Der Profi-Fußball hat im allgemeinen eine Dimension erreicht die nicht mehr vertrettbar ist. Wozu muß ein Spieler mehrere Millionen im Jahr verdienen? Wozu brauchen wir solch riesen Stadion was nie ausverkauft ist und wahrschein auch nie renntabel sein wird. Es fallen immer nur noch Kosten an, die durch die Einahmen nicht mehr gedeckt werden können! So soll das alles noch hin führen?

  • @ 25

    Die Stadien sind voll, Woche für Woche. Die Investitionen lohnen sich allemal. Und Spielern werden deswegen hohe Summen gezahlt, damit hier spielen und nicht wo anders.

    Gewöhnt euch einfach mal daran, dass auch im Fussball nur das Geld ausgegeben, was eingenommen wird. Und da man viel einnimmt, kann man auch viel ausgeben.

  • Ich schaue wirklich gern Fußball und bin von der Qualität, Berichterstattung und allem drum und dran wirklich sehr zufrieden. Aber über den Preis kann man wirklich streiten!!

  • >Der Kurs der Sky-Aktie sinkt an der Börse derzeit weiter: Zeitweise wurde die Aktie am Freitagmittag mit 94 Cent gehandelt. Das ist ein neues Allzeittief für das Papier, das nun als Pennystock rangiert. Seit Handelsschluss am Donnerstag gab die Aktie damit noch einmal gut sechs Prozent ab. Zum Start an der Börse im März 2005 wurde die Aktie noch mit 21,76 Euro gehandelt.<

    Das ist eine Schweinerei niemand Ermittelt gegen die Herrn Murdoch und Co.
    Das Schicksal von vielen Kleinanlegern die hier um ihr Geld gebracht werden und wurden ist Egal , Hauptsache der DFL oder DFB bekommt seine Kohle.

  • Ich kann nicht verstehen, wieso die Liga das nicht alleine händelt.
    3 Mio Kunden die jeder 15 Euro im Monat zahlen (bei 15 schlagen doch noch mehr zu als jetzt) macht 540 Mio im Jahr. Kann mir keiner erzählen, daß die reine Übertragung nicht für 40 Mio/Jahr zu schaffen ist und was bleibt locker über: 500 Mio. dieser Überschuss sollte für mindestens 4 Ligen reichen.
    D.h. für den Aufbau innerhalb 3 jahren 400 Mio zu veranschlagen (viel zu hoch) ist genügend Geld da, nur SKY verdient halt nichts mehr.

  • Also 15 Euro pro Monat wäre definitiv zuviel, die meisten Fussball Fans würden vielleicht 1x Jahr dafür 20 Euro zahlen. Dennoch eine interessante Geschichte das die Bundesliga Clubs nun ein eigenes Pay TV starten wollen.

  • @31 EdeHut
    „Ich kann nicht verstehen, wieso die Liga das nicht alleine händelt.
    3 Mio Kunden die jeder 15 Euro im Monat zahlen………“

    Es gibt einfach keine 3 Mio Kunden die für die BL zahlen wollen …… die höchste Fußball Abo Zahl seit der Pay-TV Übertragung war wohl bisher ca 1.25 Mio. zur Zeit eher unter einer Mio , ganz Sky hat nur noch knapp 2,5 Mio Abonnenten.
    Zudem ist sicher auch keiner bereit allein nur für die Bundesliga mit 34 Spieltagen mon. 15€ zu zahlen , der Kunde möchte dann noch zusätzlich mind. die CL und Europaliga, eventuell F1 und anderen Sport in einem Abo, daran ist schon Arena gescheitert ….

  • Wenn bei dem Preis auch Motorsport mit drin wäre dann würde ich schwach werden. Vorausgesetzt die Komentatoren haben den richtigen Sachverstand. Alle 34 Spiele für 34 Euro wäre auch okay

  • Also, ich bin mir sicher, dass es viele Fussball-Fanartiker gibt die sehr wohl dazu bereit wären 15 Euro im Monat dafür zu zahlen. Kann ich mir schon gut vorstellen, wenn sie dafür ein entsprechendes Angebot dafür bekommen, auf alle Fälle.

  • @ Kevin
    Das mag schon sein. Jedoch glaube ich nicht das wir in diesem Fall von der gesamten Allgemeinheit sprechen können.

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