Forsa-Ergebnis: Großer Informationsbedarf, was mit Apps möglich ist – vor allem bei Senioren

Marek Hoffmann

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Das sollte App-Entwicklern und -Anbietern in gleichem Maße zu denken geben. Einer Studie zufolge, die vom Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) in Auftrag gegeben und vom Marktforscher Forsa durchgeführt wurde, fördert nämlich diese Erkenntnis zu Tage: Ältere Smartphone-Besitzer kennen sich kaum oder gar nicht mit den kleinen Anwendungen aus. So weiß ein Großteil etwa nicht, ob sich die nützlichen Programme auch auf seinem oder ihrem  Geräte-Modell nutzen lassen.

„Es gibt noch großen Informationsbedarf, was mit Apps alles möglich ist und wie leicht sie zu bedienen sind“, so BITKOM-Präsidiumsmitglied René Schuster, der auch Chef von o2 in Deutschland ist (weshalb die Aussage auch etwas Interessen-getränkt sein dürfte). Es sieht also so aus, als seien unsere Eltern und Großeltern in diesem Bereich bisher ebenso „übersehen“ worden, wie das vor einigen Jahren bei den für sie verfügbaren Angeboten im Internet der Fall war. Irgendwann folgte dann aber „The Rise of the Silver Surfers“ – verzeiht das Wortspiel – und machte aus den Senioren „die aktivste Nutzergruppe, die es je gegeben hat“ – zumindest auf Facebook, wenn man Joanna Shield Glauben schenken darf. Und wenn ich mir die Zahlen betrachte, die der (N)Onliner Atlas 2010 für Deutschland zutage geführt hat, dann bin ich geneigt, genau das zu tun.

Wenn ich also Entwickler oder Marketing-Stratege wäre, dann wüsste ich jetzt, was das Stündlein geschlagen hat. Ein Teil der älteren Semester (aber sicherlich nicht alle, wie einige andere Trends aufzeigen) sind augenscheinlich willig, sich mit den Entwicklungen im Mobiltelefon-Bereich auseinanderzusetzen. Sie benötigen hierbei aber Unterstützung und die richtigen Angebote.

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Weitere Ergebnisse der Studie, bei der 1.000 Deutsche ab 14 Jahren im August 2010 befragt wurden, offenbaren, dass mittlerweile zehn Millionen Deutsche Apps auf ihren Smartphones installiert haben. Im Durchschnitt sind das 19 pro Kopf. „Männliche Smartphone-Nutzer haben nach eigenen Angaben im Schnitt 25 Apps auf ihrem Mobiltelefon, Frauen mit kompatiblen Handys dagegen nur sieben“, heißt es in einer diesbezüglichen Presseinfo. Ich habe mal schnell nachgezählt und darf mich endlich mal wieder „überdurchschnittlich“ nennen: Ich komme auf 87 Apps. Und auch zwischen west- und ostdeutschen Usern gibt es Unterschiede: Erstere nutzen im Schnitt 20, Letztere nur neun Apps.

Es gibt aber auch Smartphone-Verweigerer. Mehr als die Hälfte der Über-14-Jährigen besitzt eigenen Angaben zufolge kein App-taugliches Mobiltelefon. Denen stehen 21 Prozent gegenüber, bei denen das der Fall ist. Fast ebenso viele wissen nicht genau, ob sie auf ihrem Gadget Apps nutzen können. Zu dieser Gruppe hören vor allem die oben angesprochenen Senioren.

(Marek Hoffmann / Foto: Flickr – Fotograf: Photocapy)

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Marek Hoffmann hat von 2009 bis 2010 über 750 Artikel für BASIC thinking geschrieben und veröffentlicht.