Wir benutzen Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit der Website zu verbessern. Durch deinen Besuch stimmst du dem Datenschutz zu.
Alles klar!
BASIC thinking Logo Dark Mode BASIC thinking Logo Dark Mode
  • TECH
    • Apple
    • Android
    • ChatGPT
    • Künstliche Intelligenz
    • Meta
    • Microsoft
    • Quantencomputer
    • Smart Home
    • Software
  • GREEN
    • Elektromobilität
    • Energiewende
    • Erneuerbare Energie
    • Forschung
    • Klima
    • Solarenergie
    • Wasserstoff
    • Windkraft
  • SOCIAL
    • Facebook
    • Instagram
    • TikTok
    • WhatsApp
    • X (Twitter)
  • MONEY
    • Aktien
    • Arbeit
    • Die Höhle der Löwen
    • Finanzen
    • Start-ups
    • Unternehmen
    • Marketing
    • Verbraucherschutz
Newsletter
Font ResizerAa
BASIC thinkingBASIC thinking
Suche
  • TECH
  • GREEN
  • SOCIAL
  • MONEY
  • ENTERTAIN
  • NEWSLETTER
Folge uns:
© 2003 - 2026 BASIC thinking GmbH
Archiv

Foodspotting und die unglaublichen Möglichkeiten eines internetfreundlichen Deutschlands

Jürgen Vielmeier
Aktualisiert: 11. Januar 2011
von Jürgen Vielmeier
Teilen

Die US-Technikpresse feiert zur Zeit einen Trend namens Foodspotting. Das ist im Grunde nichts Weltbewegendes, aber beeindruckend sind die Zahlen. Zur Anwendung selbst: Man nimmt Bilder von Gerichten auf, idealerweise bevor man sie gegessen hat, und stellt sie online. Das ganze geht über einen Web-Client oder eine iPhone- oder Android-App. Foodwatching integriert sich nahtlos in den Geolocationdienst Foursquare, über den man seit einigen Wochen auch Fotos posten kann. Für die Gastwirtschaft sind die Bilder beste Werbung oder – je nachdem – Anti-Werbung.

Nutzer der Community können die Fotos kommentieren und bewerten, die natürlich per Geolocation verortet sind. Auf Foodspotting.com werden die bestbewerteten Fotos in einem Stream vorgestellt. Man kann anderen Essenspottern folgen und Punkte sammeln, wenn sie ein vorgeschlagenes Gericht mögen. Fertig ist das Facebook fürs Essen. Weil man nebenbei auch noch Bewertungen der Lokalitäten abgeben kann, greift Foodspotting auch Dienste wie Yelp oder Qype an. Und weil das ganze aus den USA kommt, sieht man dort zuallererst die Chancen des ganzen. Restaurants können damit auf sich aufmerksam machen und so Kundschaft anlocken. Auch ein paar neue professionelle Restaurantkritiker wird die Seite schon hervorgebracht haben.

Starker Binnenmarkt hilft Gründern

UPDATE Newsletter BASIC thinking

Du willst nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 10.000 Vordenker bekommen jeden Tag die wichtigsten News direkt in die Inbox und sichern sich ihren Vorsprung.

Nur für kurze Zeit: Anmelden und mit etwas Glück Beats-Kopfhörer gewinnen!

Mit deiner Anmeldung bestätigst du unsere Datenschutzerklärung. Beim Gewinnspiel gelten die AGB.

Foodwatching ist vor bald genau einem Jahr online gegangen und hat gestern drei Millionen US-Dollar Wagniskapital erhalten. Das ist nicht einmal viel dafür, dass die erst um die Weihnachtstage gelaunchte Android-App vom Fleck weg über 500.000 Mal heruntergeladen wurde. Die Zahl der Unique Visitors beträgt nach dem ersten Jahr monatlich 300.000, kein Wunder bei über 275.000 präsentierten Gerichten. Das sind keine berauschenden Zahlen, aber offenbar genug, dass Foodwatching sich finanzieren kann und für Investoren interessant ist. Die Anschubfinanzierung vor gut einem Jahr betrug 750.000 Dollar. Foodspotting ist zwar weltweit verfügbar, konzentriert sich aber zurzeit fast ausschließlich auf den US-Markt.

Das ist deswegen ein schönes Beispiel dafür, was der US-Markt dem deutschen voraus hat. Bisher konnte man leicht sagen, Startups aus den USA hätten es deswegen leichter, weil ihre Sprache Englisch ist und damit praktisch die ganze Welt sie benutzen kann. Am Beispiel Foodwatching sieht man aber auch, dass etwas anderes als die Sprache mindestens genauso wichtig ist: eine starke Unterstützung am Binnenmarkt. Woran liegt es, dass man in den USA so viel internetaffiner ist als in Deutschland? Weil man dem Internet gegenüber positiv eingestellt ist.

Verkaufen sich Horrorgeschichten wirklich besser als Erfolgsgeschichten?

Dass die breite Masse das in Deutschland nicht ist, kann man in dieser Woche sehr schön an seinem renommiertesten Nachrichtenmagazin ablesen. Pünktlich zum Jahresbeginn warnt der „Spiegel“ vor den kriminellen Machenschaften von Facebook, ein Jahr davor kam Google in einem ähnlichen Bericht genauso schlecht weg. Richard Gutjahrs treffenden Beitrag dazu habt ihr sicher inzwischen gelesen. Natürlich verkauft sich Panikmache selten schlecht – aber ginge das nicht auch anders? Die meisten von euch werden den „Spiegel“-Artikel nicht weiter ernst genommen haben. Anders dürfte sich das bei den ohnehin verunsicherten Menschen vornehmlich etwas älterer Generation verhalten, die längst der Meinung sind, dass das Internet ein rechtsfreier Raum ist, der nur aus Kinderpornos, Viren und Trojanern besteht und von Hackern und Phishern regiert wird.

Medien sollten sich ihrer Rolle bewusst sein. Natürlich haben sie einen Einfluss auf eine breite Leserschaft, die es nun einmal nicht besser weiß. Und leider schadet das auch dem Standort Deutschland und seiner Start-up-Szene. Solche Geschichten tragen sicherlich nicht dazu bei, dass eine breite Masse sich nun ins Internet stürzt. Versteht mich nicht falsch. Ich mag längst nicht alles, was Facebook und Google machen und planen. Aber alles schlecht reden, was mit dem Internet zu tun hat, ist unkonstruktiv. Stellt euch nur einmal die Möglichkeiten vor, was hier los wäre, wenn die Masse keine Angst mehr vor dem Internet hätte, sich sogar begeistert darauf stürzen würde. Ein starker, internetfreundlicher Binnenmarkt könnte jungen Unternehmen dazu verhelfen, die nötige Basis aufzubauen, um weltweit zu expandieren. Oder einfach nur Menschen dazu motivieren, überhaupt ein Startup zu gründen. Profitieren könnten davon alle – sogar die Presse. Statt einer Horrorgeschichte über Facebook hätte der „Spiegel“ ebenso gut eine Erfolgsgeschichte schreiben können, wie seine US-Konkurrenz es angesichts der Bewertung von 50 Milliarden Dollar vielfach getan hat. Hätte die sich schlechter verkauft? Kann ich mir kaum vorstellen.

(Jürgen Vielmeier)

🤝 Pünktlich zum Start in 2026!

Eröffne jetzt dein kostenloses NIBC Flexgeld-Konto und erhalte bis zu 2,20 Prozent Zinsen auf dein Geld! So startest du in 2026 auch finanziell richtig durch!


Jetzt Zinsen sichern

Anzeige

STELLENANZEIGEN
Werkstudent:in Social Media Content Creator (...
BZKI Bildungszentrum für künstliche Intell... in Kempen
Graphic Designer & Content Creator (m/w/d)
FamiCord AG in Leipzig
Senior SAP Consultant FI/CO (f/m/div.)
Bosch Gruppe in Wetzlar
Junior Communication Manager mit Schwerpunkt ...
REWE in Henstedt-Ulzburg
Werkstudent*in Online Marketing (w/m/div)
Sparda-Bank Berlin eG in Berlin
Key Account Manager (m/w/d) im Bereich Online...
AZ fundraising services GmbH & Co. KG in Gütersloh
SAP Project Manager (m/w/d)
Bosch Gruppe in Stuttgart
PreMaster Program | Software Engineer for MEM...
Bosch Gruppe in Reutlingen
THEMEN:DeutschlandFacebookUSA
Teile diesen Artikel
Facebook Flipboard Whatsapp Whatsapp LinkedIn Threads Bluesky Email
vonJürgen Vielmeier
Folgen:
Jürgen Vielmeier ist Journalist und Blogger seit 2001. Er lebt in Bonn, liebt das Rheinland und hat von 2010 bis 2012 über 1.500 Artikel auf BASIC thinking geschrieben.
WhatsApp Kanal BASIC thinking Tech-Deals Sidebar
EMPFEHLUNG
Samsung Galaxy S25 Ultra
Android-Special bei o2: Samsung Galaxy S25 Ultra & Tab S10 für nur 7 Euro Anzahlung
Anzeige TECH
Testimonial LO

»UPDATE liefert genau das, was einen perfekten Newsletter ausmacht: Kompakte, aktuelle News, spannende Insights, relevante Trends aus Technologie & Wirtschaft. Prägnant, verständlich und immer einen Schritt voraus!«

– Lisa Osada, +110.000 Follower auf Instagram

Mit deiner Anmeldung bestätigst du unsere Datenschutzerklärung

LESEEMPFEHLUNGEN

Grönland Tech-Milliardäre Rohstoffe Jeff Bezos
BREAK/THE NEWSMONEY

Griff nach Grönland: Das Millionen-Monopoly der Tech-Milliardäre

Gaskraftwerke Deutschland EU Wasserstoff
BREAK/THE NEWSMONEY

Gas für gestern? EU genehmigt neue Kraftwerke für Deutschland

Metaverse Meta Mark Zuckerberg
BREAK/THE NEWSSOCIAL

Metaverse: Wie Mark Zuckerberg ein Milliardengrab schaufelte

Wärmepumpe Flüsse Seen Heizung
GREENTECH

Neuartige Wärmepumpe macht Flüsse und Seen zur Heizung

natrium-ionen-batterie holz lithium lignin
GREENTECH

Holz statt Lithium: Natrium-Ionen-Batterie aus dem Thüringer Wald

personalisierte Werbung Meta Instagram Facebook EU Europäische Kommission Union
BREAK/THE NEWSSOCIAL

Weniger personalisierte Werbung – Meta führt EU an der Nase herum

Mehr anzeigen
Folge uns:
© 2003 - 2026 BASIC thinking GmbH
  • Über uns
  • Mediadaten
  • Impressum
  • Datenschutz

NIBC Flexkonto eröffnen &
2,20 Prozent Zinsen sichern

50 Euro

Anzeige

Welcome Back!

Sign in to your account

Username or Email Address
Password

Lost your password?