iOS 4.3: Das iPhone wird zum Hotspot – wenn der Anbieter es erlaubt

Jürgen Vielmeier

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Apple hat eine Beta-Version der neuen iOS-Software-Version 4.3 im eigenen Entwickler-Center online gestellt. Das alleine wäre hier noch keine Meldung wert, aber das Update unterstützt neue Gesten, etwa, mit einem Wisch zum Home-Bildschirm zurückzukehren. Die ersten vermuten deswegen bereits, dass die nächsten Generationen von iPad, iPhone und iPod touch ohne den Home-Button auskommen könnten. iOS 4.3 unterstützt außerdem eine Hotspot-Funktion, mit der iPhone- und iPad-Nutzer ihre 3G-Datenverbindung über Bluetooth oder WLAN mit anderen teilen können. Auch das bisher nicht unterstützte Tethering zwischen iPhone und iPad, für den Mann, der alles hat.

Die Hotspot-Funktion ist bereits in der iOS-Version 4.2.5 enthalten, die in den USA für Verizon-iPhones zur Verfügung steht. Der Netzanbieter verkauft die Geräte dort ab Februar, nachdem die Exklusivpartnerschaft zwischen Platzhirsch AT&T und Apple ausgelaufen ist. Weil Verizon mit CDMA ein anderes Modulationsverfahren für 3G verwendet als AT&T, spendierte Apple die neue iOS-Version gleich mit und legte eben noch einige Extra-Funktionen oben drauf.

Anbieter können Hotspot-Funktion sperren oder kostenpflichtig machen

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Wenn die neue iOS-Version aber auch hierzulande ankommt, ist fraglich, welcher der Anbieter die Hotspot-Funktion überhaupt zulässt. Die Telekom erlaubt Tethering, also die Nutzung des iPhones als kabelloses Modem, derzeit nur gegen Aufpreis in Höhe von 20 Euro monatlich. Hier könnte (!) das Ende der Exklusivpartnerschaft zwischen Apple und der Telekom nun endlich zum Vorteil werden. Tariflich sehe ich da bislang kaum Vorteile von Seiten der Telekom-Konkurrenten O2 und Vodafone. Ich gehe aber davon aus, dass sich alle Vertragsanbieter die Hotspot-Funktion fürstlich bezahlen lassen.

Müßig übrigens zu erwähnen, dass Android-Handys die Hotspot-Funktion schon seit Urzeiten mit an Bord haben und Samsung sie selbst in seinem – für Low-Cost-Handys gedachten – System Bada anbietet. Eine weitere neue Funktion in iOS 4.3 beta ist eine AirPlay-API. App-Entwickler können Video-Inhalte damit auch auf andere Apple-Geräte streamen. Für den Anwender weniger nützlich: Apples Werbeformat iAds können nun auch ganzseitig auf iOS-Geräten angezeigt werden. Der Kippschalter am iPad muss nicht mehr zwingend für die Stummschaltung, sondern kann benutzerdefiniert belegt werden. Alles weitere fällt unter die Rubrik „Sack Reis“: So kann man zum Beispiel frei bestimmen, wie oft man über den Eingang einer SMS informiert werden will. Einen offiziellen Starttermin für iOS 4.3 gibt es noch nicht.

(Jürgen Vielmeier, Screenshot: Macstories.net)

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Jürgen Vielmeier ist Journalist und Blogger seit 2001. Er lebt in Bonn, liebt das Rheinland und hat von 2010 bis 2012 über 1.500 Artikel auf BASIC thinking geschrieben.