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Apple stellt iPad 2 vor und zieht mit der Konkurrenz gleich. Mehr nicht

Schlachtschiff runderneuert, hübscher angestrichen und als neue Version verkauft: Apple hat heute Abend in San Francisco das iPad 2 vorgestellt und sich damit gegen die Konkurrenz in Stellung gebracht, die davonzuziehen drohte. Die zweite Version des erfolgreichen Tablet-Computers (15 Millionen verkaufte Einheiten im vergangenen Jahr) erscheint in schwarz und weiß, ist mit 8,8 Millimetern dünner als das iPhone 4 und leichter als der Vorgänger. Das Display ist das gleiche wie beim Original, die Batterielaufzeit mit 10 Stunden genauso hoch. Das iPad 2 hat zwei Videokameras (Front- und Hauptkamera), einen A5 Dual-Core-Prozessor mit 1 GHz, sowie einen HDMI-Ausgang mit 1080p. Der Grafikprozessor soll laut Apple bis zu neunmal schneller sein als im ersten iPad.

Wohl größter Triumph der Vorstellung: Das iPad 2 geht in den USA bereits am 11. März in den Verkauf, in 25 weiteren Ländern – darunter Deutschland – am 25. März. Apple unterbietet damit den Verkaufsstart des Blackberry Playbook und des HP TouchPad und kommt nur wenige Tage nach dem Start des Motorola Xoom in den Handel. Als Nebenprodukt gibt es ein neues Smart-Cover, das sich falten lässt und das iPad auf Wunsch ein- oder ausschalten kann.

Mit iOS Homesharing kann man nun seine Filme, Daten und Musik von anderen Geräten auf das iPad streamen, mit AirPlay vom iPad zu Apples Fernsehbox Apple TV. Kosten soll das iPad 2 in den USA ab 499 Dollar (16 GByte). Die 32-GByte-Version kostet 599 Dollar, die 64-GByte-Version 699 Dollar, jeweils in der WLAN-Variante. Mit einem UMTS-Chip kostet das Gerät jeweils stolze 130 Dollar mehr; Preise für den deutschen Markt sind noch nicht bekannt, dürften aber wieder die gleichen Nummern in Euro sein. Der schnellere Grafikprozessor lässt sich für iMovie und GarageBand nutzen, Apples Video- und Audioschnitt-Software. Ebenfalls am 11. März soll die nächste Version von Apples mobilem Betriebssystem, iOS 4.3, an den Start gehen. Es steht diesmal in derselben Versionsnummer für iPad, iPhone und iPod touch zur Verfügung.

Durch die Vorstellung führte übrigens ein wenig überraschend der kranke Steve Jobs, dem einige schon einen baldigen Tod bescheinigt hatten. Im Vorfeld der Präsentation waren Gerüchte durchgesickert: Ein Apple-Mitarbeiter habe gesagt, das iPad 2 sei nur ein Lückenfüller. Man solle lieber auf das iPad 3 warten, das bereits im Herbst vorgestellt werde. Ich fürchte, ich muss mich dem anschließen. Das iPad 2 ist – mal wieder – eine logische Weiterentwicklung, das Versäumnisse der ersten Generation ausgleichen soll. So hat das iPad 2 mit den beiden Kameras und dem Dual-Core-Prozessor das, was Motorola Xoom und HTC Flyer auch haben. Man trifft sich hier auf Augenhöhe, mehr nicht. Das Rennen um das Tablet des Jahres kann beginnen, aber einen klaren Favoriten habe ich heute Abend nicht gesehen.

(Jürgen Vielmeier)

Jobs in der IT-Branche


Über den Autor

Jürgen Vielmeier

Jürgen Vielmeier ist Journalist und Blogger seit 2001. Er lebt in Bonn, liebt das Rheinland und hat von 2010 bis 2012 über 1.500 Artikel auf BASIC thinking geschrieben.

55 Kommentare

  • Meiner Meinung nach ist Apple mit dem iPad 2 deutlich besser aufgestellt als die Konkurrenz. Das hat mehrere Gründe:

    – IPS Panel
    – deutlich mehr Apps
    – Preis
    – Längerfristige Softwareupdates
    – The Daily (zumindest in den USA)
    – Aluminium-Gehäuse

  • Keines der Android Tablets hat dabei ein IPS-Panel, ist (zumindest in der kleinsten Version) so günsig, hat ähnlich viele gute Apps zu bieten oder ist so schlank. Das iPad 2 ist nur ein überarbeitetes iPad, das ist richtig, trotzdem kann sich Apple damit meiner Meinung nach deutlich an die Spitze des Tablet-Maktes setzten.

  • @user1: Jau, was wäre den neutral für dich? Im Beitrag steht zum Beispiel „(…)Versäumnisse der ersten Generation ausgleichen soll“ bzw. „Man trifft sich hier auf Augenhöhe, mehr nicht.“. Natürlich ist das grundsätzlich kritisierend, aber alles andere wäre beschönigend. Man könnte ja auch schreiben: „Das iPad hat sich weiterentwickelt. Manche Standard-Funktionen gibt es auch woanders“. Ja, richtig neutral. Und langweilig. Und uninteressant. Und so gar nicht das, was man von einem guten Blog erwartet, der ja gerade den „persönlichen Faktor“ besitzen sollte. So ist es mir jedenfalls allemal lieber, als wenn die Leute hinter BT auch den letzten Rest an Persönlichkeit verlieren und nur noch leeres Geblubber für höhere Besucherzahlen schreiben.

    Zum Topic: Mich hat das iPad nicht überzeugt. Nicht wegen der Leistung, es ist absolut Oberklasse. Der Preis dafür ist aber, im Vergleich mit guten Netbooks und Android-Tablets arg hoch. Oder anders ausgedrückt: Der Preis/Nutzwert-Faktor ist weit schlechter als bei mancher Alternative, ob mit oder ohne Touchscreen. Zumindest solange das Design kein zu hoher Kaufgrund ist (der bei ausreichend Geld aber absolut korrekt ist)…

  • Nein…. ich fass es ja kaum…

    1. Ihr seit in noch in der Lage ordentliche polarisierende Posts abzuliefern.

    und

    2. Es ist jemand in der Lage ein Apple Produkt mit einer kritischen Distanz zu betrachten, die nicht das allgemein übliche Lobgesinge darstellt…

    Endlich mal sowas wie ein Ansatz von Sachlichkeit… Ich hatte ja schon das Gefühl, dass demnächst morgens nicht mehr die Sonne, sondern ein angebissener Apfel aufgeht um unsere Welt zu erleuchten und zu wärmen….

    Danke, dass ich mich dieses Albtraums weiter erwehren kann…

  • So weit ich weiß hat das HTC Flyer keinen Dualcore.
    Dennoch bevorzuge ich es momentan dem iPad auf Grund der zusätzlichen Stifteingabe und den geringeren Abmessungen.

  • Ich finde das Cover echt gelungen, da gibts nix zu meckern.

    Was die neuen Features des iPads selbst angeht, stimme ich dem Artikel zu. Die Kameras hätte auch schon der Vorgänger haben können, der Prozessor ist nett, die dünne Bauform hat schon was cooles. Das weiße Design gefällt mir nicht so sehr.

  • @schorsch: welches android-tablet mit vergleichbarer leistung und ausstattung ist denn günstiger?
    das ipad 2 wird den markt in diesem jahr definitiv noch sehr stark dominieren. es liegt in allen wichtigen (mainstream-) kategorien vorne oder mindestens gleichauf. die app-markt ist am umfangreichsten, es gibt mit abstand am meisten tabletfreundliche programme dort. design, gewicht, cpu(?), akkulaufzeit, preis… kommt echt niemand im moment ran.
    und ich bin alles andere als ein apple freund. fehlendes flash, itunes pflicht etc. sind für mich nicht akzeptabel. aber für den massenmarkt bietet das ipad 2 mit abstand das beste gesamtpaket. da kann eig niemand ein schlagendes argument entgegenbringen.

    und was mit sicherheit bei den käufern gut ankommen wird: das smartcover. da muss ich meinen hut ziehen, eine bessere lösung für den displayschutz bietet kein anderer hersteller. schaut euch mal das video an, dann wisst ihr was ich meine.

    ich leg mich fest: viel werden die androiden nicht gegen apples vormachtstellung ausrichten können

  • Welche Konkurrenz? Das Xoom und was kann noch kaufen am 11. März? Mmh ich hätte am liebsteb das Palmpad mit einem Palm Pre mini aber die haben kaum Apps. Naja die meisten braucht man auch nicht .

  • ja seh ich eigentlich auch so wie der Artikel – auf Augenhöhe, mehr nicht.

    Jetzt können sie noch 1 Jahr von ihrem fame leben und dann müssen sie wieder etwas neues, interersantes, außergewöhnliches schaffen sonst sind sie einer unter vielen

  • Ich finde die Neuerung logisch und konsequent, aber nicht bahnbrechend. Warum ist das so? Die Hardware ist doch noch gar nicht soweit. Es wird dieses Jahr viel passieren, aber wie gesagt, es wird! Soeben wurden auf der cebit die neuen Trends vorgestellt, klar sind die nicht in einem iPad, das seit Monaten bereits in Arbeit ist. Ich finde einfach mein iPad in einem Punkt uuuuunschlagbar: usability!

  • Habe ich irgend etwas verpasst?

    Mit welcher Konkurrenz zieht Apple gleich?

    Ich sehe weit und breit keine Konkurrenz für das iPad, da keiner der übrigen Hersteller bisher begriffen hat, was diese Art der Geräte (im Zusammenspiel mit der entsprechenden Software – aktuell z.B. iMovie) eigentlich ausmacht.

    Des weiteren sprechen die bisherigen Verkaufszahlen ja auch eine ganz andere Sprache.

    Diese Art der „Diskussion“ läuft seit der Vorstellung des ersten iPods immer gleich reflexartig ab.

    Fakt ist doch das Apple immer noch die mobilen Märkte mit lediglich drei Geräten (Pod, Pad Phone) dominiert, oder … siehe oben.

  • Das Einzige was Apple hat, ist der AppStore. Alle anderen Features sind nette Dreingaben und eben so gestaltet, dass es jeder Trottel mit Geld aber ohne Ahnung verstehen kann und haben will. Ein Cover ist kein Grund, mir ein iPad zu kaufen! Oder habt ihr einen Geldscheißer? Ich finde es schade, dass Google noch immer nicht ausreichend eigene Exklusiv-Apps entwickelt und den Market endlich aufräumt. Ansonsten ist Android mit den Widgets und dem offenen Prinzip für mich der klare Favorit. iOS hat wirklich eine tote Oberfläche. Nur App an oder App aus, aber sonst nix. Als iPod touch User bin ich nach 3 Monaten echt gelangweilt und nutz es nur noch für Musik und Internet.

  • Das ist neu am Apple iPad 2…

    Apple hat Anfang 2010 mit dem ersten iPad auf’s richtige Pferd gesetzt und einen ganz neuen Markt für flache Tablet Computer geschaffen. Während die Konkurrenz erst eine eigene Strategie finden und eigene Tablets konzipieren musste, hatte Apple g…

  • @ #15 Jan
    Herzlichen Glückwunsch, Prinzip iPod Touch begriffen 😉

    Ist doch schön, Geräte nutzen zu dürfen, die einfach nur funktionieren, auch für weniger versierte tekkis, den das ganze unübersichtliche Android Gedöns gar nicht haben möchten.

    Und wie bereits erwähnt (#14), die Zahlen sprechen doch eine sehr deutliche Sprache, was gewünscht ist …

  • Nur eine Anmerkung von mir: Nur weil etwas oft verkauft wird, bedeutet das nicht, dass dieses Produkt auch super oder das Optimum ist. Siehe typische Chart- oder Popkonserven, Daily Soaps, BILD-Zeitung, manche MS Produkte, Autos von Dacia usw… Oft wird einfach nur der kleinste gemeinsame Nenner genutzt um Reichweite und Umsatz zu machen (ist ja auch nicht verwerflich), aber deswegen ist es z.B. technologisch oder inhaltlixh das Besten am Markt.

  • Das Optimum ist auch das iPad 2 sicher nicht, denn sonst könnten sie die Entwicklung neuer Geräte ja komplett einstellen.

    Mag sein, dass es von den technischen Daten her „gleiche“ Geräte anderswo auch zu haben gibt, aber die Software bzw. das Erlebnis macht es nun mal heutzutage aus. Und das hat Apple eben ein Komplettpaket, das von den anderen Mitbewerbern nicht so geboten wird, auch wenn deren System teilweise offener sind …

    … was mich als Geek anspricht. Aber hey, manchmal mag man es simple … schwierige Entscheidung, ich glaube ich bleibe bei keinem Tablet 😉

  • Das iPad ist schon jetzt eine derart clevere und runde Sache, dass es schon fast gruselig ist. Welche Traktion die Konkurrenzangebote entfalten, bleibt doch stark abzuwarten.

    Nur eines scheint auch dieses Jahr sicher:
    „iPad is the first Tablet PC that ever shipped in volumes“
    15 Millionen aus 9 Monaten in 2010.

    Im Fiskaljahr 2011 sind geschätzte 30-40 Mio. drin, wenn sie die Nachfrage befriedigen können. Da könnten Komponenten&Konsumenten knapp werden, für die Konkurrenz. Es kann doch 2011 für sie fraglos nur um Platz 2 gehen, mit epischem Abstand zu den „Volumes“ an iPads, die Apple fortan Jahr für Jahr verschiffen wird.

    „scary somehow but brilliantly thought through and way, way ahead“, I’d say.

  • @18 Martin

    Niemand behauptet wohl ernsthaft, dass alles was gut verkauft wird auch gut ist, zu mal viele Deiner Vergleiche auch hinken (z.B. das eher „aufgezwungene“ BS von MS oder die Hauspostille der Guttenberg Fans)

    Hier wurde lediglich von dem Verfasser des Artikels die These aufgestellt, dass Apple mit dem iPad 2 nun endlich auf Augenhöhe mit den Mitbewerbern ist (wobei mir nicht wirklich klar ist, wen er damit meint).
    Schaut man sich aber beispielsweise auf der Cebit um, ist weit und breit kein Tablet, das auch nur annähend dem iPad nahe kommt, was sicherlich nicht zu letzt mit dem „Wohlfühlgesamtpaket“ zusammen hängt.

    Aber, was macht’s, um auch da einen Deiner Vergleiche zu bemühen, Apples Produkte verkaufen sich nicht auf Kosten anderer Leute, so wie es die Bild macht …

  • Konkurrenz fürs iPad? Da kann man nur lachen. Klar wurden einige interessante Geräte vorgestellt. Jedoch kaufen kann ich keins davon. Nicht verwunderlich, dass das iPad 2 also „nur“ ein Update ist. Die Strategie ist klar. Hat Steve ja auch gestern nochmal betont. Der Erfolg eines Tablets besteht aus der Hardware sowie aus der Software. Apple hat 1 Jahr Vorsprung und kann sich ganz entspannt anschauen, was die Konkurrenz so treibt. Nur interessieren wird es sie wenig. Wenn man Apple eines nicht vorwerfen kann, dass sie eine Vision haben, die sie nicht zu 1000% verfolgen.

  • Bei jeder Apple-Produktvorstellung, und sei es nur ein Trackpad, ist
    hier in Kürze alles voll mit den Ober-Marketing-Strategen, die nur darauf warten ‚entdeckt‘ zu werden.

    Jedesmal wird quasi die digitale eierlegende Wollmilchsau zum
    Schleuderpreis erwartet und selbst dann käme noch ein Freak um die
    Ecke mit „iTunes kann aber kein Ogg“ oder „ich kenn‘ da was
    Vergleichbares für 10€ weniger und mit einem USB-Anschluss
    mehr“ usw…

    Pech für Apple daß sie nicht auf diese Spezialisten hören; jetzt
    müßen sie halt sehen wie sie mit dem schleppenden Erfolg von
    iPod/iPhone klar kommen 🙂

    Es gibt faktisch KEIN anderes Tablet auf dem Markt was es auch nur ansatzweise mit dem iPad 1 und schon garnicht mit dem iPad 2 mithalten kann. Doch mit der Androidenbrille aufgesetzt gibts das natürlich !!!

    Eins muss man Google lassen: Sie bringen mit Android 3.0 ein Tablet-System auf den Markt das zur wirklichen Konkurenz zum Tablet-iOS werden kann. Im Handysektor hat Android das iOS überholt. ist klar leistungsfähiger und anpassbarer. ein Genuss für jeden Frickler.

  • Die Aussage „…Versäumnisse der ersten Generation …“ ist schlicht lächerlich, denn wer hat das Tablet in dieser Form nochmal erfunden? Na?

  • Zudem kommt das es kein Flash kann und man bei Apple noch weitere „Unterdrückungen“ hinnehmen muss. Ich kann mir keinen Grund vorstellen, warum das iPad eher als die Konkurrenz gekauft werden sollte. Bin gespannt ob es sich wieder von allein verkaufen lässt… irgendwann wird Apple es nicht mehr so einfach haben, irgendwann …

  • Ich stimme der Aussage des Artikels zu. Apple hat mit dem iPad 2 hardwaretechnisch zu der neuen Konkurrenz aufgeschlossen, mehr aber nicht. Von der Software her, gibt es für die iPads natürlich erst mal sehr viel mehr Apps. Aber ich kann mir gut vorstellen dass Honeycomb hier schnell aufholen wird, wie bei den Smartphones auch.

    Aber bitte nicht den Fehler begehen, und die Preise des günstigsten iPad 2 mit dem voll ausgestattetem Xoom vergleichen. Ein voll ausgestattetes iPad 2 kostet nicht weniger als das Xoom, und bietet lediglich mehr internen Speicher.

    Wer behauptet dass die neuen Android-Tablets noch nicht mal mit dem iPad 1 mithalten könnten, der sollte mal seine Apple-Brille absetzen.

  • Keine Ahnung was an einem iPad so toll sein soll?! Aber das Marketing von Apple schafft es immer wieder technisch veraltete Geräte (siehe iPhone) mit immer einer kleinen Zugabe (2G, 3G, 4 etc.) an den Mann zu bringen. Clever. Da lob ich mir mein N8 – ein technischer Leckerbissen.

    Mein Netbook kann all das was das iPad 1, 2 und 3 ff. auch kann und noch vieles mehr.

    Nur wird es in dieser total surreal verblendeten Welt nicht als „stylisch“ angesehen.

    In meinen Augen sind Apple-Produkte Spielzeuge – mehr nicht. Man sieht es ja schon an den meist sinnfreien Apps. (Wasserwaagen, Feuerzeuge, Lampen, Spiele…)

  • @Jan

    Ja , du hast Recht, Die Oberfläche von iOS ist furchtbar langweilig. im Vergleich mit Windows 7 Mobile oder WebOS .

    @Sacha
    Entweder sinnfrei oder schlechter als die Mobile Website . Schau dir mal die Apps von Techcrunch oder Engagdet an. Furchtbar langsam und stürzen regelmässig ab.

    Sehr viele Apps sind sowieso auch nur Werbegags für Leute die zu doof sind einen Browser zu benutzen.

  • @fackmanzabbel: Das Notion Ink Adam beispielsweise lässt sich deutlich günstiger vorbestellen. Zumindest ging das bisher, es sollte aber auch bald den Pre-Order-Status verlassen. 😉
    Mit Zoll und Versand müsste es auch noch unter dem Preis der „besseren“ iPads (2) liegen.
    Zumindest in Sachen Rechenleistung muss aber ein Android-Tablet nicht zwingend gleich stark sein, um eine sinnvolle Alternative zum iPad darzustellen. Ich habe schon China-Kracher mit Rockchip und Vollausstattung gesehen, welche wirklich super funktioniert haben. Nur der Touchscreen war leider resisitiv (aber sehr präzise, und auf einen Preisvergleich mit dem iPad können wir wohl da verzichten ;)).

  • Als sehr zufriedener Nutzer des iPAD sehe ich keinen gravierenden Grund, auf iPAD 2 umzusteigen. Aus meiner Sicht wäre ein Kaufgrund die Verdoppelung des Speichers von 64 auf 128 GByte gewesen, die jetzt aber nicht kommt – oder zumindest eine Möglichkeit, den Speicher per Karte zu erweitern. Für Neukunden ist das iPAD 2 zum gleichen Preis wie das alte aber sicherlich eine Kaufempfehlung. Denn eines darf man ja nicht vergessen – es geht hier nicht um ein Stück Hardware oder ein Betriebssystem, sondern um ein Gesamtsystem, das dem Markt um Längen voraus ist.

  • Der Artikel stimmt nur wenn man die reine Hardware Betrachtet.
    Man stelle sich zwei PC vor einen der doppelt so schnell ist mit einem Linux System und der langsamere mit Windows Betriebsystem Ausgestattet.
    Der Windows Rechner würde sich vermutlich trotz schlechterer Hardware besser Verkaufen.
    Genau so ist es mit den iPad, die Konkurenz wird sich trotz gleichwertiger oder gar besserer Hardware daher noch Beweisen müssen.

  • @basic: schöner Vergleich der es genau auf den Punkt bringt!

    Mir gefällt das iPad2 sehr gut weil es ein für meine Bedürfnisse perfektes Gerät (iPad) noch mal aufwertet!

  • Neben dem ungebrochenen Hype um die Apple-Produkte finde ich den Artikel hier wirklich erfrischend. Schlimm genug, dass Vielen ein Name mehr Wert ist als das Preis-Leistungs-Verhältnis und das stimmt bei Apple gar nicht. Aber… wer’s braucht 🙂

  • Was ist an einem Lückenfüller so schlimm? Apple versucht versäumtes nachzuholen, und dann wird es auch noch kritisiert, würden sie e snicht tun, würde man sie ebenfalls kritisieren. Allein, dass das Ipad 2 schneller geworden ist und 33% dünner ist doch schon wirklich ein großer Fortschritt.

  • @martin(#37/38): schön zusammengefasst, da schließe ich mich uneingeschränkt an.

    @Peter(#36): Das Preis/Leistungs-Verhältnis bei Apple kann sich m.E. mittlerweile, schon fast über die komplette Produktpalette hinweg, durchaus sehen lassen. Wo sind denn die Konkurrenzprodukte, die eine solche „Overall Build Quality“ zu einem besseren Preis aufweisen können? Bei AllInOne-Rechnern, bei Laptops, bei Smartphones, bei Mediaplayern und bei Tablets?
    Es kommt doch sehr stark darauf an, was man als Kunde selbst als Leistung wahrnimmt und auf welche Aspekte man dabei seinen Fokus richtet.

    Dennoch: auch objektiv betrachtet haben Apple-Produkte heute mehr sachliche und ökonomische Argumente für sich, als je zuvor. Die Preise und die „Overall Build Quality“ am aktuellen NonApple-Tablet-Himmel zeigen das doch nochmal besonders schön auf: Sie bieten m.E. ein weit schlechteres Preis-/Leistungsverhältnis. Apple hat meine Erwartungen an das zweite iPad jedenfalls erfüllt. Ich freu mich schon drauf!

  • Ich denke, dass Apple hier wieder seine typische „Salamitaktik“ mit den Features fährt. Ähnlich wie bei anderen Geräten zuvor kommen jetzt nach und nach Funktionen dazu, die natürlich schon von vornherein fehlten, was Apple auch klar sein dürfte. Man will ja schließlich jedes mal etwas zu präsentieren haben.

    Trotzdem muss man Apple allein schon dafür loben, dass es ihnen immer gelingt, ein Gerät zu präsentieren, dass sich durch Lifestyle, gutes Design und ein „Haben-Wollen“ Gefühl auszeichnet. Einfach hinsichtlich der Benutzbarkeit sind iPhone/Pod/Pad den einschlägig bekannten anderen Geräten überlegen. Dafür zahlt man als Kunde natürlich einen gewissen Aufpreis, der aber verschmerzbar ist.
    Das iPad2 stellt für mich nicht mehr als eine logische Verbesserung und Weiterentwicklung dar und stimme hojo (#31) zu, dass man es nicht unbedingt kaufen muss, so man schon Besitzer des Vorgängers ist. Gleiches gilt aber auch für das iPad an sich. Im Gegensatz zum Rest der Apple-Palette sehe ich hier keine „alltagsnotwendigen“ Funktionen, die nicht auch mit anderen Produkten ersetzbar wären. Ein Spaßprodukt eben, mit viel Coolness.

  • Hier ist wieder sehr gut zu sehen, warum wir Deutschen es nicht schaffen, IT Unternehmen zu gründen, die es international mit anderen im Consumerbereich aufnehmen können.

    Es war von Apple eine beachtliche Ingenieursleistung das iPad 2 so zu verschlanken.

    Wie bereits gesagt, ist eine Tableterfahrung mehr, als nur Hardwarespezifikationen. Das ist bei Macs das gleiche, es geht um das Gefühl. Wie empfinde ich diese Geräte. Und auf Grund der sehr guten Software ist Apple immer vorne dabei.

    Allgemein ist das Design sehr Nutzerbezogen und schielt nicht auf das Maul der Geeks und Nerds, die gerne alles drin hätten, wobei nur 20% der Leute diese Features nutzen.

    Wenn ich so Kommentare hier lese, dann haben viele Ahnung von Technik und Specs, aber keine von Human-Computer Interaction. Und wer denkt, Apple wären die einzigen, dass frühe Sony hatte ähnliche Strukturen. Wenige Produkte, minimales Design, einfache Nutzerführung. Jobs hat von den Richtigen gelernt.

    Und das iPad 2 ist der Konkurrenz voraus, nämlich 8,8 mm und ein tolles Ecosystem. Aber die Kameras hätten schon früher drin sein können. Aber wie heißt es, ein gutes Design braucht vier bis fünf Zyklen.

    Am dankbarsten bin ich Apple aber dafür, die Musikindustrie auf einen Nenner gebracht zu haben und auf Gute Art und Weise digitale Musik zu verkaufen.

  • @42 Michael

    Hier ist wieder sehr gut zu sehen, warum wir Deutschen es nicht schaffen, …..
    Die Deutschen und ihr Computer war noch nie eine große „Liebesbeziehung“, nur mühsam haben viele ihre Mausklicks Erlernt.
    Daher hängt der Deutsche auch besonders an seinem Windows uns stäubt sich gegen Änderungen.
    Der Deutsche lernt oft seine Mausklick „auswendig“ und ändert seine Gewohnheiten nicht gern, jede Software änderung ist oft schon ein Drama und nun wieder ein „neues“ Gerät mit einer neuen Bedienung und gar einem anderen OS ?….. nein da müsste man ja wieder alles neu Lernen … 😉

  • Das mit der Konkurrenz die davonzuziehen droht habe ich auch nicht so ganz verstanden. Man kann zu Apple und dem iPad stehen wie man will, aber die Verkaufszahlen und die Reaktionen auf den Launch (wie z.B. die Anzahl der Kommentare hier) sprechen für sich und sie sprechen eine deutliche Sprache !

  • Also Konkurrenz ist schon vorhanden. Apple verkauft aber in erster Linie eine Marke und die Geräte nur als Lösungsmittel. Und Communities und Statussymbole sind vielen Menschen einfach wichtiger als Kosten-Nutzen-Rechnungen. <- Feststellung, keine Wertung

  • Ich bin absolut nicht der Meinung des Autoren. Das iPad ist aktuell der Konkurrenz meilenweit voraus. Für den Konsumenten ist der genutzte Prozessor eher unwichtig – es geht darum, was man damit macht. Und da schlägt Apple die Konkurrenz um Längen.

    Dünnheit und Leichtigkeit: Gegen das iPad 2 sieht das Motorola Xoom wie ein Dickfisch aus. Bei Laptops ist das relativ egal, bei einem technischen Gerät, das man ständig in der Hand hält, ist es dagegen zentral.

    Apps: Die Auswahl an guten Apps ist nun mal ein Kaufgrund und in dieser Hinsicht existiert die Konkurrenz schlichtweg nicht.

    Preis: Auch hier hat Apple die Nase vorn: Die vergleichbare Konkurrenz ist schlicht teurer oder maximal preislich ebenbürtig. Wer etwas anderes behauptet, hat keinen Plan.

    Nutzbarkeit: Ich persönlich liebe Android. Aber ich habe einen Fehler gemacht und meinem nicht technikaffinen Vater zum HTC Desire HD geraten. Tolles Gerät, aber er verzweifelt an der Benutzung. Das wäre bei iOS nicht passiert – das hätte er sofort gecheckt. Was ich sagen will: Niemand kommt an Apples leichte Bedienung ran, was für sicherlich die Hälfte der iPad-Käufer das wichtigste Argument ist. Leute, die eigentlich Angst vor Computern haben, nutzen plötzlich das iPad – weil es genau das macht, was man will.

    Spezifikationen: Klar, man kann sich über fehlende Kartenslots, nicht vorhandenes USB und dergleichen beschweren. Aber das geht am Punkt vorbei. Völlig. Das ist Nerdrumgelaber.

  • @alle
    Mein Name ist Michel und ich bin BASE-Botschafter. Wir Botschafter informieren (und recherchieren) über Trends in der Mobilfunk-/Mobile Szene und helfen bei Fragen. Diese Tablet-Diskussion hier finde ich interessant, weil sie auch die anderen Anbieter (neben Apple) berücksichtigt. Zu recht. Auf unserem Blog haben wir dazu ebenfalls einen Beitrag geschrieben – mit Fokus auf das Feedback aus den threads zum Thema Tablets. Glaubt ihr zum Beispiel, dass bis 2012 65% aller verkauften PC‘s mobile Geräte sein werden? Kommentare sind sehr willkommen.
    Michel
    BASE-Botschafter
    base-netzbotschafter.de

  • Naja, auf der kürzlichen Apple WWDC 2011 gab es ja nun mittlerweile schon wieder ganz andere Tendenzen…aber egal, bei Steve Jobs blickt eh niemand so wirklich durch. 😉

  • Auch wenns keiner mehr liest.

    Apple hat einen RIESEN Vorteil vor allen anderen.

    Es nennt sich Fixkostendegressionseffekt und eine Super Preisstrategie.

    Den anderen blässt ein verdammt rauher Wind entgegen und es wird Leichen geben, da diese mit hohen Verlusten Marktanteile erkaufen müssen.

    Das überlebt nur wer ein echt geniales Pad abliefert.

    Danach siehts aber nicht aus.

  • Es ist ja auch kein Wunder, dass es keine Konkurrenz zum iPad gibt, wenn man so wie Samsung sofort von Apple verklagt wird. Sowas verlangsamt nur die Innovationen und am Ende leidet der User….

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