Rucksack mit Solarladestation: Wann werden Solarzellen endlich hübsch?

Jürgen Vielmeier

Im Trend und doch unmodisch: Die Modemarke Ralph Lauren hat einen Rucksack mit Solarzellen vorgestellt, an denen man ein Smartphone bis 3,45 Watt Leistung aufladen kann. Bei strahlend sonnigem Wetter soll es damit zwei bis drei Stunden dauern, bis etwa der Akku eines iPhones aufgeladen ist. Und wenn’s doch mal regnet, ist der Rucksack wasserdicht. Ob in schwarz oder im schicken Orange: der Rucksack an sich ist modisch und modern.

Gegen ihn persönlich habe ich auch nichts, trotz des Kostenpunkts von stolzen 800 Dollar. Nur: die Solarzellen fallen dem verwöhnten Betrachter schnell unangenehm ins Auge. Denn die sehen einfach nicht gut aus. Mit großen Schrauben befestigt wirkt die Stromquelle wie ein trauriges Gesicht auf buntem Hintergrund. Beim schwarzen Modell beißen sich die bläulichen Zellen mit dem Hintergrundmaterial weniger, richtig elegant wirkt aber auch das nicht. Wann bekommen wir endlich modische Solarzellen?

Denn immerhin ist die Zukunft solar. Solarzellen sind unbegrenzte Stromquellen und wären am eigenen Haus oder direkt am Mann (oder der Frau) nutzbar. Aber wer bindet sich die Wafer schon an seine Schuhe, bringt sie auf seinem Autodach an oder lässt sie in sein Abendkleid einarbeiten? Am Ende sind die meisten von uns nämlich doch eitel. Was wäre die Lösung? Rote, gelbe, grüne Solarzellen passend zur Farbe des zu schmückenden Objekts oder doch lieber ein Solarzellen-Mosaik in schwarz, das zwar weniger Leistung bringt aber wenigstens nicht wie eins aussieht. Es wird auf jeden Fall Zeit, dass Designer mit Solarmanufakturen zusammen arbeiten, denn so kann es ja nicht weiter gehen.

UPDATE Newsletter BASIC thinking

Du willst nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 12.000 Vordenker bekommen jeden Tag die wichtigsten News direkt in die Inbox und sichern sich ihren Vorsprung.

Nur für kurze Zeit: Anmelden und mit etwas Glück Apple AirPods gewinnen!

Mit deiner Anmeldung bestätigst du unsere Datenschutzerklärung. Beim Gewinnspiel gelten die AGB.

Hier noch ein größeres Bild:

Google lässt dich jetzt selbst bestimmen, welche Quellen du in der Suche häufiger siehst. Mit zwei schnellen Klicks kannst du BASIC thinking kostenlos als bevorzugte Quelle hinzufügen und damit unabhängigen Tech-Journalismus unterstützen. Vielen Dank!

(Jürgen Vielmeier)

Du möchtest nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 12.000 smarte Leser bekommen jeden Tag UPDATE, unser Tech-Briefing mit den wichtigsten News des Tages – und sichern sich damit ihren Vorsprung. Hier kannst du dich kostenlos anmelden.

STELLENANZEIGEN
Marketing Tech & Content Automation Exper...
MAINGAU Energie GmbH in Obertshausen
Mitarbeiter/in Customer Support E-Commerce (m...
Neona Living GmbH in Köln
Marketing Manager / Marketing Specialist (m/w...
ExpertHeads Consulting in Barßel, Bad Zwischenahn, W...
Sachbearbeiter (m/w/d) Social Media / Presse-...
Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz in Bad Ems
Social Media Manager (m/w/d)
Köhler+Partner GmbH in Buchholz in der Nordheide (Gr...
Social Media Manager (m/w/d)
IW Medien in Köln
Social Media Manager/in (m/w/d)
BV Bestseller Verlag GmbH in Bochum
Social Media Manager (m/w/d)
M.M.Warburg & CO (AG & Co.) KGaA in Hamburg
THEMEN:
Teile diesen Artikel
Jürgen Vielmeier ist Journalist und Blogger seit 2001. Er lebt in Bonn, liebt das Rheinland und hat von 2010 bis 2012 über 1.500 Artikel auf BASIC thinking geschrieben.