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Bewiesen: Mac-Typen sind die gebildeteren (und spießigeren) Menschen

Nehmt das, ihr Menschen da draußen: Mac-Typen sind die gebildeteren Menschen, fand Hunch.com heraus. Der soziale Empfehlungsdienst hat zwei Jahre lang seine Nutzer freiwillig Fragen über sich beantworten lassen, darunter: „Bist du eher der PC- oder der Mac-Typ?“ Genau ein Viertel ordnete sich dem Mac zu, etwas mehr als die Hälfte beschrieb sich als PC-Typ. 2.000 Fragen stellte Hunch zufällig zur Auswahl und veröffentlichte die Ergebnisse jetzt in einer Infografik. Die Antworten liefern ein detailliertes Bild über die Unterschiede zwischen den beiden Nutzergruppen.

Mac-Nutzer sind demnach gebildeter und liberaler. 54 Prozent der PC-Typen haben mindestens ein vierjähriges Studium hinter sich; bei den Mac-Typen 67 Prozent. 58 Prozent der Mac-Typen aber nur 36 Prozent der PCs bezeichnen sich selbst als liberal. 42 Prozent der PC-Typen bevorzugt die seriösere Tageszeitung „New York Times“ gegenüber der „USA Today„. Bei Macs taten dies 69 Prozent. Während 74 Prozent der PCs am liebsten Hollywood-Filme sehen, bevorzugen 95 Prozent der Macs Independent-Filme.

Für Macs muss es etwas ausgefallener sein

Lieblingswebsites? Bei den PC-Typen die Kätzchenfoto-Sammlung „I can haz Cheezburger„, CNN.com und Go Fug Yourself. Bei den Macs Huffington Post, Apartment Therapy und Boing Boing. Bei den Sandwiches wird es sehr speziell. PC-Typen setzen auf das klassische Tunfisch-Sandwich, während Macs ein Hummus-Sandwich oder eine Shawarma vertilgen. Aber: Bei Mac-Typen gibt es eine um 80 Prozent höhere Wahrscheinlichkeit, dass sie Vegetarier sind als PC-Typen. Für den PC darf es schonmal Pepsi oder Jolt Cola sein, während bei Mac-Typen das ausgefallenere San Pellegrino ganz oben auf der Liste steht.

Immerhin: Während 52 Prozent der Macs eine Vespa bevorzugen, würden 69 Prozent der PC-Nutzer lieber mit einer Harley durch die Gegend rattern. Quintessenz: Mac-Typen suchen eher das Ausgefallenere, wollen um jeden Preis anders sein. So sehr, dass vieles, was sie bevorzugen, fast spießig oder langweilig erscheint. Bei PC-Typen klingt es, als repräsentierten sie den Mainstream. Und das weder besonders originell noch besonders ausgefallen, einfach normal. Es bleibt dabei: PC-Typen und Mac-Typen sind unterschiedlich – und werden sich wohl für immer in den Haaren liegen, wer der bessere ist.

(Jürgen Vielmeier)

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Über den Autor

Jürgen Vielmeier

Jürgen Vielmeier ist Journalist und Blogger seit 2001. Er lebt in Bonn, liebt das Rheinland und hat von 2010 bis 2012 über 1.500 Artikel auf BASIC thinking geschrieben.

25 Kommentare

  • Hmmm…

    Macs sind ja auch teurer als ein PC => also kaufen sich Macs nur die Leute die mehr Geld haben.

    Mehr Geld verdient man wenn man einen guten Job hat.

    Einen Guten Job bekommt man, wenn einen guten Schulabschluss hat.

    Und einen guten Schulabschluss bekommt man, wenn man länger auf der Schule war.

    Wer länger auf der Schule war lernt mehr.

    Wer mehr lernt weiß mehr => q.e.d

  • Mhm und was ist dann mit denjenigen die beides nutzen? Wenn man so den Text ließt könnte man meinen das daraus dann nur eine Persönlichkeitsstörung resultieren kann ^^

  • Naja relativ Wertlos. Fragen die man selbst beantworten muss?
    Seid wann sind Mac Fanboys in irgendeinster Weise fähig sich selber Objektiv einzuschätzen?

  • in zeiten wo man jeden zweiten auf der straße mit einem iphone oder ipad rumrennen sieht,wo man in ein caffe geht und dort von macbooks mit leuchten äpfeln angestarrt wird, frage ich mich ernsthaft wie das hier stimmen soll? zitat“Quintessenz: Mac-Typen suchen eher das Ausgefallenere, wollen um jeden Preis anders sein.“

  • @ #1 Christoph
    Wie niedlich! Du gehst also echt noch davon aus, dass eine gute/lange Ausbildung ein Garant für einen besseran und vor allem auch besser bezahlten Job ist? In welchem Wunderland lebst du denn? 😀

  • Ein Punkt fehlt da: Sexuelle Präferenzen. Besonders in der Mac-Gruppe ist definitiv intensiver Objektfetischismus weiter verbreitet. 😉

  • Genial.

    Nicht beachtet dabei: Was ist, wenn die dummen nur zu dumm waren, sich richtig einzuschätzen… Oder wenn Apple-User sich halt für das Maß der Dinge halten, was sie ja durchaus nicht selten tun…

    Wie „liberal“ und Apple-Firmenphilosophie zusammen passen, geht mir nicht in den Kopf – als Birne bin ich vielleicht auch einfach nicht klug genug, wie die Äpfel?
    Ganz zu schweigen davon, weshalb ach-so-intelligente Personen auf Einheitsbrei stehen alsdas non-plus-ultra – schönes und funktionales Design kann auch Ikea…

    Apple ist peinlich. Jetzt klagen sie wegen Samsung unter anderem deshalb, weil die auch einen grünen Hörer als Telefonicon nutzen. Mannomann. Samsung, behaltet euren Flashspiecher und stoppt so die iPod/Phone/Pad-Produktion. Ach ne, ihr seid ja nicht so kindisch…

  • Mmh,

    tolle Überraschung, der PC ist Mainstream.
    Wer hätte das wohl gedacht bei einem Anteil von über 90% 😉

  • @ #3 sonyon
    An der Aussage über „Mac Fanboys“ schließe ich, dass sonyon sich nicht zu solchen zählt.
    Allerdings stellen die Groß-/Kleinschreibung, Satzzeichen (Kommasetzung) und sonstige Rechtschreibung des genannten Kommentars ein weiteres bestätigendes Beispiel der aufgeführten Statistik dar, die besagt, nicht-Mac-Nutzer seien (im Durchschnitt) weniger gebildet.

  • Nunja,

    Apple ist „Lifestyle“, auffallen möchten die meisten damit, auch wenn Sie keine Ahnung von der Bedienung haben. (Wie so oft schon mitbekommen!)

    Irgendwie fand ich Apple früher auch noch viel „cooler“. Ja, Apple, der Underdog, bekannt durch den Multimediaplayer iPod, nicht durch das Betriebssystem Mac OS X oder durch schön designte Laptops. Aber seit dem iPhone und dem iPad? Mann, jeder läuft damit rum, meint etwas „revolutionäres“ in der Hand zu halten, zu einem „erlesenen Kreis“ zu gehören, dem nur wenige, die es sich leisten können, angehören. (Besonders diese Mini-Möchtegern-Coolen, die einfach so lange betteln, bis sie das bekommen was sie wollen.)

    So ein Schwachsinn. Ich hab einfach lange gearbeitet und viel gespart, damit ich mir nen Mac kaufen konnte. Und den iPod. Das aber der 14jährige mich blöd anmacht, weil ich mit dem iPod Classic und er mit nem iPhone rumläuft, das muss ich mir doch nicht bieten lassen. Auch stört es mich, dass der Konzern krampfhaft versucht, alles aussehen zu lassen, als wäre es das iPad. Lion ist zum Beispiel so ein Kandidat. Und genau das wird der Firma früher oder später das Genick brechen.

    Gruß

    grenzreiter

  • Zudem trifft auch hier der Spruch zu “ Traue nie einer Statistik …. “
    Denn es ist von vornherein Klar das Windows bei so einer Umfrage verliert.
    bei 90 % zu 10% Marktanteil benötigt natürlich MS für solch einer Umfrage einen weit höheren Anteil an „gebildeten“ Leuten in absoluten Zahlen als Apple!
    So könnt es sein das 9 mio Windows Nutzer ein Studium haben , gegen 1 mio bei Apple und trotzdem sind die % Zahlen gleich.

  • @basic
    Ich fürchte du unterliegst da einem Denkfehler.
    Es geht ja um die Verteilung..
    Wenn du 1000 Leute hast und davon sind 100 Mac-User und sei die Intelligenz anteilig gleich verteilt in beiden Gruppen. Dann sollten sich die Anteile „schlauer“ und „dummer“ Nutzer wieder aufheben, so dass ein Mittelwert rauskommt.
    Laut der Statistik ist dem aber nicht so. 😉

  • @14 David_Berlin

    Da hast du schon Recht , aber ich wollte auf etwas anderes Hinaus.
    Ich würde auch nicht bestreiten das vielleicht wegen dem Marketing der Anteil der „gebildeten“ bei den Mac- Nutzern etwas höher liegt , aber NUR in % und nicht in Absoluten Zahlen.
    Wenn 10 mio Leute mit Studium Windows nutzen gegenüber 2 mio ein MacOS , was zählt dann mehr die absoluten Zahlen oder diese % Statistik
    MS könnte wohl auch immer behaupten das weit über 50% der Leute mit abgeschlossenen Studium Windows nutzen. Daher sind solche Statistiken wenig Aussagekräftig.

  • @basic
    In der vorliegenden Statistik gehts um prozentuale Anteile.
    Egal ob du 10% von 10000 oder 10% von 1000 nimmst die Aussage bleibt dieselbe in dem Fall weil es ja um den Schnitt geht.

  • apple ist zur zeit das was microsoft ca. mitte der 90iger gewesen ist.
    ich halte dennoch nichts von dieser umfrage und von apple.

    ich glaube diese umfragen sind auch nie von tendenzen befreit und vermutlich auch ein wenig finanziert. es gibt ja keine bessere werbung als eine gute umfrage.

    ps. wer rechtschreibfehler und kommas findet darf sie behalten. als ob sich noch nie jemand vertippt hätte von euch eloquenten helden…

  • Gebildeter? Aber auf dem Bild hat doch der PC-Typ die Relativitätstheorie an der Wand, der Macianer nur komische abstrakte Kunst.

    Die meisten Mac-Fans sind ja eigentlich nur zu faul, sich selbst einen Rechner zusammen zu stellen oder aus der riesigen Vielfalt an PCs einen guten auszuwählen 😛

  • Mag das vielleicht daran liegen dass Apple-Produkte beim gleichen Nutzwert doppelt soviel kosten?

    Ist doch wie mit den Kunden von Manufactum, die sind bestimmt auch überdurchschnittlich (aus-)gebildet.

  • Eine interessante Studie. Ich glaube, es liegt zum Teil daran, dass der gewöhnliche Otto-Normaluser eher einen PC verwendet. Jemand der seinen Computer nur für das gelegentliche E-Mail und ein paar Standardanwendungen verwendet hat für gewöhnlich keinen Mac.

  • Dage schün fuer disen Baitrach 🙂

    Ich fühle mich als Mac-User wirklich darin wieder und kann mich erhobenen Hauptes wieder wichtiger fühlen während ich meinen Reise-Laptop nutze!

    Sonnige Grüße aus dem australischen Outback
    (geschrieben auf einen PC)

  • Die Zusammenfassung dieser Befragung im oben genannten Text sagt wunderbar, wieviel Nutzwert die Aussagen haben.

    Erstens basiert diese Befragung nicht auf einer repräsentativen Gruppe der Bevölkerung, sondern auf Freiwilligen. Allein dieses Kriterium sorgt schon dafür, dass der Wert gegen 0 sinkt. Jedes Pharma-Unternehmen würde sich darüber freuen, wenn sie mit solchen Aussagen durchkämen. Wir nehmen alle die gegen unser neues Medikament immun sind in unsere Testgruppe – Hurra, keine Nebenwirkungen!

    Zweitens sind die Fragen ja selber zu beantworten. Mac Nutzer werden meist als etwas alternative, aber auch liberale Menschen gesehen. Ein Mac User dürfte also eher dazu tendieren sich als liberal einzuschätzen als ein PC nutzer, obwohl sie sich gleich verhalten. Es wird ja nicht gefragt, ob man sich liberal verhält (bzw die eigene Verhaltensweise von anderen als liberal angesehen wird), sondern ob man sich selbst als liberal sieht.

    Drittens wurde vorhin schon das Argument der Kosten gebracht. Man kann zwar Bildung nicht in eine bedingte Relation zu Vermögen setzen, aber der prozentuale Anteil an vermögenden Leuten mit einem hohem Bildungsstand ist höher als der von unvermögenden Leuten. Daraus kann man Ableiten, dass zumindest ein Teil der Leute mit niedrigerem Bildungsstand sich garkeinen Mac leisten können.

    Ich denke jeder der selber Kontakt mit Mac Nutzern und PC Nutzern hat, kann sich zu dem Thema ein besseres Bild machen, das wohl näher an der Realität ist, als diese Studie.

    Wobei zumindest der Teil mit den Sandwiches doch ganz erheiternd ist. Ich frag mich grade wie das in Deutschland aussähe. Currywurst mit Pommes gegen Tofu Würstchen? 😉

  • Ich halte das nur für eine Markensache… ein Mac ist ein Marke, ein PC ist eine Elektrokiste mit Windows-Betriebssystem. Viele stehen auf angebissene Äpfel überall, ich nicht. Und eine hochpreisige Flasche Bionade ist nicht unbedingt besser als ein Glas mit selbst gemixter Apfelschorle. 😀

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