Ein Telefondienst für die Netzriesen: Facebook und Google angeblich an Skype interessiert

Jürgen Vielmeier

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Lasst das Rennen um die beste Spekulation beginnen! Laut einem Reuters-Report sind sowohl Facebook als auch Google an Skype interessiert. Das Social Network bietet demnach 3 bis 4 Milliarden US-Dollar für den Weltmarktführer unter den Anbietern für Internettelefonie (VoIP). Neben einer Übernahme könne sich Mark Zuckerberg aber auch ein Jointventure mit Skype vorstellen. Dann würden beide Unternehmen in Sachen Telefonie zusammen arbeiten, aber eigenständig bleiben. Google derweil soll eine Milliarde Dollar in den Hut geworfen haben. Und last but not least gibt es nach wie vor die vierte Option, dass Skype wie geplant in der zweiten Jahreshälfte an die Börse geht.

Die große Frage ist: Kann Skype in der Welt der Facebookianisierung dauerhaft eigenständig erfolgreich sein? Denn Facebook hat mehr Nutzer, und immer bessere Apps erlauben auch das Telefonieren über diese schier unerschöpfliche Nutzerbasis. Erst Mitte April hatte T-Mobile USA die App „Bobsled“ vorgestellt, mit der sich recht bequem international über den Facebook-Chat telefonieren lässt. Ganz zufrieden können damit aber weder Skype noch Facebook gewesen sein. Dem einen erwuchs daraus unerwartete Konkurrenz, der andere bekam nur den zweitbesten Dienst.

Den Stress mit Aktionären und der Finanzpresse den anderen überlassen

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Würde Facebook Skype in den Chat integrieren – umgekehrt ist das ja bereits der Fall – könnte ein ganz hübscher Dienst dabei heraus kommen. Auch bei einer Integration in Facebook würde es viele Nutzer – auch mich – freuen, wenn sich die Skype-Software trotzdem weiterhin ohne Facebook verwenden ließe. Das würde für ein Jointventure sprechen – oder für eine Übernahme durch Google. Denn würde der Suchriese bei den Luxemburgern zuschlagen, wäre die Chance ungleich höher, dass Skype so bleibt wie es ist.

Google könnte damit zwar sein Schmuddelkind Google Talk ein wenig abbürsten – oder Skype in sein Vorzeigekind Tool Google Voice integrieren. Aber dann? Dann müsste man erst einmal Skype-Nutzer davon überzeugen, gleichzeitig Google-Nutzer zu werden. Das ist natürlich nicht unmöglich, klingt für mich aber nach mehr Überzeugungsarbeit, als Skype-Nutzer für Facebook zu begeistern und umgekehrt. Eine Integration in Google dürfte außerdem mehr Entwicklungsarbeit bedeuten, denn ich wette, dass Pläne für eine Skype-App auf Facebook schon in der Schublade liegen.

Alleine auf weiter Flur wäre Skype für mich als Anwender nach wie vor alles andere als die schlechteste Option. Weil die Skype-Chefs aber auch im Hinterkopf haben, dass sich die morgendlichen Brötchen nicht von alleine bezahlen, dürfte eine Übernahme für sie attraktiver sein als ein Börsengang. Man wäre dann man Teil eines großen Netzwerks und könnte das Finanzielle den anderen überlassen.

(Jürgen Vielmeier)

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Jürgen Vielmeier ist Journalist und Blogger seit 2001. Er lebt in Bonn, liebt das Rheinland und hat von 2010 bis 2012 über 1.500 Artikel auf BASIC thinking geschrieben.