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Militante Gruppe bekennt sich zu Anschlag auf Berliner Ostkreuz, nennt Atompolitik als Grund

Das meinen die doch nicht ernst, oder? Offenbar doch. Die militante Gruppe „das Grollen des Eyjafjallajökull“ hat sich im Internet in einem Bekennerschreiben zu dem Anschlag auf einen Verkehrsknotenpunkt am Berliner Ostkreuz bekannt. In dem Schreiben begründet die linksautonome Gruppe die Brandstiftung mit umstrittenen Punkten deutscher Innen- und Außenpolitik. Die Gruppe schreibt, und ich versuche das mal auszugsweise darzulegen:

Wir streiken! Deshalb haben wir heute einen Teil der Bahninfrastruktur am Ostkreuz, einem zentralen Verkehrsknotenpunkt der deutschen Hauptstadt, sabotiert (…)

Berlin ist Hauptstadt eines der führenden Waffenexporteure, Berlin ist Hauptstadt des mächtigsten EU-Staates. In Berlin wurde ein „Ausstieg“ aus der Atomenergienutzung mit langen Restlaufzeiten beschlossen, aus dem dann ausgestiegen wurde, um nun erneut in einen „schnellst möglichen“ Pseudo-Ausstieg einzusteigen.

Alle haben Verantwortung für das, was geschieht. Alle haben die Möglichkeit, zu sagen: Stopp! Nicht mit uns. Wir bestreiken die quälende und mörderische Normalität. Es muss sich was ändern. Grundlegend.

Mobilität garantiert das reibungslose Funktionieren zur Aufrechterhaltung eben jener Normalität. Diese zu unterbrechen, wenn auch nur in bescheidenem Umfang, ist unsere Absicht.

Die Gruppe spricht weiterhin von der Flüchtlingsproblematik an den EU-Außengrenzen, von der Atomkatastrophe in Fukushima, schreibt, dass es über einen sofortigen Atomausstieg nichts zu verhandeln gebe.

Und das klingt kurzsichtig. Über all die genannten Themen erst einmal zu diskutieren und auf andere Art und Weise zu protestieren, scheint man nicht in Betracht gezogen zu haben. Also hilft nur die Brechstange? Wo kommen wir denn dahin, wenn jetzt jeder für seine politischen Ziele Leitungen lahm legt und anderen den Broterwerb erschwert? Es geht doch auch gewaltlos, wie das Beispiel Spanien zeigt. Und wie die arabische Revolution verdeutlicht hat, geht es nicht ohne das Internet, das heute durch die Brandstiftung bei einigen Providern in Berlin und Brandenburg teilweise lahmgelegt wurde. In dem Schreiben erklären die Täter, die offenbar gute Kenntnis von dem hatten, was sie da lahmlegen würden, wie sie den Verkehrsknotenpunkt sabotiert haben:

Dabei haben wir die Gefährdung von Menschen nach bestem Wissen ausgeschlossen.

Schon das ist schief gegangen. In einem Stau, den der Ausweichverkehr des lahmgelegten S-Bahn-Verkehrs verursacht hatte, kamen heute bei einem Auffahrunfall eine Frau (58) und ein Mann (86) ums Leben. Zwei Menschen, die wahrscheinlich noch leben würden, wenn die Bahnen normal gefahren wären. Deswegen: Hört auf mit diesem Quatsch! Ihr habt euren Spaß gehabt, ihr habt euren Standpunkt klar gemacht und jetzt versucht gefälligst wieder auf vernünftige Art und Weise auf euer Anliegen aufmerksam zu machen, bevor noch jemand zu Schaden kommt!

(Jürgen Vielmeier)


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Über den Autor

Jürgen Vielmeier

Jürgen Vielmeier ist Journalist und Blogger seit 2001. Er lebt in Bonn, liebt das Rheinland und hat von 2010 bis 2012 über 1.500 Artikel auf BASIC thinking geschrieben.

36 Kommentare

  • „Nach bestem Wissen“ haben sie ja erreicht:

    Wo keine Intelligenz ist, kann auch keine eingesetzt werden.

    Nazis und Linksextreme, alles das gleiche Pack.

  • Bei diesen Idioten fehlt das Hirn völlig! Tausende Menschen in Geiselhaft für politische Forderungen zu nehmen ist nicht nur gemeingefährlich und dumm, sondern schadet auch den ansich guten Zielen!

  • Habe seit einer halben Stunde endlich wieder Internet. Ich war einer von vielen anderen Betroffenen, die deswegen heute den ganzen Tag nicht ins Internet konnten.
    Ich kenne diese Stelle, an dem das Feuer gelegt wurde und finde es irgendwo fraglich, warum solche Kabel seit Monaten frei rumliegen und bei Beschädigung die halbe Stadt lahm legen. Die Schuldigen sind in meinen Augen also auch die jenigen, die solche sensiblen und wichtigen Kabel nicht ausreichend schützen.

  • @Jürgen: Der unfall mit den Toten ist natürlioch schrecklich. Die Verantwortung dafür aber auf die Attentäter zu schieben, ist weit hergeholt. Es besteht faktisch keine Kausalität zwischen dem Attentat und dem Unfall. Würde maan solche Kausalitäten zulassen, müsste man ja immer weiter zurückgehen. Hätten Benz und Daimler nicht das Auto erfunden, würden die beiden noch leben. Hätte RWE niemals ein AKW gebaut, würden die beiden noch leben. Hätte Eva nicht vom Apfel gegessen …
    In der Regel trägt bei einem Auffahrunfall der auffahrende die Schuld, nicht ein Ereignis dass irgendwann irgendwo anders passiert ist.

    @Hannes: Gleiches gilt hier. Verantwortlich ist derjenige der den Schaden verursacht, nicht derjenige der nicht aufpasst, dass keiner den Schaden verursachen kann.

    Die Attentäter sind Spinner in jeder Hinsicht. Sie werden nichts erreichen und werden wahrscheinlich auch sehr schnell gefasst werden. Wenn sie Glück haben bleibt es bei Brandstiftung. Anklage wegen Gründung einer terroristischen Vereinigung usw. ist aber auch denkbar.

  • @ixiter: Interessanter Kommentar. Zu der Frage der Schuld bin ich allerdings nicht ganz deiner Meinung. Natürlich steht ausser Frage, wer die Hauptschuld trägt und das die Verantwortlichen fanatische Spinner sind. Dennoch gibt es bei uns den Sachverhalt der (groben) Fahrlässigkeit. Ich bin hier der gleichen Meinung wie Hannes. Solch wichtige Kabel derart ungeschützt zu lassen ist grob fahrlässig und der Eigentümer, in diesem Fall die DB (oder?), trägt deshalb auf jeden Fall eine Mitschuld an den Auswirkungen des Anschlags.

  • Mega Spackos!!!

    Wendet euch doch bitte an die Führungsetage der Kraftwerke und nicht an die Internetleitungen, welche damit nichts zu tun haben.

  • Na endlich gibts einen Anschlag.
    Und auch gleich noch in Berlin.
    Wird Zeit das man endlich die Totalüberwachung einführt damit sowas schön unterbunden werden kann. England hat ja schön gezeigt wie das läuft.

  • R3v ich hoffe das es dir sonst noch gut geht! Klar war die Aktion gestern in Berlin total falsch, und schlecht durchdacht aber jetz die total überwachung zu fordern ist auch ein wenig übertrieben!
    Es reicht wenn wir die Mittel einsetzen die uns jetzt schon zur Verfügung stehen, aber da diese nicht genutzt werden -> shit happens

  • @#1 JSG „Linksextreme, alles das gleiche Pack.“ So ein Blödsinn, man kann von mangelnder Intelligenz einer kleinen Gruppe nicht auf eine Bewegung oder Ideologie zurückschließen. Das es Nazis an Intelligenz mangelt ist jedem klar. Allerdings sollten zumindest die Idealen Ziele des Kommunismus für jeden klar und auch erstrebenswert sein. Er ist/wäre die optimale Lösung wenn der Mensch nicht egoistisch und herrschsüchtig wäre.
    Das ein paar Chaoten den Blickwinkel auf Linke so verrücken ist falsch. Man sagt ja auch nicht die Christextremen sind wieder unterwegs, bloß weil ein paar Priester kleine Kinder vergewaltigt haben. Das ist ein Phänomen weniger Individuen, genau so wie die Gewaltausbrüche in diesem Fall – alleine der Gruppenname sollte das schon zeigen.
    Ich finde es absolut unpassend hier auf „den Linksextremen“ rumzureiten. Es ist klar, dass sie einen Systemwandel wollen. Den will ich auch, aber dazu gehört der Wille der breiten Masse den man nicht durch Anschläge gewinnt sondern durch Überzeugung. Und der Begriff „Extrem“ wird auch immer nur von der anderen Seite geprägt – ich persönlich finde zum Beispiel das Verhalten von Christsozialen und der FDP gegenüber den Bürgern mehr als gefährlich, assozial und extrem….allerdings werden sie auch nicht als Mittelextreme bezeichnet 😉

    @Jürgen: „Der unfall mit den Toten ist natürlioch schrecklich. Die Verantwortung dafür aber auf die Attentäter zu schieben, ist weit hergeholt.“

    Das sehe ich genau so, eine Verkettung von Umständen die keineswegs auf den Anschlag zurück zu führen sind. Wenn die beiden (so schlimm es ist) im Stau umgekommen sind, ist dieser auch Ursache.

  • Ist doch toll, jetzt hat $aktueller_Innenminister ein für die Zukunft geeignetes Feindbild geschärft, das der linksextremistischen „Chaoten“!

    @#7: 0/10

  • Ich finde es nicht verwunderlich, dass es wieder mehr linken Terror gibt. Werden doch linke Straftaten von wohlmeinenden Medien regelmässig als „ziviler Ungehorsam“ verniedlicht. Da ist der Schritt zu obengenannten Terrorakten nicht weit.
    Auch der grosse Erfolg der Grünen, die zu nicht geringen Teilen einer linksradikalen, gewaltbefürwortenden Bewegung entstammt, dürfte Terroristen in ihrem Tun bestärken. Komisch ist nur, dass sowas fast nie in den Medien thematisiert wird. Es wäre doch eigentlich eine grosse Story, über die einstige Mitgliedschaft des grünen Ministerpräsidenten von BW Kretschmann in der kommunistischen Kadertruppe KBW zu berichten. Stattdessen wird er uns als konservativer Teil der Grünen verkauft.

  • „Werden doch linke Straftaten von wohlmeinenden Medien regelmässig als “ziviler Ungehorsam” verniedlicht. Da ist der Schritt zu obengenannten Terrorakten nicht weit.“
    Was hat das eine mit dem anderen zu tun? lass bitte diese polemik!

    „Auch der grosse Erfolg der Grünen, die zu nicht geringen Teilen einer linksradikalen, gewaltbefürwortenden Bewegung entstammt, dürfte Terroristen in ihrem Tun bestärken. “
    Was ist das denn für ein Blödsinn?! „Wieder mehr linken Terror?“
    Der Erfolg der linksextremen Grünen bestärkt politischmotivierte „Anschläge“?!
    Liest du BILD-Zeitung oder bist gar noch Redakteur? Entschuldige meine Ausdrucksweise, aber dir hat man doch ins Gehirn ge*****?!
    Egal was du nimmst – nehm weniger!

    „über die einstige Mitgliedschaft des grünen Ministerpräsidenten von BW Kretschmann in der kommunistischen Kadertruppe KBW zu berichten.“

    Dann sollte aber auf über die NSDAP/Rechte Vergangenheit einiger FDP/CxU Politiker berichtet werden. (http://bit.ly/mh3t4c & http://scr.bi/lmOp3z)

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  • ich weiß gar nicht was ihr habt. kann man alles reparieren, was die kaputt gemacht haben. wir deutsche lassen uns von der wirtschaft und politik eh viel zu viel gefallen. die franzosen haben mit ihren – zugegeben – radikaleren methoden doch auch erfolg. die riskieren was für ihr ziel. auch wegen angezündeter autos in den knast zu wandern. ich finde, uns deutschen würde ein bisschen mehr rebellisches verhalten auch gut stehen.

  • „@Hinzu und Kunz
    Mauermörder oder einfach nur Steinschmeißer?“

    Verstehe nicht, was du mir sagen willst…wenn das auf mich bezogen ist: Weder noch, ich erstrebe den Kommunismus, muss mir dafür aber keine kindischen Riots mit der Polizei liefern, nur weil man es da halt immer macht und ich lass mich auch in keine Ecke mit einem Regiem wie der DDR drängen. (dafür bin ich auch weit zu jung ;))

    Und du? Konservativer Merzedesfahrer, Rechter, Kapitalist oder einfach nur ein alter verbitterter Mensch der stänkern will? … Schubladendenken geht in alle Richtungen wie du siehst.

  • @Suse, die Wurzeln der Grünen liegen in der Friedensbewegung, ihnen Gewaltbereitschaft zu unterstellen ist einfach nur peinlich.

  • Meiner Meinung nach ist dieser ganze Atomausstieg sowieso zu schnell und dann gibt es noch solche Spinner, denen das nicht schnell genug geht?

    Zwischen Fukushima und unseren AKWs besteht auch kein kausaler Zusammenhang, die stehen schon Jahrzehnte hier und es ist noch nie was passiert. Wir haben die sichersten AKWs weit und breit. Stattdessen wollen alle deren Abschaltung, damit Kohlekraftwerke die Umwelt noch viel mehr schädigen.

  • @19 Matthias:

    „Meiner Meinung nach ist dieser ganze Atomausstieg sowieso zu schnell und dann gibt es noch solche Spinner, denen das nicht schnell genug geht?“

    Er kann garnicht schnell genug gehen, es spricht nichts gegen die Abschaltung, es besteht bei weitem kein Strommangel weder mit noch ohne. Im Gegenteil, es kann sogar noch Kohle durch erneuerbare ersetzt werden.

    Egal ob bisher etwas passiert ist oder nicht (es gab auch in DE genug Pannen) – es muss in Deutschland immer erst etwas passieren bevor gehandelt wird -.- das ist eine Denke die ankotzt. Was spricht denn bitte für Atomkraft?
    Die Kosten? Nein, denn die sind durch Forschung an der Endlagerung, die noch nicht einmal erfunden ist, wesentlich höher!
    Die Sicherheit? Sicher nicht, denn wenn es bumst, dann irreparabel!
    Die Menge an Strom? Brauchen wir nicht, wir produzieren mehr als das Doppelte von dem was in Spitzenzeiten benötigt wäre. (Atomkraft macht da einen teil von etwas mehr als 20% aus.

    Kohlekraft ist sicher nicht die Lösung, aber besser um Zeit für die erneuerbaren zu gewinnen als die Atomkraft – denn der Müll ist wesentlich schädlicher!

  • In dem Beitrag fehlt mir einfach
    „Der mutmaßliche Brandanschlag“
    Selbst die Boulevardpresse spricht davon Vorsichtiger , obwohl es für sie und den Hardleinern für mehr Überwachung und Netzsperren ect. , ja eine Steilvorlage ist.
    So ein nachträgliches Bekennerschreiben beweist gar nichts und könnte genauso gut ein Fake oder Fälschung sein , Meldungen im Medium Internet sollte man nicht immer gleich für Bares nehmen wir wir alle Wissen.

  • Qualitätsoffensive: Müsste es nicht „VerkehrSknotenpunkt“ heißen? Und einen Satz wie „hat sich im Internet [sic!] in einem Bekennerschreiben zu dem Anschlag auf einen Verkehrknotenpunkt am Berliner Ostkreuz bekannt.“ möchte ich 2011 auch nicht mehr lesen. ‚Ein Bekennerschreiben ist in der Zeitung aufgetaucht‘ würde man doch auch nicht schreiben, oder?
    Ansonsten finde ich die Einordnung gut und richtig.

  • #17 Lot
    „die Wurzeln der Grünen liegen in der Friedensbewegung, ihnen Gewaltbereitschaft zu unterstellen ist einfach nur peinlich.“

    Peinlich ist eher Dein Halbwissen, wenn Du hier schon so machomässig besserwisserisch auftrittst.

    In zahllosen Quellen findest Du Hinweise darauf, dass sich die Grünen auch aus grossen Teilen kommunistischer und anderer linksextremer Truppen rekrutierten.
    Dies wird auch von den Grünen selbst nicht verschwiegen:
    „Neben den sozialen Bewegungen gelten im Allgemeinen die so genannten „K-Gruppen“ als eine der Ursuppen, aus denen sich die westdeutschen Grünen konstituierten. Diese Organisation war, genauso wie Stadtguerilla-Gruppen, zu denen u. a. die RAF zählte, und die „Spontis“, die in gewisser Hinsicht die Urzelle der Autonomen waren, ein Zerfallsprodukt der 68er-Bewegung.“
    Quelle: www. gruene-jugend.de/spunk/770081.html

    Bei der grünen Jugend scheint man sogar stolz auf die militanten Wurzeln zu sein.

    Der Umweltschutz ist bei vielen Grünen nur ein Vehikel, um linke Politik durchzusetzen. Eigentlich ist Umweltschutz ein urkonservatives (konservare=bewahren) Thema, das die CDU allerdings immer vernachlässigt hat. Ein Blick auf sämtliche kommunistischen Staaten (ehemaliger Ostblock, China etc.) zeigt, dass Kommunismus und Umweltschutz nicht zusammenpassen.

  • Was für Spackos. Sofortiger Atomausstieg? Ja klar, wollen wir alle. Dann macht doch bitte einen Vorschlag wie das am besten zu realisieren ist, anstatt einen Bahnhof anzuzünden.

  • Moin.
    @Suse: Für den Faal, daß Herr Fischer mal linksextrem war kann man heutzutage ganz sicherbdavon ausgehen, daß er es nicht mehr ist. Es sei denn er plant den Umsturz des Systems aus dem Inner Circle. 🙂
    Umweltschutz steht im starken Widerspruch zu wirtschaftlichen Interessen und ist damit ganz klar kein konservatives Thema einer konservativen Regierung in Deutschland.
    Und die Grünen heutzutage noch als Links zu bezeichnen ist auch gewagt. Genausogut könnte man die SPD ja als sozialdemokratisch bezeichnen…
    Um noch kurz auf den eigentlichen Artikel einzugehen:
    Alles was sie an Problemen anführen ist richtig, schöne neue Rechtschreibung (Täter also höchstens 30.:-) ) aber die Gefährdung anderer Personen disqualifiziert sie.
    Gruß,
    Max

  • Das hat der Staat nun davon.

    Millionen in den „Kampf gegen Rechts“ pumpen und auf dem linken Auge blind sein.

    „Es geht doch auch gewaltlos, wie das Beispiel Spanien zeigt. Und wie die arabische Revolution verdeutlicht hat, geht es nicht ohne das Internet“

    Ach wie süß! In Spanien bringen die gewaltlosen Demos gar nichts. In Lybien hat sich immer noch nichts getan. Die „arabische Revolution“ war in Wirklichkeit keine sondern ein fremdgesteuertes Systemwechsel durch die USA.

  • Hinzundkunz schrieb: „Ich erstrebe den Kommunismus..“

    Warum den Kommunismus in Deutschland erstreben? Es gibt doch schon so tolle kommunistische Länder wie Nordkorea und auch immerhin noch teilweise Weissrussland.

    Andere kommunistische Paradiese wie die Sowjetunion und die DDR gibt es ja leider nicht mehr.

    Wann kapiert ihr Idioten das endlich, das Kommunismus eine menschenverachtende Diktatur endet?

  • @Suse: was hat das mit Halbwissen zu tun? Lies mal etwas über die Entstehungsgeschichte. Stark verkürzte Zusammenfassung zB hier: http://tinyurl.com/24d2eyy. Warum mein Beitrag machomäßig sein soll, versteh ich nicht.
    Die Grünen in die Links-Extreme Ecke zu rücken ist aber ein beliebtes Mittel des bürgerlich-konservativen Lagers, damit bist Du nicht allein.
    Und wo wir gerade bei konservativ sind: Mit konservativ meint man in der Politik werte-konservativ. Und zum Thema Klugscheißerei: conservare schreibt man c 😉
    Das totalitäre Staaten wie die DDR oder China nicht nachhaltigen Umweltschutz betrieben haben, hat übrigens nichts mit der Staatsform zu tun, sondern mit der Tatsache, dass der Umweltschutz kein Staatsziel war. Tatsächlich ist es sogar so, dass China heute aufgrund seines totalitären Charakters sehr viel schneller Umweltschutzvorgaben durchsetzen kann, als westliche Demokratien. Nur mal so am Rande..

  • @#20 Hinzundkunz

    Es gibt doch einige Punkte die gegen einen sofortigen Ausstieg aus der Atomkraft sprechen. Beispielsweise, dass das Stromnetz nicht für die stark dezentralisierte erneuerbare Energiegewinnung ausgelegt ist, und sich bei jedem Ausbauversuch viele Bürgerbewegungen dagegen wehren. Lustigerweise meist mit vielen „Grünen“ in ihren Reihen.
    „Erneuerbare Energien aber sofort! – nur nicht hier“

    Weiterhin sind fast alle Energiegewinnungen in Deutschland stark subventioniert, rein kostenmäßig schneiden da die AKWs noch am Besten ab.

    Die Aussage, dass Kohlekraft „besser“ ist, als Atomkraft…
    Kohlekraftwerke erzeugen mehr Strahlung während sie im Betrieb sind als ein Atomkraftwerk. Zusätzlich belasten sie die Umwelt stark durch Treibhausgase und Feinstaub. Außerdem sind die Kosten für die Energiegewinnung weit höher als die von AKWs. Ebenso finden sich in der Asche viele Radioaktive Stoffe.
    Einmal googlen zu dem Thema hilft dir – selbst der BUND warnt vor der Radioaktivität durch Kohlekraftwerke – und die sind ja bei weitem keine Freunde der Atomkraftwerke.

    @ Blogpost:
    Die Forderungen sind übertrieben, schlecht durchdacht und entbehren einigem an Logik. Die Methoden durch die sie „überbracht“ wurden mögen zwar effektiv sein – man betrachte nur mal die Mediale Aufmerksamkeit – doch kann man die Nutzung solcher nur verachten.

    Im Endeffekt kann man wohl nur sagen:
    Mögen die armen Leitungen nun in Frieden ruhen.

  • @Lot: komm mal wieder auf den Boden zurück.

    Die CDU hat auch Ihren Ursprung im C… der Islam ist auch grundlegend friedfertig. Also mach dich mal locker, wenn mal mal was zu den Grünen sagt. Steinewerfer etc. Hat ja nichts miteinander zu tun, es gibt beides bei den Grünen

  • @ Oliver: was willst du eigentlich sagen? Die CDU hat ihren Ursprung im Christentum und ist trotzdem gewalttätig? Und beim Islam genauso? .. 😕 (Versteh’s ehrlich nicht)
    Die Grünen mit Öko-Terroristen gleichzustellen ist jedenfalls wirklich lächerlich, die sind sowas von in der Mitte angekommen..

  • die diskussion hier wie auch anderswo macht verschiedenes deutlich, über das alle beteiligten mal nachdenken sollten:

    1. offensichtlich reagieren allzu viele (erst) dann, wenn sie selbst betroffen sind, und sei es auch nur von einer nicht fahrenden s-bahn (verstümmelte und getötete kinder hingegen sind ihnen nur als beispiel ziemlich wurscht, ich habe noch keine diskussionen darüber wie DAS zu verhindern ist hier oder im netz gesehen). was sagt das eigentlich über unsere gesellschaft aus?
    2. eine solche aktion ist m.e. bestenfalls blinder aktionismus, und die „erklärung“ erklärt ja folgerichtig auch nichts, sie reiht lediglich phrasen aneinander, die jeder so zusammenstöpseln kann.
    3. daraus folgt, dass die frage zu stellen ist: wer ist verantwortlich und von wem ist jenes „bekennerschreiben“ wirklich? von tendenziell unpolitischen menschen, die einfach „was tun“ wollten und dabei nicht genügend nachgedacht haben? oder z.b. von welchen, die einen ganz anderen zweck verfolgen (z.b. den, dass sich mal wieder trefflich hetzen läßt)?
    4. zur überhöhung einer solchen aktion vonwegen „ihr sorgt dafür, dass die überwachung größer wird etc. pp“ sind zwei dinge zu sagen: konkret werden die sicherheitsapparate wegen dieser aktion nichts nennenswertes verschärfen. und grundsätzlich hat zu dieser „argumentation“ ulrike meinhof mal gesagt: für den faschismus sind nicht die verantwortlich, die ihn bekämpfen. sorry, aber das zu kapieren, ist natürlich was anderes, als sich über die verspätete s-bahn aufzuregen.
    5. und letztens: wem nutzt es eigentlich, wenn wir alle uns das maul zerreißen – statt dass wir das mal über die wirklich wichtigen entwicklungen täten?

  • Meiner Meinung nach sind weder linksextreme, noch rechtsextreme besser als der jeweils andere. Wer anderen das Existenzrecht abspricht zeigt keine Toleranz. Ich denke jeder soll seine persönliche Meinung vertreten dürfen solange es im gesetzlichen Rahmen bleibt.

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