Sonstiges

Amazon-Schnäppchen: E-Book von 21,4 Millionen Euro auf 13 Millionen reduziert! [Update]

Die Digitalisierung fordert ihren Tribut: Wie mein Kollege Jörg am langen Wochenende heraus fand, verlangt Amazon für die eine oder andere elektronische Version eines Buches ein bisschen mehr als für die gebundene Ausgabe. Der Roman „This Dark Endeavour“ von Kenneth Oppel ist die Vorgeschichte der „Frankenstein“-Saga und lässt sich in der altmodischen, papiernen Ausgabe für 15,99 Euro bei Amazon vorbestellen. Marktstart für die englischsprachige Ausgabe ist übermorgen.

Das E-Book kostet bei Amazon nur unwesentlich mehr: 12.951.487,86 Euro. Ein echtes Schnäppchen übrigens: Denn der digitale Listenpreis liegt bei 21.474.836,47 Euro. Ihr spart also mal eben 8,5 Millionen Euro. Ich habe gerade bei Amazon angerufen und gefragt, wie es zu dieser sensationellen Preisersparnis kommt und ob weitere Rabatte zu erwarten sind. Das wollte mir die Pressestelle nicht versprechen. Aber man will der Sache mal auf den Grund gehen. Vielleicht spielt hier die Ausschließlichkeit eine Rolle: Bei Libri.de, Thalia.de und Buch.de etwa gibt es das Buch nur als gedruckte Ausgabe. Wir informieren euch auf jeden Fall, sobald wir weitere Informationen haben.

[Update, 5.10.] Schade, noch immer keine Stellungnahme von Amazon. Dafür ist der Preis jetzt von der Seite verschwunden. Es heißt dort jetzt: „Preisinformationen nicht verfügbar. [/Update]

(Jürgen Vielmeier)


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Über den Autor

Jürgen Vielmeier

Jürgen Vielmeier ist Journalist und Blogger seit 2001. Er lebt in Bonn, liebt das Rheinland und hat von 2010 bis 2012 über 1.500 Artikel auf BASIC thinking geschrieben.

22 Kommentare

  • Mögliche Erklärung: Buchkritiker können sich die E-Book-Version vorab mittels Geschenk-Code runterladen. So kann man das Buch online stellen, ohne dass man Gefahr läuft, dass jemand unauthorisiertes es vor dem Verkaufsstart herunterlädt. Die selbe Praxis wendet Microsoft immer wieder bei Spiele-Rezensionsexemplaren via Xbox Live an.

  • naja, vielleicht gibt es in dem Elektro-Buch eine detaillierte Anleitung wie man sich einen Frankenstein erstellt als bei Mary Shelley selbst… vll. kommt der Peis ja daher…

  • @#3: Glaube ich hier nicht. Amazon selbst ist Anbieter der Kindle-Version und kann sich auf keinen falschen Konkurrenzpreis berufen, die teuerste gebundene Ausgabe liegt auch nur bei 16,07 Euro. Ich glaube nicht so ganz, dass Amazon den Faktor 1336330,831985065 zu dem Preis der papierernen Konkurrenz gesetzt hat…

    Simpler Fehler. Aber spaßig!

  • Fehler können eben mal passieren. Amüsant ist es natürlich dennoch.
    Wie #4 würde ich gerne mal spaßenshalber bestellen, aber wer weiß, zu welchem Ärger das dann führt, wenn Amazon nun doch die 13 Millionen will … erst abheben vom Auslandskonto etc, ne ne, das will ja keiner.

  • Ich stell mir grade das Gesicht von Peter Zwegert vor, wenn ich ihm erkläre, dass ich knappe 13 Mio. Schulden habe und das nur, weil ich online ein Buch gekauft habe. 😀

  • @donjermas: Ich brauche dringend einen Like-Button für deinen Kommentar! Der Gesichtsausdruck wär mir grad nochmal so viel wert, wie das Buch kostet. Wenn man schon pleite geht, dann wenigstens richtig. 😉

  • Früher war hier alles ganz viel besser… Ihr seid doch kein Schnäppchenblog. Ich gehe!

    😛

  • Ich hatte letzte Woche auch dieses Phänomen: Bei einem Fernsehgerät, das ich auf meiner Amazon-Merkliste hatte, kam plötzlich die Meldung, dass der Preis von 499 € auf 13.000 € gestiegen sei, ein paar Tage später erhielt ich dann die Meldung, dass der Preis wieder auf den normalen Preis gesunken ist.

  • Hallo.
    Ich überlege die ganze Zeit was ich mit dem gesparten Geld anfangen könnte.
    Kommt das Ebook dann eigentlich vergoldet? 🙂
    Gruß, Max