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Warum eine "Zero Mail Policy" großer Quatsch wäre

Jürgen Vielmeier
Aktualisiert: 02. Dezember 2011
von Jürgen Vielmeier
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Hat er es also wieder in die Schlagzeilen geschafft: Bereits im Februar tönte Thierry Breton, Chef des französischen IT-Dienstleisters Atos, er wolle die E-Mail unternehmensweit abschaffen. Möglichst binnen drei Jahren. Der Plan wird jetzt konkreter: In 18 Monaten will er die Zero Mail Policy in seinem Unternehmen umgesetzt haben, das 74.000 Mitarbeiter in 42 Ländern beschäftigt. Und wie soll das gehen? „Wenn Menschen mit mir reden wollen, können sie zu mir kommen und mich besuchen, mich anrufen oder mir eine Textnachricht schicken“, sagte Breton dem „Daily Telegraph“.

Na, wenn das mal kein Traumarbeitgeber ist! Der Manager eines Großkonzerns, dessen Tür immer offen steht. Wenn der Hausmeister sich nicht entscheiden kann, ob er lieber weiße oder gelbe Lampen einschrauben soll, geht er kurz den Chef fragen. Breton weiter: „Es ist nicht richtig, dass einige unserer Mitarbeiter den Abend mit dem Lesen und Beantworten von E-Mails verbringen.“ Wie ein Unternehmen mit der Problematik umgehe, dass nur 10 Prozent davon wertvoll seien, sei eine der größten Herausforderung für die Zukunft.

Facebook-Nachrichtensystem als Alternative?

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Bretons Argumentation nach wäre es also besser, wenn die Mitarbeiter sich abends lieber mit Instant Messages herumschlagen statt mit E-Mails. Wenn Leute endlich wieder konzentrierter arbeiten können, weil sie alle fünf Minuten angerufen werden, statt Mails zu erhalten. Das Facebook-Nachrichtensystem sei eine gute Alternative, sagt Breton. Und er verweist auf eine Studie von ORSE, in der es heißt, nach einer E-Mail dauere es 64 Sekunden, um sich wieder auf die ursprüngliche Arbeit zu konzentrieren. Nach einem Vier-Augen-Gespräch geht das also schneller? Der Beitrag der „Daily Mail“ vergisst leider zu erwähnen, dass Atos ein Interesse daran hat, auf Alternativen hinzuweisen, die man mit eigenen Lösungen wie „Adaptive Workplace“ anstrebt. Was er dabei offenbar vergessen hat: Dass seine Mitarbeiter auch mit Menschen außerhalb des Unternehmens kommunizieren müssen, die eben häufig E-Mails schreiben.

Versteht mich nicht falsch: Es gibt genug, was man an der E-Mail aussetzen kann. Das sind aber meist unliebsame Menschen auf der anderen Seite das Problem, die einen mit sinnlosen E-Mails bombardieren, auf Facebook aber genau dasselbe tun. Ich bin in den letzten Wochen und Monaten wieder ein großer Fan der E-Mail geworden, nachdem einige Leute mir etwas am Telefon verkaufen wollten, das mich absolut nicht interessierte. Nachdem Freunde sich Verbalschlachten im Facebook-Chat lieferten und mich dabei auf CC setzten. Nachdem einige ganz findige PR-Aktivisten mich gar auf Skype ansprachen und ein neues Produkt ankündigten.

Ruhe eben Dank der E-Mail

Alle akustischen oder optischen Benachrichtigungsfunktionen in Outlook längst abgeschaltet, alle Instant Messenger geschlossen, das Smartphone auf leise gestellt und bei Facebook ausgeloggt, ist die Ruhe mittlerweile himmlisch. Noch immer wandern täglich über 100 Mails in meinen Posteingang. Was ich davon nicht brauche, lösche ich einfach mit einem Klick. E-Mail gibt mir die Ruhe, nicht alles sofort entscheiden zu müssen, wie am Telefon oder im Chat, sondern erst einmal eine Weile darüber nachdenken zu können. Die über 100 Nachrichten kämen so oder so, ob per E-Mail oder anderswoher.

Manchmal bekomme ich Anrufe von Agenturen, die mich zu einem Produkttest oder einer Veranstaltung einladen, mich fragen, ob ich dies oder das kenne und ob ich nicht darüber schreiben wolle. Am Ende sind meist beide Seiten voneinander überfordert, bis der erlösende Satz fällt: „Ich stelle Ihnen noch einmal alle Infos zusammen und schicke Ihnen am besten eine Mail.“

Ich erreiche über eine E-Mail fast jeden, weil jeder eine E-Mail-Adresse hat, ganz im Gegensatz zu dem inzwischen guten Dutzend an Mobile Instant Messengern. Ja, trotz aller Nachteile mag ich die E-Mail, und ich hoffe, sie bleibt uns noch eine Weile erhalten.

(Jürgen Vielmeier, Bild: Torley (CC BY-SA 2.0)

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vonJürgen Vielmeier
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Jürgen Vielmeier ist Journalist und Blogger seit 2001. Er lebt in Bonn, liebt das Rheinland und hat von 2010 bis 2012 über 1.500 Artikel auf BASIC thinking geschrieben.
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