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McDonald's deutsche Facebook-Seite von Tierschutzmeldungen überflutet

Jürgen Vielmeier
Aktualisiert: 19. März 2012
von Jürgen Vielmeier
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Tierschützer vergessen nie: Die deutsche Facebook-Seite des Fastfood-Anbieters McDonald’s ist gestern Abend von hunderten Kommentaren aufgebrachter Tierschützer überflutet worden. Es tummeln sich Meldungen wie:

„Liebe Sponsoren der Euro 2012: Vergesst nicht, dass WIR nicht vergessen. Es ist noch nicht zu spät, um den Straßentieren in der Ukraine zu helfen.“

Oder:

Helfen Sie den Tieren in der Ukraine – Helfen Sie uns Kunden, wieder Vertrauen in ihr Unternehmen zu fassen!

Viele Beiträge sind mit Bildern toter oder misshandelter Tiere versehen. Zu der Aktion „Nur ein Satz“ hat die Tierschutzorganisation Stop Killing Dogs aufgerufen und damit hunderte Teilnehmer ihrer fast 90.000 Facebook-Fans mobilisiert. Dass der Zorn hauptsächlich McDonald’s getroffen hat, hat einen einfachen Grund: Der Fastfood-Konzern lässt Beiträge anderer Facebook-Mitglieder auf seiner Pinnwand zu.

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Unternehmen müssen sich nicht mehr alles gefallen lassen

So riefen die Initiatoren gegen alle Facebook-Pinnwände der EM-Sponsoren auf. Bei den anderen ist der Schaden aber deutlich geringer. Adidas etwa lässt keine fremden Postings zu. Eventuelle Beschwerden gehen in den Kommentaren unter, von denen fast jeder Beitrag mehrere hundert bis über Tausend hat. Coca Cola moderiert seine neue Facebook-Chronik und lässt nur ausgewählte Beiträge anderer Mitglieder zu. Ähnlich sieht es bei Kia, Continental, Castrol und Carlsberg aus. Auf der verlinkten Canon-Pinnwand finden sich gar keine Beiträge. Neben McDonald’s scheint es ansonsten nur noch Mitsponsor Sharp erwischt zu haben.

Das lässt sich auf eine interessante Formel bringen: einen Shitstorm auf Facebook erlebt nur noch, wer es auch zulässt.

Die Zeiten scheinen sich dem Ende zuzuneigen, in denen sich ein Unternehmen alles gefallen lassen musste. Das verhindert natürlich nicht, dass Nutzer weiterhin böse Einträge verfassen. Die eigene Seite zumindest kann ein Unternehmen aber mittlerweile sehr gut sauber halten. Ende Februar hat Facebook seine Profilseiten überarbeitet und Unternehmen damit mehr Gestaltungs- und Moderationsmöglichkeiten gegeben. Noch Anfang des Jahres erlebte die Bank Ing-Diba eine Welle böser Kommentare von Vegetariern aufgrund eines Werbespots in einer Metzgerei mit Basketballstar Dirk Nowitzki. Die Meinungen gehen auseinander, ob es besser ist, Beschimpfungen zuzulassen oder sie zu unterbinden. Künftig zumindest dürfte es für Unternehmen usus werden, sich Ärger durch ein paar einfache Einstellungen vom Hals zu halten.

Tötungen von Straßenhunden gehen weiter

Gut für die Unternehmen, schlecht für digitalen Aktivismus. Michael Hillinger von „Stop Killing Dogs“ versicherte mir gerade bei einem Skype-Telefonat: „Nicht dass ein falscher Eindruck entsteht: Wir sind Tierfreunde, aber auch Fußballfreunde.“ Es gehe nicht darum, den Sponsoren der EM zu schaden. „Aber wir können nicht verstehen, warum man die Tötung Tausender Hunde für eine Sportveranstaltung einfach so in Kauf nimmt.“ Im vergangenen Herbst war bekannt geworden, dass die ukrainische Regierung die gezielte Tötung von Straßenhunden belohnt, um die Straßen vor der landesweiten Großveranstaltung zu „säubern“.

Nach weltweiten Protesten kündigte die Regierung wenig später an, die Tötung von Hunden unter Strafe zu stellen und aktiv etwas dagegen zu unternehmen. Laut der Tierschutzorganisation Peta hätten sich daraufhin tatsächlich Erfolge gezeigt, die sich allerdings maßgeblich auf die Hauptstadt Kiew beschränken. Laut Peta und anderen Tierschutzorganisationen gehen die Tötungen im Umland weiter. Etwa monatlich ruft „Stop Killing Dogs“ deswegen zu Aktionen wie der gestrigen auf, um die Sponsoren und ihre Kunden an das Problem zu erinnern. Hillinger: „Die Firmen haben Millionenetats, um auf ihre sozialen Kampagnen aufmerksam zu machen. Wenn sie auch nur einen kleinen Teil davon spenden würden, könnte man das Problem der Straßenhunde in Osteuropa mit Aufklärung der Bevölkerung und Kastration der Tiere lösen.“ Das käme dann auch den Unternehmen selbst zu Gute.

Ich habe auch McDonald’s um eine Stellungnahme gebeten und werde den Beitrag updaten, wenn ich Antwort erhalte.

Update, 21.3.: Die Antwort ist da. Aber ich fürchte, sie klärt nicht gerade viel auf:

Hallo Herr Vielmeier, (…)

Unsere Haltung ist und bleibt es auch nach der Umstellung auf Timeline, keine Inhalte von Usern zu löschen, solange sie nicht gegen unsere Netiquette verstoßen. Zudem beobachten wir sämtliche Posts und Kommentare und schützen redaktionell unsere Fans vor anstößigen oder beleidigenden Inhalten.

(Jürgen Vielmeier)

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Jürgen Vielmeier ist Journalist und Blogger seit 2001. Er lebt in Bonn, liebt das Rheinland und hat von 2010 bis 2012 über 1.500 Artikel auf BASIC thinking geschrieben.
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