Sonstiges

Das globale Akku-Problem


Wird euer Akku in letzter Zeit auch immer schneller leer? Kleiner Scherz, aber wenn man die Nachrichten der vergangenen Tage und Wochen verfolgt, scheint gefühlt die halbe Technikwelt ein Akku-Problem zu haben. Eine kleine Auswahl:

  • Fehlender Telefon-Standard entleert die Akkus von LTE-Smartphones und Tablets zu schnell. Der Manager eines asiatischen Herstellers beklagt sich und sagt: Alle haben dieses Problem.
  • Beim LTE-Handy HTC Velocity 4G entleert sich der Akku im LTE-Dauerbetrieb in einem Test von Golem.de schon nach drei Stunden.
  • Auch Mobile Ads saugen den Akku schneller leer, haben Forscher der Purdue Universität herausgefunden.
  • Laut einer aktuellen Studie von J.D. Power and Associates ist die Zufriedenheit von Besitzern von 4G-Smartphones (LTE) geringer als die von 3G-Phones. Hauptgrund ist die kürzere Akkulaufzeit.

Und die Meldungen reißen nicht ab. Akkuprobleme, wohin man sieht. Aber was ist die Lösung?

An Hilfestellungen mangelt es eigentlich nicht. Bis etwas Handfestes marktreif ist, ist natürlich Sparsamkeit weiterhin Tugend. Broadcom etwa arbeitet an sparsameren GPS-Chips. Und es wird improvisiert – manchmal mit dem Problem Hand in Hand: Die App Highlight gilt als eine der größten Entdeckungen des Startupkongresses SXSW in Austin vergangene Woche. Prompt geriet sie als Akku-Fresser in Verruf. Wohl um das wieder auszugleichen, halfen menschliche Aufladestationen auf der gleichen Messe geplagten Gadgetfreunden aus.

Mehr Akku heißt größerer Akku

Es gibt Zusatzakkus in vielen Varianten wie das Mophie Juicepack für das iPhone, eine Schutzhülle mit integriertem Akku. Aber das ist ebenso nur eine Zwischenlösung wie Motorolas Antwort auf das Akku-Problem: das Droid Razr Maxx mit einer deutlich vergrößerten Batterie. Walt Mossberg von All Things D ist Feuer und Flamme, weil der Akku des Razr Maxx unter Volllast sogar 20 Stunden durchhält. Längere Laufzeit für Li-On-Akkus bedeutet heute unweigerlich Größe. Je größer ein Akku, desto mehr Kapazität, desto länger hält er, so die Faustregel.

Samsungs Ansatz: Mehr Wert auf die Akkulaufzeit legen; auf dass sie dann immerhin einen Tag durchhalten. Wie genau er das machen will, verriet Samsung-Innovationsmanager Kevin Packingham in einem Interview mit CNet allerdings nicht. Ein Teil der Lösung soll schlankere Software sein.


Atmen lädt Smartphone auf

Weitere Ansätze anderer Hersteller? Nokia experimentiert mit Solarzellen, nennt sie aber selbst „nicht praktisch“.

Eine echte Innovation oder doch mehr eine Lachnummer könnte AIRE sein, die Designstudie für ein Gadget, um das iPhone mit dem eigenen Atem aufzuladen. Smartphone-Hersteller RIM hat bereits 2009 ein Patent für ein Smartphone mit Brennstoffzelle vorgestellt. Apple forscht an einer ähnlichen Lösung für das MacBook Air. Erwartet aber nicht, dass so etwas in Bälde auf den Markt kommt.

Was die ultimative Lösung wäre? Weiß ich leider auch nicht. Aber ich weiß, dass viele Menschen eine Menge Geld dafür ausgeben würden. Wisst ihr noch, damals, als ein Handy-Akku schonmal 5 Tage durchhielt? Da müssen wir wieder hin. Auf irgendeinem möglichst nutzerfreundlichen Weg.

(Jürgen Vielmeier, Bilder: Eric Hutchinson, João Paulo Lammoglia)

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Über den Autor

Jürgen Vielmeier

Jürgen Vielmeier ist Journalist und Blogger seit 2001. Er lebt in Bonn, liebt das Rheinland und hat von 2010 bis 2012 über 1.500 Artikel auf BASIC thinking geschrieben.

36 Kommentare

  • Ich habe zwei USB-Akkupacks. Smartphone anschließen und gut isses. Aber ja, es wäre natürlich super, wenn der gemeine Smartphone-Akku mal 2-3 Tage durchhalten würde :/

  • Mein akku (galaxy nexus) hält genau einem tag durch. Telefonieren, surfen, musikhören und gps-nutzung von 45 minuten beim laufen.abends gehts in die ladestation. Alles kein problem. Ausser ich vergesse es abends aufzuladen. Dann wirds stressig. Aber ladekabel habe ich zusätzlich noch im auto und noch auf der arbeit. Ich kann mit den momentanen akkus leben.

  • Das wäre doch mal ein Betätigungsfeld für Verbraucherschützer Gesetzliche Mindesakkulaufzeiten Einführen TÜV geprüft.
    Es wird wirklich Zeit für Alternativen ohne ewige Ladezeiten, Brennstoffzelle auftankbar

  • Hallo Mika, ja da muss ich Dir recht geben, das wäre eine tolle Sache, eine gesetzliche Mindestakkulaufzeit mit TÜV-Prüfung. Technische Alternativen wären sehr interessant. Es ist halt ärgerlich, wenn ich abends noch mit meinem Freund Julian quatschen möchte und der Akku ist schon wieder alle.
    Mir ist schon klar, dass ich meinen Akku durch Musikhören und Surfen ziemlich strapaziere, aber ein bischen mehr sollte er schon hergeben.

  • Ein Lösungsansatz wäre ja auch mal die Software. Nicht mehr jeden scheiß nebenher laufen lassen. Da sind die Softwarehersteller gefragt.
    Außerdem: Erst Optimierung, dann „Innovation“. Wenn ein Akku schon für 3G nicht „ewig“ durchhält, warum dann direkt 4G hinterherhauen, wenns dass doch erst recht nicht verkraftet?
    Traurig leider, dass es nicht mal unbedingt an den Firmen liegt. Die würden das vielleicht machen, doch dann rennen die Kunden davon. Arme Welt

  • Die ultimative Lösung ist doch ganz einfach: Schluss mit dem „Handys müssen immer noch dünner werden“-Wahn!
    Warum muss ein Handy 7 oder 8mm dünn sein!?
    In meinem HTC HD2 ist der Akku ca. 5mm dick und nimmt grob geschätzt ein Drittel der Gerätegrundfläche ein.
    Sprich: Wenn das Gerät 5mm dicker wäre, könnte man über die ganze Fläche nochmal 3 Akkus verteilen (wenn es eine entsprechende Bauform hätte). Insgesamt wäre dann also mit 3 extra Akkus die vierfache Kapazität drin. Statt 12 Stunden bei normaler Nutzung also 48 Stunden.
    Und dann wäre das Handy – gerechnet auf aktuelle Smartphones – 5mm dicker. Na und!? Die Handys sind bald so dünn dass man sie unter der Tür durchschieben könnte, braucht das irgendjemand?
    Akkulaufzeit ist mir persönlich 10 Millionen mal wichtiger als ein paar Millimeter weniger Dicke!
    Ein sparsames Display dazu (aktuelles sparsames Modell) und schon hat man 72 Stunden Laufzeit.
    Wenn dann nochmal der Stromverbrauch optimiert wird, kommt man vermutlich locker auf 48 Stunden Extrem-Dauerbetrieb mit 3 oder 4mm dickeren Geräten, die dann also immernoch nur bei rund 1cm Dicke liegen.
    Wo ist das Problem!?

  • Also bei meinem Nokia E52 hält der Akku ca. 4 Tage, und das mit vielen Telefonaten. Wenn ich nur so einmal die Woche telefonieren, dann bringt er locker drei Wochen.

    Mein Thinkpad, dass inkl. der beiden Akkus nur 1,7kg wiegt und drei Jahre alt ist, hält (surfen, Mucke, Mail, PDF-Bearbeitung) ca. 7 Stunden durch.

    Mein Kindle macht ca. 2-3 Wochen, je nachdem wie gut das Buch ist.

    Mein Mp3-Player spielt rund 50h.

    Meine Uhr läuft mit Solarenergie

    😀

    Aber nun, es soll Menschen geben, die brauchen das alles in einem Gerät. Verlieren dabei an allen Funktionen Qualität und müssen alle paar Stunden zur Steckdose.

    Naja, man kann halt nicht alles haben…

  • Hih, wie sich das alles ähnelt. Ich habe auch ein Ladekabel am Bett, im Auto und auf der Arbeit. Mein Evo3D hält kaum einen Tag durch, und nach 2/3 werde ich dementsprechend unruhig.

    Mit meinem Zweitakku für wenig Geld ist das aber eigentlich kein Problem. Der paßt in die Hosentasche und ich bin froh, daß ich keinen doppelt so großen eingebauten Akku habe. Zumal ich den Erstakku problemlos leer laufen lassen kann. Und dann erst beim zweiten dann sparsam sein kann.

  • Die Lösung wäre doch einfach die Reduzierung auf das wesentliche. Erstellen von Performanten Lösungen / code / Anwendungen die wirklich nur das machen was sie machen sollen.

    So wie damals mit den Disketten. Da hat man jeden Bit dreimal beachtet, nur damit alles auf die Diskette passt. Aber da die Speicher und Akkus immer „größer“ werden, denkt jeder das passt schon. Keiner macht sich wirklich Gedanken über die Ressourcen. Und den Herstellern und vor allem den Kunden ist es leider erstmal egal wie oft man das Ding aufladen / aufrüsten muss. Man hat ja überall eine Steckdose.

    Aber um richtig mobil zu sein, kann man die neuen Geräte vergessen. Denn welches Smartphone oder Laptop hält denn mal 2 oder 3 Tage ohne Steckdose aus ???

    Und das dumme ist wir als Konsumenten machen das auch noch mit…

  • Auf gute Energiespeicher warte ich seit 20 Jahren. Sollte da irgendwann mal ein Durchbruch gelingen, würde es unseren Technikalltag revolutionieren und ich würde mir sofort ein Elektroauto zulegen.
    Diese ganzen Stromspar- und Ladetechniken doktern doch nur an den Symptomen herum.

    Ich hoffe ja immer noch auf die Kondensatortechnik, bei der die Ladezeit praktisch nur durch das Stromnetz begrenzt ist. Damit könnte man ein Elektroauto schneller laden, als einen Benziner betanken.

  • abgesehen vom smartphone brauchen wir auch neue akkus für notebooks… mein macbook hält keine 4 std… bin gespannt was die zukunft bringt…

  • Das Akkuproblem meines Iphones (und das IST ein Problem!!!) löse ich damit, dass ich immer mein Aufladegerät mitnehme. Gerade weil ich mit dem Iphone viel online gehe, hält der AKKu meistens nicht mal einen Tag. Das nervt zwar total, ist aber wohl nicht zu ändern.

  • mein Galaxy SII lade ich einmal alle zwei Tage auf, bei viel Nutzung täglich und ich finds ok. das Gerät hatte bei mir noch nie einen komplett leeren Akku

  • »Wisst ihr noch, damals, als ein Handy-Akku schonmal 5 Tage durchhielt?«

    Fünf Tage? Du machst Witze. Mein Handy-Akku hielt ohne Probleme vierzehn Tage durch, der Akku von meinem Handheld (Palm) hielt einen Monat.
    Da hat man teilweise Probleme, das Ladegerät wiederzufinden… ;D
    Dort will ich wieder hin, und nicht auf popelige fünf (beworbene) Tage, was dann drei (echte) Tage sind…

    Immerhin ist das Aufladen inzwischen einfacher geworden, meinen HP Pre lege ich nur auf die Ladestation auf, dort ist er gut aufgehoben – ob ich ihn auf den Tisch lege oder auf die Ladestation macht vom Handling her keinen Unterschied…

  • „Wisst ihr noch, damals, als ein Handy-Akku schonmal 5 Tage durchhielt? Da müssen wir wieder hin. Auf irgendeinem möglichst nutzerfreundlichen Weg.“

    Aber wisst ihr noch, was dieses Gerät konnte?
    Nichts ausser „Telefonieren, SMS und Snake“…

  • Wenn das wirklich so funktioniert, dann freue ich mich. Gerade bei meinem neuen I Phone geht der Akku wirklich sehr schnell leer. Das nervt irgendwann.

  • Nun ja früher hielten die Akkus leicht und locker 2 oder 3 Wochen durch. Gut schon alleine von die mögliche Funktionen ist es kein Vergleich zu ein Smartphone von heute.

    Aber die Hersteller könnten wie schon ein Vorredner schrieb, mal davon abkommen ihre neuen Geräte immer dünner zu bauen. Nein ehrlich ob ein Smartphone nun 8 oder 14 mm dick ist wird kaum einer interessieren. Vor allen wenn die etwas „dickeren“ es dann aufgrund größere Akkus auch doppelt so lange durch zu halten.

    Auch in Bezug auf die eingesetzt Chips, Displays und Software lässt sich sicherlich vieles machen.

    Ideal wäre wenn Smartphones bei Power (Intensiv) Nutzer auch mindestens ein ganzen Tag halten..

    Bei verstärkte Nutzung dann 2 Tage

    Und bei seltene Nutzung 4 oder mehr Tage.

    Möglich wäre es schon und hier müssen sowohl die Hersteller wie auch die Kunden darauf achten.

    Wer aber als Kunde diesen vermeidlich „ich will das dünnste Smartphone“ zeug auch bereitwillig mitmacht, der braucht sich nicht zu wundern wenn er/sie nach ein paar Stunden wieder an die Steckdose muss!

  • Sicherlich verbrauchen Smartphones mehr Saft, aber die geringen Laufzeiten und zu dünnen Akkus gehen gar nicht. Hatte ein HTC Wildfire und mit viel Glück mal 1 Tag Laufzeit und das ohne viel zu machen. Habe jetzt wieder ein old school Sony Erricson das hält auch wieder 5 Tage. Liebe Industrie macht eure Akkus wieder dicker. Die paar mm stören wirklich keinen.

  • Wechselakkus fände ich ehrlich gesagt besser und praktischer als dickere und schwerere Smartphones. Zumal Miniaturisierung einer der wichtigsten Antriebe der IT-Entwicklung ist. Akkus kosten bei Amazon um die 25 Euro. Wofür das regelmäßige Öffnen der Abdeckung freilich mit Schiebereglern o.ä. erleichtert werden müsste. Ganz abgesehen davon, dass Smartphones sowieso robuster gegen’s Runterfallen gemacht werden müssten bzw. mehr für die entsprechende Sicherheitsumgebung wie Halterungen getan werden müsste.

  • Wechsel Akku statt etwas dickeren und damit auch schwere Smartphone?

    Geht es noch?

    Nein ehrlich wenn ein leistungsfähiger Akku verbaut würde macht dies vielleicht aus das ein Smartphone nicht mehr nur 8 mm stark wäre sondern vielleicht dann 14 mm. Das sind Peanuts

    Und beim Mehrgewicht gäbe es vielleicht ein Zuwachs von 40 bis 60 Gramm. Ob mein Smartphone jetzt nur 130 Gramm oder vielleicht 190 Gramm wiegt wird auch kein Killerargument sein. Vor allen wenn ich als Kunde weiß das hierdurch mein Smartphone länger ohne aufladen betrieben werden kann.

    Warum soll ich auf Umwege (immer wieder den Deckel aufmachen) auf Wechsel Akkus greifen. Ihr kauft euch doch bestimmt auch kein Auto der Tank so klein ist das ihr vollgetankt vielleicht nur 100 Kilometer weit kommt, nur weil der Hersteller dafür die Möglichkeit von Wechseltanks anbietet, oder?

  • Wechsel Akku als sinnvoller Alternative zu leistungsfähigere Akkus?

    Geht es noch?

    Schon alleine die Argumente!

    Ob ein Smartphone jetzt nun 8 oder 14 mm dick ist, macht den Kraut nicht fett!

    Und wenn durch größere Akkus mehr Gewicht dazu kommen würde, hebt keiner sich ein Bruch. Da wiegt halt ein Smartphone statt 130 Gramm vielleicht 190 Gramm

    Dies würden die meisten Kunden akzeptieren vor allen wenn sie dann vielleicht doppelt so lange Laufzeiten ohne aufladen hätten.

    Selbst wenn ich ein Akku wechsele und dies häufig öffnen mein Geräte Deckel aushält ist dies unpraktisch und dauert viel zu lange.

    Wie lange dauert es wohl ein Deckel zu öffnen den ein Akkus heraus zu nehmen und ein andere einzusetzen?

    Selbst wer dies schnell kann wird knapp eine Minute benötigen

    Mein Ladegerät anschließen? Dauer maximal 10 Sekunden.

  • Die Problematik mit dem Akku ist ja nicht nur auf die Smartphones zu projezieren, es ist ja einfach mal ein Allgemeines Problem mit dem wir noch kämpfen.
    Man sieht es ja auch auch den Elektroautos, die würden auch viel besser und länger laufen, hätten wir das Akkuproblem nicht.

    Ich habe vor kurzem aufgeschnappt, dass Forscher eine Möglichkeit entwickelt haben, die Elektrizität in Beton zu speichern. Das wäre wohl eine kleine Revolution.

  • Mein Blackberry Bold macht bequem drei Tage, wobei ich zugegebenermaßen wenig telefoniere und das Gerät hauptsächlich als Emailmaschine benutze. Wenns hart auf hart kommt, kann man 3G abstellen oder auch zeitweise komplett die Daten, dann kommt man auch auf eine Woche.
    Bei vielen Smartphones laufen halt x Dienste im Hintergrund, die fressen Akku ohne Ende. Einfach mal drüber nachdenken, ob Facebook, Twitter, Wetter etc permanent aktuell sein müssen.

  • @ #26 Traugott Wember / #28 Peter
    Wieso denn entweder oder?
    Es mag Geschmacks-Sacke sein ob man auswechselbare Akkus mag oder nicht, beides hat Vorteile.
    Bis und mit iPhone4 hat es mich nicht gestört, seit dem Galaxy Nexus bin ich froh drum, 2 Akkus zu haben.

    Wenn ich zB 1 Woche im Winter in einer Alpenhütte verbringe oder auf Safari in Afrika, bin ich froh könnte ich 3 oder 4 Akkus mitnehmen.

    Andererseits für den täglichen Bedarf sind grössere Akkus besser, weil ich das Ding nicht immer ausschalten muss, um den Akku zu wechseln…

    Ob der Akku jetzt doppelt so gross ist oder wechselbar. Das eine schliesst das andere ja nicht aus.

  • > Akkuprobleme, wohin man sieht. Aber was ist die Lösung?

    Ganz einfach

    1. Altes Handy kaufen, mit einer Akkuladung 2 Wochen auskommen
    2. Gerät einfach mal ausmachen, statt sich zum Sklaven zu machen
    – Wer was will ruft wieder an
    – Wer was irre wichtiges hat, hat bereits zu spät angerufen
    – E-Mail, Twitter, Facebook kann man zu Hause lesen
    3. Nicht den ganzen Tag wie ein Depp darauf rumwischen, Aufgaben auch mal auf herkömmliche Art erledigen:
    – Die Zeit sagt mir eine Armbanduhr, ein Passant, eine Kirchen-, Bahnhofs- oder Apothekenanzeige der Sonnenstand, mein Hunger, mein Zeitgefühl (ja sowas gibts)
    – Eine Verabredungs trifft man, man fährt pünktlich los und ist da. Dann wartet man. Zusätzliche Kommunikation ist unnötig und ein Zeichen von Ungeduld.
    – Eine Einkaufsliste schreibt man auf einen Zettel
    – Ideen schreibt man in ein Notizbuch
    – Wissen merkt man sich, statt den ganzen Tag Wikipedia aufzurufen

    usw. Mag dem einen oder der anderen wie Tipps aus dem 18. Jhd. vorkommen, aber letztlich ist es die Antwort. Wer den ganzen Tag einen Kleincomputer mit sich rumschleppt und nutzt, der hat auch das entsprechende Energieproblem. Wer heute schon mal die Probleme von morgen kennen will, darf schon mal die Entwicklung der Mobilfunkbranche und die Verfügbarkeit von Lithium (Akkus) und Indium und Gallium (Solarzellen) unter dem Stichwort „seltene Erden“ gegeneinanderhalten.

    > „Beim Indium wird zwischen den Jahren 2025 und 2035 mit einem Versiegen der Ressourcen gerechnet“

    (Wikipedia)

    Aber klar, diskutiert ruhig weiter darüber, dass breitere Akkus ja nun nicht die Lösung für Eure Handschmeichler sein dürfen.

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