Sonstiges

Google Drive und 16 Freunde: Wettrennen der Online-Speicher

Hallo, Aufmerksamkeit! Diese Woche ist die Woche der Cloud-Speicher in der IT-Landschaft. Besonders von sich Reden machen Google mit Google Drive und Microsoft mit seinem gestern etwas früher überarbeiteten SkyDrive für jedermann. Die meisten Medien waren wenigstens so nett, den bisherigen Marktführer Dropbox zu erwähnen. Wüsste man es nicht besser, könnte man den Eindruck bekommen, das alles wäre jetzt neu. Das ist natürlich mitnichten der Fall. Und damit nicht immer nur die Großen gewinnen, ihr am Ende nicht noch bei den Falschen landet und uns niemand vorwerfen soll, wir hätten euch nicht gewarnt, haben wir diese Kurzübersicht für euch erstellt. Wer bietet mir einen möglichst großen Cloud-Speicher für möglichst wenig Geld an?

Auf Vollständigkeit wollen wir hier nicht plädieren, aber ich hoffe, die wichtigsten werden wir hier nennen. Untersucht haben wir die Angebote darauf, wie viel Speicher es bei ihnen kostenlos gibt (Inklusivvolumen), wie viel man maximal erwerben kann (Leistungsgrenze), die Möglichkeit, Dokumente mit anderen zusammen zu bearbeiten („Teamfähig?“) oder via Direktlink zu teilen („Sozial?“). Wenn wir noch jemanden vergessen haben, ergänzt ihn bitte in den Kommentaren! Gleich vorweg: Alle Dienste bieten eine Verschlüsselung der Daten, für fast alle gibt es Apps für iOS, Android und einen Desktop-Client für Windows und Mac. Möge das Rennen beginnen!

Dropbox

Inklusivvolumen: 2 GByte (erweiterbar auf 18 GByte)
Leistungsgrenze: 1 TB und auf Wunsch noch mehr
50 GB kosten: 9,99 US-Dollar im Monat oder 99 Dollar im Jahr
Teamfähig? Ja
Sozial? Ja
Besonderheit: Jeder Freund, den man empfiehlt, bringt einem weitere 500 MByte Speicherplatz.


TeamDrive

Inklusivvolumen: 2 GByte
Leistungsgrenze: Auf Anfrage
50 GB kosten:
Teamfähig? Ja
Sozial? Nur in der Pro-Version (5,99 Euro im Monat, 59,99 Euro pro Jahr)
Besonderheit: Basis-Version beschränkt den Datentransfer auf 2 GByte. Vermittlungen an Freunde lassen diese Grenze auf 10 GByte hochschrauben.

Wuala

Inklusivvolumen: 5 GByte
Leistungsgrenze: 100 GByte
50 GB kosten: 69 Euro pro Jahr
Teamfähig? Ja
Sozial? Ja
Besonderheit: Höchstgrenze für Dateien: 14 GByte

InSync

Inklusivvolumen: 5 GByte
Leistungsgrenze: ?
20 GB kosten: 5 Dollar im Jahr
Teamfähig? Ja
Sozial? Ja
Besonderheit: Ist eine Erweiterung für Google Docs und war damit im Grunde das, was Google Drive heute ist. Dürfte deswegen recht schnell vom Markt verschwinden. Schade, denn InSync ist billig.

Telekom Cloud/Mediencenter

Inklusivvolumen: 25 GByte
Leistungsgrenze: Unbegrenzt
50 GB kosten: 14,95 Euro im Monat
Teamfähig? Ja
Sozial? Nein
Besonderheit: Erstaunlicherweise das Angebot mit dem größten, kostenlosen Speicher. Über das Inklusivvolumen hinaus kosten weitere 5 GByte jeweils 2,99 Euro im Monat.

Mozy

Inklusivvolumen: 2 GByte
Leistungsgrenze: 125 GByte (in 20 GB-Schritten weiter aufrüstbar)
50 GB kosten: 4,99 Euro im Monat
Teamfähig? Nein
Sozial? Nein
Besonderheit: Deutsche Website ist schlecht übersetzt und wirkt damit etwas weniger vertrauensselig. Fokus auf Diebststahlsicherung und Verschlüsselung.

SpiderOak

Inklusivvolumen: 2 GByte
Leistungsgrenze: 100 GByte
100 GB kosten: 10 Dollar im Monat oder 100 Dollar im Jahr
Teamfähig? Nein
Sozial? Ja
Besonderheit: Linux-fähig. Kostenloser Speicher mit Kundenwerbung auf 10 GByte erweiterbar.


Box

Inklusivvolumen: 5 GByte
Leistungsgrenze: Angeblich unbegrenzt
50 GB kosten: 19,99 Dollar im Monat
Teamfähig? Ja
Sozial? Ja
Besonderheit: Verknüpfbar mit Google Docs und deswegen bislang schon eine Art Google Drive. Pro vermitteltem neuen Nutzer steigen nicht nur Inklusivvolumen (bis 50 GByte), sondern auch das Größenlimit einer Datei (25 bis 1000 GByte).

SugarSync

Inklusivvolumen: 5 GByte
Leistungsgrenze: 500 GByte (39,99 Dollar im Monat, 399,99 Dollar im Jahr)
60 GB kosten: 9,99 Dollar im Monat, 99,99 Dollar im Jahr
Teamfähig? Ja
Sozial? Ja
Besonderheit: Erlaubt Backup jedes Verzeichnisses auf einem Computer

Simplicity

Inklusivvolumen: 2 GByte (für 2 Sync-fähige Geräte)
Leistungsgrenze: ?
50 GB kosten: 15 Dollar im Monat
Teamfähig? Nein
Sozial? Nein
Besonderheit: Angeblich keine Beschränkung bei Traffic und Dateigröße

Jungle Disc

Inklusivvolumen:
Leistungsgrenze: Angeblich unbegrenzt
50 GB kosten: 9,50 Dollar (Backup) oder 10,50 Dollar (Desktop) im Monat
Teamfähig? Nein
Sozial? Nein
Besonderheit: Setzt wahlweise auf Rackspace oder Amazon S3 auf. Kein Kostenlosangebot. Es gibt einen fixen Monatspreis für eine Nur-Backup-Version (2 Dollar) und eine Desktop-Version (3 Dollar). Gespeicherte Daten kosten gemäß ihrer Größe zusätzlich 15 Cent pro GByte.

AeroFS

Inklusivvolumen: Unbegrenzt
Leistungsgrenze: Ungebrenzt
50 GB kosten:
Teamfähig? Ja
Sozial? Ja
Besonderheit: Speichert die Daten nicht in der Cloud, sondern auf einem Zweitrechner eurer Wahl via Peer-to-Peer. Der Fokus liegt auf verschlüsseltem Datei-Austausch.

Strato HiDrive

Inklusivvolumen: Offiziell Keins, Mindestgröße 20 GByte für 1,49 Euro/Monat + 9,90 Euro Einrichtunsgebühr bei 2 Jahren Mindestvertragslaufzeit
Leistungsgrenze: 500 GByte (16,90 Euro im Monat)
100 GB kosten: Je nach Vertragslaufzeit und zusätzlicher Hardware-Premien 4,90 bis 9,90 Euro im Monat
Teamfähig? Nein
Sozial? Ja
Besonderheit: Nicht teurer als andere, aber mit einem Preismodell von vorgestern. Dass muss man so hart sagen. Was Strato auf der eigenen Website nicht gerne an die große Glocke hängt: Dass es mit Free HiDrive auch 5 GByte kostenlos gibt.

GMX/Web.de Onlinespeicher

Inklusivvolumen: 1 GByte (2 GByte Datenverkehr)
Leistungsgrenze: 50 GByte
50 GB kosten: 6,99 Euro im Monat bei 12 Monaten Mindestabnahme
Teamfähig? Ja
Sozial? Ja
Besonderheit: Das Gefühl, dass einem hinter jedem Klick ein Jahrespremiumpaket für diverse Unified Multi-Messenging-Dienste aufs Auge gedrückt wird, wenn man aus Versehen den falschen Knopf drückt. Bisschen entspannter, Jungs, bitte!


Amazon CloudDrive

Inklusivvolumen: 5 GByte
Leistungsgrenze: 1 TByte (1000 Dollar im Jahr)
50 GB kosten: 50 Dollar im Jahr
Teamfähig? Nein
Sozial? Nein
Besonderheit: Songs, die man in Amazons MP3-Store gekauft hat, können dort ebenfalls integriert werden und kosten keinen zusätzlichen Speicherplatz.

Apple iCloud

Inklusivvolumen: 5 GByte
Leistungsgrenze: 75 GByte
50 GB kosten: 80 Euro im Jahr
Teamfähig? Nein
Sozial? Nein
Besonderheit: Passive Cloud, die auf Apple-Systeme begrenzt ist. Dateien werden bei Aktivierung automatisch gespeichert und synchronisiert. Es gibt allerdings kein Dateisystem, an das man Hand anlegen könnte. Auch Einkäufe aus Apples Content-Stores werden dort gespeichert, kosten aber keinen Speicherplatz.

Google Drive

Inklusivvolumen: 5 GByte
Leistungsgrenze: 16 TByte (799,99 Euro im Monat)
100 GB kosten: 4,99 Dollar im Monat
Teamfähig? Ja
Sozial? Ja
Besonderheit: In eigene Office-Lösung (Google Docs) integriert. Zusätzlich zum Speicher gibt es Inklusivvolumen für GMail.

Microsoft SkyDrive

Inklusivvolumen: 7 GByte
Leistungsgrenze: Praktisch unbegrenzt. 100 GByte mehr Speicher kosten jeweils 37 Euro im Jahr
50 GB kosten: 19 Euro im Jahr
Teamfähig? Ja
Sozial? Ja
Besonderheit: Mit Freunden zusammen MS-Office-Dokumente bearbeiten

Fazit

Kaum ein Dienst braucht sich vor Google, Amazon und Microsoft zu verstecken. Wer sich neu für einen Cloud-Speicherservice anmeldet, sollte sich überlegen, ob er nicht einem kleineren Anbieter den Vorzug gibt. 5 GByte scheint sich als Mindestgröße für einen freien Zugang etabliert zu haben. Auf weniger muss man sich nicht mehr herunterhandeln lassen. Immer im Hinterkopf behalten sollte man natürlich, dass man damit einen Großteil seiner Daten bei Anbietern hostet, die verschiedene Vorstellungen vom Thema Datenschutz und Verschlüsselung haben. Wenn ihr die Frage nicht beantworten könnt, wofür ihr einen solchen Dienst überhaupt braucht, dann: lasst es.

(Jürgen Vielmeier)


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Über den Autor

Jürgen Vielmeier

Jürgen Vielmeier ist Journalist und Blogger seit 2001. Er lebt in Bonn, liebt das Rheinland und hat von 2010 bis 2012 über 1.500 Artikel auf BASIC thinking geschrieben.

33 Kommentare

  • Ich hätte in die allgemeinen Infos schon noch mit reingenommen, auf welchen Plattformen die Anbieter verfügbar sind. Da ich auf Arbeit mit Windows, privat auf dem Mac und mobil mit einem Android Smartphone unterwegs bin, ist das schon wichtig. Trotzdem vielen Dank für diese superausführliche Auflistung!

  • Danke für die Auflistung!

    Ich spiele schon seit längerem mit dem Gedanken, einen Cloud-Anbieter als Backup-Lösung zu verwenden. Das Nadelöhr ist dabei allerdings der Anschluss – mehr als eine normale DSL-Leitung bekomme ich hier nicht, und der Upload dürfte damit Monate dauern. Ich hoffe, das wird irgendwann mal besser.

  • Eine informative Auflistung allerdings fehlt mir da mein ganz persönlicher Cloud Speicher Anbieter und zwar – memopal.com. Ich nutze die Cloud auch zur Datensicherung und benötige daher einen besonders großen Cloud-Speicher und wo sonst bekomme ich 300 GB für schlappe 69€ pro Jahr …

  • @Benjamin: Habe ich weggelassen, weil es im Grunde recht eindeutige ist: Windows-Desktop-App hat jeder der o.g. Dienste. Mac-OS-App nahezu alle. Android-App auch alle außer iCloud und SkyDrive. 😉 iOS-App alle außer Google Drive.

  • @Ole: Hast Recht, sähe eigentlich schön aus. Zeitliche Ressourcen leider begrenzt. Ich versuch’s die Tage nachzureichen!

  • Ich bin und bleibe bei SugarSync – eben wegen der Fähigkeit, beliebige Ordner zu Synchronisieren (Und weil sie eine anständige Clients für Windows, OS X und Android-App bieten – was nicht bei allen Diensten so ist)

  • Ihr habt noch Ubuntu One vergessen, das gibt es für Ubuntu, Windows, Android und IOS und es gibt die obligatorischen 5GB, aber man kann manuell auswählen welche Ordner synchronisiert werden soll, so kann man z.B. seinen Desktop automatisch sichern lassen

  • Ubuntu One ist faktisch wie Microsoft SkyDrive oder Apple iCloud fügt sich gut in das Sytem ein.
    Es gibt aber noch mehr mit großen Speicherplatz für Umme, ADrive mit satten 50GB for FREE! in der Personal Basic Version

  • Teamdrive und Wuala werben ja ziemlich offensiv mit Sicherheit und Verschlüsselung. Kann man dem trauen? Gibt es Erfahrungen und Meinungen dazu, ob das Versprochene auch eingehalten wird?

    @ Jürgen:
    Teamdrive hat noch keine Android-App und die iPhone-App ist wohl auch erst recht neu.

  • Kleine Anmerkung zu Mozy: Dort war ich zwei Jahre Kunde und habe die automatische Datensicherung benutzt. Und als ich die Datensicherung dann brauchte, funktionierte sie nicht. Es gab nur elenden Support abwechselnd aus USA und Deutschland, aber meine Daten habe ich nicht wiederbekommen. Das kann man wirklich nicht empfehlen!
    Beste Grüße Euer Richard

  • Dein letzter Satz sagt alles: „Wenn ihr die Frage nicht beantworten könnt, wofür ihr einen solchen Dienst überhaupt braucht, dann: lasst es.“

    Was soll man mit 10, 20 oder 50 GB an Online-Speicher? Klar die Festplatte braucht irgendwie immer mehr an Speicher. Aber was soll online bzw verbraucht soviel Speicher?

    Wozu braucht ihr diesen Speicher wirklich?
    Office-Dokumente? Brauchen im Extramfall 1GB, eher nur 100MB
    Musik? Einfach zu Google Music laden (und die ich glaub 20 GB reichen bei fast allen)
    Fotos? Alle Fotos in Originalgröße? Wieso? Wer soll die sich diese je ansehen? 2000x2000px und dann bei G+ bzw Picasaweb laden und sind somit kostenlos (egal wieviel)

    Was bleibt am Ende? Videos? Gibts zig Videoplattformen. Was noch? Offene Dateien (psd, usw) für wen?

    Wenn wir nun von einer kompletten Datensicherung reden ist die Frage ob die Clouddienste in dieser Form überhaupt dafür geeignet sind. Eher nicht. Zumindest vom Preis nicht um zb 1 TB zu sichern.

    Daher bekräftige ich deine Aussage: Wer nicht weiß wofür, soll es lassen.

    Ich nutze auch div Dienste, aber eben überlegt und nicht zentral alles bei einem.

  • Ich finde es halt schade, dass es gerade für Box keine vernünftige Mac OS App gibt und das bei SkyDrive die Android App fehlt. Das sind eben meine Favoriten. Wenn jemand was Anderes weiß, immer her mit der Info.

  • Also, ich hab jetzt insgesamt 50 GB. Ein paar Dokumente, ein paar Bilder, aktuelle Projektdaten. Sachen, die ich jemand anderem zugänglich machen will, Sachen, die ich tatsächlich auf alle meinen Geräten brauche oder geteilte Config-Dateien. Mehr als 1 GB waren das selten. Wie bekomme ich den Rest voll?

    Also ich packe in meine Dropbox…

  • Interessant ist noch eine andere Sache: Wie sieht es mit den Datentransferraten so aus? Wenn man 50GB übertragen will, dauert das möglicherweise ganz schön lange.
    Und ob der Tip für kleine Anbieter so gut ist, weiss ich nicht. Ich würde denken, das die leichter in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten und zumachen. Siehe AOL X-Drive. Gut beworben etc. ist heute weg vom Markt.
    Das Problem mit der Datensicherheit (Weitergabe an US-Dienste) sollte man auch nicht vernachlässigen.

  • Für vertrauliche Daten verwende ich Wuala 5 GB reichen mir…

    Für den Rest nehme ich das neue Google Drive 🙂

    Schöner Artikel.

  • Wo liegen die Unterschiede bei Dropbox, SkyDrive und Google Drive…

    Zur "Cloud Week" nochmal ein Überblick über Preise, Apps, Syncmöglichkeiten, Funktionen, Features, Medienstreaming, Sharingfunktionen und Speichergröße von Dropbox, SkyDrive und Google Drive. Die Übersicht von DigitalTrends sollte wohl endgül…

  • Erwähnenswert wäre auch noch Folio Cloud vom österreichischen Anbieter Fabasoft (http://www.foliocloud.com/). Ebenfalls 5GB in der Gratis-Variante und Webdav-Anbindung + durchwachsenes Web-Interface. Server stehen in Österreich und es wird keine US-Software verwendet, somit können die datenhungrigen Amis auch nicht mittels Patriot Act zugreifen.

  • Ich bin noch am überlegen ob ich so einen Dienst wirklich für meine Daten nutzen will. Falls ich mich dafür entscheide es zu tun, würde ich mich für einen bekannten Anbieter entscheiden. Google erscheint mir seit Jahren ziemlich seriös und mit den anderen Diensten aus dem Hause Google bin ich bisher auch sehr zufrieden.

  • Vielen Dank für die Übersicht. Einige Dienste kannte ich noch gar nicht.
    Ganz zum Anfang war ich auch bei GMX.. aber wie schon oben geschrieben nerven die ständigen Super Angebote, die ein premiumpakt unterschieben wollen. Im Freundeskreis haben jetzt alle Dropbox und das passt alles sehr gut.

  • Das gibt es ja wesentlich mehr Angebote, als ich dachte. Zur Zeit bin ich bei Dropbox, aber aufgrund des grösseren Speicherplatzes von google, werde ich wohl zu google wechseln.

  • Danke klasse Vergleich … wie bereits angemerkt … eine Tabelle inkl. Plattformen bzw. Apps und Kosten pro GB fuer einen direkten Vergleich waere etwas anschaulicher – auch fuer spaetere Up-dates … will aber natuerlich nicht meckern … 😉

  • nette Übersicht – allerdings fehlt mir ein (für mich) essentielles Kriterium: kann ich auf meine Daten zugreifen, wenn ich offline bin?

    Ich brauche die Cloud primär zur Synchonisation zwischen verschiedenen Arbeitsplätzen/Clients – nicht als Speicherergänzung.

    bei Dropbox bin ich mir sicher, daß ich meine daten auch im Zugriff habe, wenn mein Provider gerade spinnt. Außerdem synchronisiert Dropbox z.B. auch nur Dateifragmente, die sich geändert haben und nicht immer die komplette Datei. Das ist besonders wichtig, wenn sich mein Truecrypt-Volume in der Cloud ändert. Welcher andere Anbieter kann das ?

  • Wozu braucht man 5 oder mehr GB?
    Um Dokumente online zu speichern und evtl. anderen zugänglich zu machen, reichen doch 5GB locker. Um die lokale Festplatte auf die Cloud zu verlagern reichen wiederum die 50 GB oder sogar 1TB nicht aus (ganz zu schweigen von der Geschwindigkeit). Also: spart euch das Geld!

  • @Hajo: Oha, klasse. In welcher Sendung denn?

    @Olly: Ja, man hätte noch zahlreiche weitere Kriterien einführen können. Mehr Zeit hatte ich aber erstmal nicht für die Recherche.

  • Wichtig zu erwähnen ist noch, dass SpiderOak als einziger oder zumindest als einer der wenigen alle Daten noch auf der Festplatte mit einem individuellen Key verschlüsselt. Zero-Knowledge in real.
    Bei Dropbox wird ja alles mit einem globalen Key verschlüsselt, für alle User… Und das mal bestehende Loch, bei dem man sich für ein paar Stunden in jeden Account mit Xbeliebigem Passwort einloggen konnte zeigt, welche Gefahren das birgt…

    Letztendlich war das für mich ausschlaggebend, nutze Spideroak schon ca. 1 Jahr.

  • Ich hätte in die allgemeinen Infos schon noch mit reingenommen, auf welchen Plattformen die Anbieter verfügbar sind. Da ich auf Arbeit mit Windows, privat auf dem Mac und mobil mit einem Android Smartphone unterwegs bin, ist das schon wichtig.

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