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Google Maps als 3D-Labyrinth: Mit der Kugel durch die Stadt rollen

Wer von euch passend zum morgigen arbeitsfreien Tag der Arbeit eine ruhige Kugel schieben will, braucht nur zwei Dinge: einen HTML5-fähigen Browser und eine Breitbandverbindung. Das restliche Handwerkszeug liefert euch Google mit „Cube“ – einem 3D-Spiel auf Basis von „Google Maps“. Das Prinzip ist das gleiche wie beim Holzlabyrinth aus Kindertagen: Ihr müsst eure Kugel durch die Häuserschluchten verschiedener Karten navigieren und jeweils einen oder mehrere markierte Punkte erreichen beziehungsweise auf dem schnellsten Weg von A nach B gelangen.

Schwarze Löcher, die euer Bällchen verschlucken können, gibt es natürlich bei der „Maps“-Variante nicht. Zumindest nicht überall, denn in einem Spiel darf man auf diese Weise den kürzesten Weg zwischen verschiedenen Londoner U-Bahn-Stationen suchen. Bei den anderen Aufgaben geht es hingegen etwa darum, auf der Karte Radwege in San Francisco und Touristenziele in Tokio zu entdecken oder anhand der Maps-Verkehrsanzeige das Stauchaos der Pariser Magistralen zu „umrollen“. Insgesamt acht Level gilt es so in verschiedenen Städten zu bewältigen. In jedem wird dabei ganz nebenbei ein weiteres Feature von Googles Kartendienst vorgestellt.

Steuern lässt sich die Kugel einfach durch Drehung des Würfels über den Cursor. Ein kleiner Pfeil zeigt dabei die momentane Laufrichtung an. Spaß macht mir das Spiel trotz allem aber nur bedingt, denn wirklich flüssig bedienbar ist das Ganze bei mir hier nicht. Wäre es nicht HTML5/WebGL, könnte man denken, im Hintergrund liefe dann doch Flash. Vermutlich ist aber einfach die Grafikkarte der Bürorechner ein wenig überfordert. Dafür spricht auch eine Ladezeit zu Beginn des Spiels von mehr als einer Minute. Aber probiert es einfach unter www.playmapscube selbst einmal aus.

(Christian Wolf)


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Über den Autor

Christian Wolf

Christian Wolf wird am Telefon oft mit "Wulff" angesprochen, obwohl er niemals Bundespräsident war und rast gerne mit seinem Fahrrad durch Köln. Er hat von 2011 bis 2014 für BASIC thinking geschrieben.

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