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Steve-Jobs-Kinofilm: Aaron Sorkin schreibt das Drehbuch


Drehbuchautor Aaron Sorkin (rechts)

Es gibt derzeit gleich zwei Filmprojekte über das Leben von Apple-Gründer Steve Jobs. In einer Independent-Verfilmung mit dem Arbeitstitel „Get Inspired“ wird Ashton Kutcher als Jobs in den Kinos zu sehen sein, und das möglicherweise noch in diesem Jahr. Die teurere Produktion kommt von Sony. Dort hat man sich bereits vor geraumer Zeit die Filmrechte an Walter Isaacsons autorisierter Biographie gesichert. Jetzt wurde auch offiziell, was schon seit längerer Zeit spekuliert wurde: Aaron Sorkin wird das Drehbuch schreiben. Das kann man machen. Einen richtigen Jubel sehe ich deswegen allerdings nirgendwo aufbranden.

Sorkin hat das Drehbuch für „The Social Network“ geschrieben, einen durchaus unterhaltsamen Film, der aber in meinen Augen auch seine Längen hat. Auch sonst halte ich Sorkin nicht gerade für den besten Drehbuchschreiber, den Hollywood je zu bieten hatte. Das Militärdrama „Eine Frage der Ehre“ gefiel mir gut, „Der Krieg des Charlie Wilson“ eher weniger. „Moneyball“, verfilmt mit Brad Pitt, dürfte bisher sein Meisterstück gewesen sein. Sein aktuellstes Projekt ist die Fernsehserie „The Newsroom„, in der sich eine Handvoll junger Journalisten ab Juni zehn Folgen lang zu wichtig nimmt. Mit Isaacsons unterhaltsamer Biographie kann Sorkin allerdings nicht mehr viel falsch machen. Und selbst wenn: Meine Güte, es gibt wichtigeres auf der Welt. Als Filmfreund wollte ich nur mal eben darauf hinweisen.

(Jürgen Vielmeier, Bild: GenerationObama (CC BY SA 2.0))


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Über den Autor

Jürgen Vielmeier

Jürgen Vielmeier ist Journalist und Blogger seit 2001. Er lebt in Bonn, liebt das Rheinland und hat von 2010 bis 2012 über 1.500 Artikel auf BASIC thinking geschrieben.

7 Kommentare

  • Ich bin ja mal gespannt wie die Filme Steve Jobs darstellen. Soweit ich weiß soll er in der Anfangszeit zumindest sehr unausstehlich gewesen sein. Insgesamt find ich die Idee aber gut.

  • Auch ich bin sehr gespannt- ein Mann mit vielen Weisheiten, der konsequent Ideen verfolgte & um den sich auch so einige Sagen ränken..Stoff hat der Drehbuchschreiber en mass- zu beneiden um diesen Auftrag. Sollte nicht auch ein Film über Anonymous jetzt in die Kinos kommen?

  • Ich finde es käme bei einen Film über Steve Jobs weniger auf den Schauspieler an sondern der Story , er sollte mehr die Geschiche der Computer speziell Apple in den letzten 30 Jahren wiederspiegeln, statt einer Biographie die ihm dann nur nachträglich heilig spricht.

  • Ich bin echt mal gespannt wie der Film wird. Ich hoffe, dass die Person Steve Jobs auch so dargestellt wird wie sie in Wirklichkeit war. Bill Gates könnte ja von dem Schauspieler gespielt werden, der Voldemort bei Harry Potter spielt 🙂

  • Also nach „The West Wing“ und „The Social Network“ zählt Aaron Sorkin für mich definitiv zu den besten Drehbuchautoren in Hollywood… The West Wing war für mich ganz große Klasse!

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