Hardware

maxgate sucht Tester für neuartige Kinder- und Jugendschutzlösung

Wir sind ja vor einigen Wochen nach Köln gezogen und teilen seitdem das Büro mit maxgate, einer Schwestergesellschaft unserer Redaktion. Als wir kürzlich zusammen die Einweihung feierten, unterhielten wir uns auch über die Lösung für Kinder- und Jugendschutz, an der maxgate arbeitet. Für den finalen Test vor dem Verkaufsstart suchen unsere Kollegen jetzt noch Tester.

Die Box wird einem Router und einem Heimnetzwerk zwischengeschaltet und leitet die Internet-Verbindung des Traffics der Kinder über ein Rechenzentrum von maxgate um, wo eingehende Daten vorgeprüft und, wenn nötig, direkt gefiltert werden. Eltern können die Einstellungen dabei nach ihrem eigenen Ermessen frei anpassen.

Der Verkaufsstart ist für Anfang 2013 geplant. Für die finale Testphase sucht maxgate jetzt 100 Familien mit mindestens einem Kind (besser mehreren) zwischen 6 und 17 Jahren. Das Kind sollte aktiver Internetnutzer sein, die Box muss mindestens eine Stunde am Tag getestet werden. Als Dankeschön dürfen teilnehmende Familien das System am Anschluss an den Test weitere sechs Monate kostenfrei nutzen.

Wenn ihr Interesse an einem Test habt, meldet euch bitte unter info(at)maxgate(.)de mit dem Betreff „Test maxgate-Box“. Unsere Kollegen werden die geeigneten Kandidaten selbstständig kontaktieren, Nachfragen sind nicht notwendig. Eure Daten werden streng vertraulich behandelt. Voraussetzungen sind eine leistungsfähige Breitband-Internetverbindung und ein Router mit mindestens zwei freien LAN-Buchsen.


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Über den Autor

Jürgen Vielmeier

Jürgen Vielmeier ist Journalist und Blogger seit 2001. Er lebt in Bonn, liebt das Rheinland und hat von 2010 bis 2012 über 1.500 Artikel auf BASIC thinking geschrieben.

20 Kommentare

  • Eine tolle Erfindung und weit überfällige Entwicklung. Eigentlich echt traurig wie lange es gedauert hat bis eine vernünftige Hardwarelösung in Sicht ist.

  • Würde das bei verschlüsselten Zielwebseiten (https) denn überhaupt greifen?
    Oder lässt sich das dadurch auch umgehen?
    Blacklists sind ja selten vollständig.

  • Über Sinn oder Unsinn einer solchen Lösung lässt sich vermutlich streiten, da es bereits entsprechende Soft- als auch Hardwaremöglichkeiten gibt.

    Was mich erst recht abschrecken lässt, ist die Tatsache, dass die Familie nach dem Test die Box „[…]weitere sechs Monate kostenfrei nutzen“ kann, sprich der dezente Hinweis auf ein Abomodell.

    Trotzdem viel Erfolg mit dem Produkt…

  • Wie unterscheidet die Hardware zwischen google versuchen meiner Kinder und meiner Geschäftstätigkeit/Internet Banking/usw? Solchen Daten sollten nicht über das Maxgate System übertragen werden.

    Wie wirkt sich die Umleitung auf die übertragungsfeschwindigkeit aus?

    Habe ich einen Anspruch auf Schadensersatz wenn meine Schösslinge trotz Maxgate Urheberrechtsverletzungen begehen und ich dafür belangt werde?

    Da ich das ganze als man in the middle verstehe greift der hackerparagraph beim Einsatz des Gerätes nicht?

  • Die Frage von m würde mich auch interessieren.
    Wenn mit dieser Box verschlüsselter Datenverkehr überwacht und gefiltert wird, wäre das Fatal.

    Sollte meines Wissens aber nicht funktionieren, da SSL ja eine Client-To-Server-Verschlüsselung darstellt, mit dem die Box nichts anfangen kann.

  • Für Eltern die ihre Kinder nicht über die Schulter gucken möchten und können, weil sie z.B. auf Arbeit sind, finde ich das eine gute Sache, wenngleich man das eigentlich auch mit einem ganz normalen (etwas besseren) Router selbst einstellen kann. Wer sich aber diese Mühe nicht machen möchte ..

    Wir haben bei Mamiweb auch immer wieder Diskussionen rund um die Frage, wie man das Internet sicher für Kids machen kann. Das Gerät findet bestimmt guten Anklang bei den Müttern und Vätern, sofern es einfach ist und gut vermarktet wird.

  • Also ich habe mich eben angemeldet da ich sehr gespannt bin was genau dahinter steckt. Ich richte oft Rechner für Kinder und jugendliche ein, daher kenne ich die Probleme. Meine Tochter ist via vpn mit meinem Server an der Domäne angemeldet. Daher kann ich das so sehr gut bei ihr regeln. Jede lösung bietet vor und Nachteile,- für mich ist es sehr interessant zu schauen wo die stärken und schwächen dieser Box sind. Ssl-seiten kann man ebenfalls filtern,- hier kommt es ja letztlich darauf an wie genau die Filterung aufgebaut ist.

    Extrem abstoßend finde ich die geplanten kosten da sie nicht einmalig oder pro außer sind sondern regelmäßig wiederkehrende kosten werden.

    Bei all der bemühungen sehe ich aber auch die Gefahr das Eltern mit diesen lösungen die Verantwortung abgeben und sich nicht mit der nötigen Ernsthaftigkeit damit auseinander setzen. Letztlich müssen die filter für jedes Kind individuell eingerichtet werden das jedes Kind anders mit dem Internet umgeht. Dies wiederum setzt voraus das die Eltern genau wissen was sie tun und was hinter jeder Regel steckt.

    Sehr spannendes Thema, bin sehr gespannt wie es umgesetzt wird,- aufgrund des preismodells jedoch nie etwas für mich und würde es auch aus diesem Grund nicht empfehlen. ….. es sei denn es wäre wirklich etwas ganz neues…

  • @m @Marian @Fred @thomas @thomas reichel
    Wir von maxgate freuen uns, dass Sie sich mit unserem Kinder- und Jugendschutzprogramm auseinander setzen.

    @m Selbstverständlich darf der https-Bereich nicht gefiltert werden. Der bleibt von uns unberührt und wird einfach durchgeleitet. Der TÜV hat maxgate übrigens bereits im April 2012 als „Geprüftes Jugendschutzprogramm“ anerkannt.

    @Marian Bei unserer Software loggen sich Eltern und Kinder jeweils selbst mit einem Passwort in ihr eigenes Konto ein. Wenn also ein Erwachsener surft, erkennt maxgate, dass der Traffic nicht gefiltert werden soll. Das geschieht dann auch nicht.
    Loggt sich ein Kind ein und surft, dann erkennt maxgate, dass ungeeignete Bilder und Inhalte geblockt werden sollen. Das passiert auch dann, wenn diese über Google gesucht werden. Das Filtern wirkt sich auf die Übertragungsgeschwindigkeit dann nur im Millisekundenbereich aus.

    @thomas reichel maxgate hat u. a. durch den Rechenzentrum-Betrieb und die ständige Bereitstellung der Kapazitäten dort laufende Kosten. Genauso wie durch den für Nutzer kostenlosen Telefon-Support sowie durch ständige Updates der Entwickler. Deshalb will maxgate eine monatliche Abonnements-Gebühr erheben.

    @m @Marian @Fred @thomas @thomas reichel
    Klar sind hier bei BT Leute unterwegs, die ein außerordentliches IT-Knowhow haben. Wir wollen natürlich alle überzeugen. Auch die, die einfach nur auf der Suche nach der größtmöglichen PC-Sicherheit für Ihr Kind sind.

  • Hallo würde auch gene teilnehmen.Meine Zwei sind 11 und 13 und fleissige Internetbenutzer noch dazu.Aber leider klappt es mit eurer email Adresse(info@maxgate.de) bei mir auch nicht.Habe zweimal versucht eine mail zu senden und bekomme immer-Delivery Status Notification (Failure)-als Antwort.

  • @Sabine Tut mir leid, dass Sie mit der E-Mail-Adresse Probleme haben. Aber es freut uns zu hören, dass Sie Interesse an unserem Test haben. Schicken Sie doch bitte einfach Ihre Bewerbungs-Mail an diese Adresse: p.hilffert(at)maxgate.de
    Vielen Dank!

  • Äm… Bin ich der einzige der da einen grundlegenden Fehler am Produkt sieht?

    Zitat: Die Box wird einem Router und einem Heimnetzwerk zwischengeschaltet. – Zitat Ende

    Gut das heute ein 12 Jähriger einen Router konfigurieren kann, dann weiß er sicherlich auch wie man die box vom Router abklemmt.

  • Das hört sich nach einer ziemlich sinnvollen und guten Erfindung an. Abe meiner Meinung nach kann und gibt es keine Garantie dafür, dass Kinder somit nicht auf Seiten gelangen, wo sie nichts zu suchen haben. Ich stimme meinem Vorredner nothing zu.
    Vorallem gibt es im Internet genug Foren worin beschrieben wird, wie man die Box vom Router abklemmen kann.

    Ich bin noch etwas skeptisch

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