Sensibler Datencontainer: Das Twitter Archiv ist da

Michael Müller

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twitter_archiv

Schon ein wenig seltsam: seit Dezember letzten Jahres erlaubt Twitter seinen englischsprachigen Nutzern das Herunterladen der eigenen Tweet- und Retweet-Historie. Den Rest der Welt sparte man aus. Das ändert sich jetzt: ab sofort steht das Twitter Archiv auch auf Deutsch, Niederländisch, Farsi, Finnisch, Französisch, Hebräisch, Ungarisch, Malaysisch, Norwegisch, Polnisch und Spanisch zum Download bereit. Da Russisch und Chinesisch als große Weltsprachen noch fehlen, stellen die jetzt integrierten Verständigungsmittel immerhin begrüßenswerten, wenn auch verhaltenen Fortschritt dar.

.zip-Datei voller sensibler Daten

Zugegeben, das Twitter Archiv ist nicht unbedingt die Neuerfindung des Rades. Und doch stellt die jetzt auch in Deutschland verfügbare Option eine nötige und lange überfällige Erweiterung des zwitschernden Kurznachrichten-Dienstes dar. Was bei Facebook schon lange möglich ist, findet nun also auch großflächig seinen Weg zu Twitter.

Der Download ist einfach: in den Einstellungen nach unten scrollen und dort das eigene Archiv anfordern. Nach einem Klick flattert eine E-Mail ins Postfach, die einen Link zur komprimierten .zip-Datei enthält. Der Umweg über das Postfach dürfte aus Sicherheitsgründen geschehen, um die sensiblen Daten vor unberechtigten Zugriffen zu schützen, sofern das Twitter-Profil in die falschen Hände fällt.

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Twitter exportiert das persönliche Archiv in eine .zip-Datei. Um die im Archiv enthaltenen Daten einzusehen, muss die index.html mit einem Browser geöffnet werden. Schon zeigen sich die individuellen Aktionen und Reaktionen auf Tweets und Retweets. Im Ordner data befinden sich die eigentlichen Daten, sortiert nach Monat und Jahr in den Formaten JSON und CSV.

Was ist mit Chinesisch und Russisch?

Mich verwunderte zunächst ein wenig, dass die Übersetzungen ins Russische und Chinesische weiterhin auf sich warten lassen. Insbesondere die Sprache aus Fernost bildet mit 1,3 Milliarden potentiellen Zielen eine stattliche Hausnummer. Dann fiel es mir wieder ein: die Regierung der Volksrepublik China versperrt im Namen der eigenen Bürgerschaft den Zugang zu Twitter auch in diesem Jahr. Keine Änderung in Sicht. Das mindert die Notwendigkeit für die Entwickler und Übersetzer bei Twitter natürlich, sind die Exil-Chinesen offenkundig auch anderen Sprachen mächtig. Ein begrüßenswerter und kritischer Seitenhieb wäre eine Chinesisch-Implementierung allerdings? Auf geht’s!

So bleibt mir nur noch, allen die es interessiert ein frohes Auswerten der digitalen Zwitscher-Fußspuren zu wünschen!

Bilder: Twitter (Screenshots), Flickr / D H Wright (CC BY2.0)

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Michael tritt seit 2012 in über 140 Beiträgen den Beweis an, trotz seines Allerweltnamens real existent zu sein. Nach Abschluss seines Wirtschaftsstudiums arbeitete er einige Jahre als PR-Berater, bevor er 2016 als Tech-Kommunikator bei einem deutschen Spezialglas-Hersteller einstieg.