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Twitter-Management (V): Audioclips hochladen

Chirbit
geschrieben von Tobias Gillen

In unserer Serie “Twitter-Management” stellen wir interessante Tools rund um Twitter und Twitters API vor. In der fünften Ausgabe geht es um das Hochladen von Audioclips.

In der letzten Ausgabe ging es um das Hochladen von Dokumenten auf Twitter. Dort habe ich versprochen, dass es in einer gesonderten Ausgabe um Audioclips gehen soll und wie man seine Stimme oder Audioclips auf Twitter hochladen kann.

Audioboo

Vor nicht allzu langer Zeit hat sich mal eine kleine „Geek-Gruppe“ rund um Audioboo.fm versammelt. Zu dieser Zeit lag es im Trend, die kurzen, maximal fünfminütigen Audioclips aufzunehmen und auf dem eigenen Blog zu promoten. Nun ist der kleine Hype um Audioboo abgeklungen, trotzdem eignet es sich noch optimal dazu, kurze „Audiotweets“ abzusetzen.

Wer also seine Stimme via Tweet in die Welt pusten möchte, kann dies bei Audioboo recht einfach und problemlos tun. Nach der Accounterstellung einfach die Botschaft aufnehmen, auf Audioboo hochladen und twittern. Selbiges funktioniert natürlich auch mit Dateien, die bereits aufgenommen sind und schon auf dem PC liegen. Entscheidender Vorteil: Audioboo hat eine praktikable App für alle Smartphones.

Audioboo

Chirbit

ChirbitBei Chirbit muss man sich ebenfalls registrieren, um eine Audionachricht aufzunehmen. Sobald das geschehen ist, kann man recht einfach Botschaften aufzeichnen oder hochladen. Im eigenen Profil werden diese dann – ähnlich wie bei Audioboo – ausgegeben und liegen zum Teilen via Twitter (und Facebook, Embedcode und Co.) bereit. Die App für Chirbit ist vergleichbar ruckelig wie die Website, das User-Interface kann nicht ganz überzeugen. Dennoch ist Chirbit fix im Upload und zuverlässig in der Speicherung.

ShoutOmatic

Mit ShoutOmatic hat man ebenfalls ein Profil, auf dem die „Shouts“ gespeichert werden. Hier funktioniert der Upload bzw. die Aufnahme ziemlich genau so wie bei den beiden Vorgänger-Tools auch, allerdings gibt es hier noch witzige Zusatzfunktionen. So wird jedem Nutzer beispielsweise ein QR-Code zugeordnet, der immer auf den letzten „Shout“ verweist.

Zudem gibt es ausführliche Statistiken und ein Widget für die Website oder das eigene Blog. Programmiert ist ShoutOmatic nicht wirklich gut, der Upload funktioniert aber auch hier ziemlich reibungslos und das Twittern / Facebooken / Tumblrn stellt kein Problem dar.

ShoutOmatic

Abschließend lässt sich sagen, dass die Audioclip-Tools in der letzten Zeit eher weniger geworden sind. Die drei vorgestellten Tools sind aber allesamt nützlich und erfüllen ihren Zweck. Audioboo ist aber durch die Professionalisierung klarer Favorit in Usability und Zuverlässigkeit.

Bilder: Screenshots Audioboo, Chirbit, ShoutOmatic


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Über den Autor

Tobias Gillen

Tobias Gillen ist seit August 2014 Chefredakteur und seit Mai 2015 Geschäftsführer von BASIC thinking. Erreichen kann man ihn immer per E-Mail oder in den Netzwerken.

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