Sonstiges

Teures Biest: Modder bohrt Samsung Galaxy Note 2 mit 256 GB großer SD-Karte und Mega-Akku auf

uploadfromtaptalk1366241108267
geschrieben von Michael Müller

Unser vernetztes Leben wird begrenzt durch Akkulaufzeit. Insbesondere mobile Geräte mit großen Displays sind in ihrer portablen Lebensdauer stark beschränkt. Dies gilt auch für das Phablet (Unwort!) Galaxy Note 2 von Samsung.

uploadfromtaptalk1366241108267

Der 3.100 mAh starke Akku des Gerätes hält in Tests bei normalem Gebrauch knapp zwei Tage durch – ein im mobilen Sektor eigentlich solider Wert. Nicht genug, dachte sich ein hawaiianischer Modder und spendierte seinem Galaxy Note 2 eine recht spezielle „Frischzellenkur“. Das Ergebnis kann sich…nun ja…kaum verstecken.

Form follows function

Dokumentiert wurde der Umbau zum Tablet-Klotz im Forum der XDA-Developers. Der Original-Stromspeicher musste einem leistungsfähigeren, aber eben auch sehr viel klobigeren 8.500 mAh (!) Akku weichen, den er bei eBay inklusive vergrößerter Rückschale für 28 Australische Dollar ersteigerte. Die Hartschale kam aber nicht zum Einsatz, vielmehr erfuhr die Originalschale zwei seitliche Einschnitte.

Den auf 32 Gigabyte (GB) begrenzten internen Speicher seines chinesischen Dual-SIM-Notes erweiterte er mit Hilfe einer 256 GB großen und knapp 1.000 US-Dollar – oder umgerechnet 778 Euro – teuren SD-Karte, die über einen microSD-Adapter ihre Verbindung zum Galaxy fand. Die Eckdaten des Mods folglich: 32 GB interner plus 256 GB SD-Kartenspeicher, macht insgesamt 288 GB Speicher. Dazu ein Akku mit satten 8.500 mAh und einer extremen Akkulaufzeit. Die Kosten für alle Umbauteile belaufen sich umgerechnet auf etwas über 800 Euro, das Galaxy Note 2 gar nicht eingerechnet.

Noch extremere Mods aufgetaucht

Doch dem nicht genug. Nachahmer feilen schon an einer Verbesserung des „Beast“ getauften Mods. Bei Phonearena findet sich ein Note-Umbau mit einem 9.300 mAh starken Mega-Akku von Zerolemon, dem beim Kauf eine passende Tauschrückschale schon beiliegt. Da mehr Akkuleistung in der Regel aber eben mehr Platz benötigt, ist die Zerolemon-Lösung wenig überraschend auch sehr viel klobiger als Serienmodell und „Ur-Beast“.

Grooooß, aber leider nur für USA und UK. Der Zerolemon Mega-Akku.

Grooooß, aber leider nur für USA und UK. Der Zerolemon Mega-Akku.

Die Mods zeigen, was dank Zubehörteilen heutzutage alles möglich ist. So beachtlich die Eckdaten nach dem Umbau auch sein mögen: ich fürchte die wenigsten Note-Nutzer stehen der Modifizierung so begeistert gegenüber, wie die Geeks im Forum der XDA-Developers.

Aber jeder wie er will. Nur deshalb gibt es schließlich Mods, Phablets und andere Unzweckmäßigkeiten.

Bilder: XDA-Developers, Zerolemon (Screenshot)


Vernetze dich mit uns!

Like uns auf Facebook oder folge uns bei Twitter


Über den Autor

Michael Müller

Michael tritt seit 2012 in über 140 Beiträgen den Beweis an, trotz seines Allerweltnamens real existent zu sein. Seit Abschluss seines Wirtschaftsstudiums arbeitet er als Kommunikationsberater für namhafte Technologie-Firmen, kann und möchte das Schreiben aber nicht sein lassen.

5 Kommentare

Kommentieren