Amazon USA startet „Collections“: Soziale Warenschau im Pinterest-Stil

Marcel Petritz

Amazon USA hat still und heimlich den neuen Dienst „Amazon Collections“ für die Öffentlichkeit freigeschaltet. Das zuvor nur in einer geschlossenen Beta-Phase verfügbare Angebot im Stil von Pinterest, Polyvore oder auch Scrapehere kann allerdings zunächst nur von US-Kunden des Handelsriesen genutzt werden. Diese haben auf Amazon.com ab sofort die Möglichkeit, ihre Lieblings-Artikel zu speichern, zu „liken“ und zu teilen sowie natürlich selbst begehrte Produkte einfacher zu entdecken. Im Prinzip ist das Ganze also die logische Weiterentwicklung des 2008 vorgestellten Amazon Windowshops.

amazon-collection

Bislang war der Zugang ausschließlich einigen ausgewählten US-Bloggern vorbehalten. Erste Impressionen aus der Beta-Phase bieten beispielsweise die Blogs KerrisKitchen und TheRichLifeOnAbudget.

Hübsche Präsentation soll zum Kauf verführen

Der „Clou“ des neuen Features ist es, Produkte in verschiedenen Listen zu sammeln (eben die „Collections“). Standardmäßig verfügt Amazon Collections beispielsweise über die Listen „My Style“, „Want List“, und „Possibilities“. Wer mag, kann auch eigene Listen und Beschreibungen hinzufügen oder bei Gefallen von bestimmten Sammlungen den jeweiligen Nutzern folgen. Zur Zeit sind zwar noch nicht alle Artikel mit einem “Add to Collection”- Button ausgestattet, der Roll-out soll aber nach und nach erfolgen.

Jetzt sichern: 100+ KI-Codes

Lass dich mit unserem Tech-Briefing UPDATE bei KI und den Tech-News von morgen nicht abhängen – kostenlos täglich in der Inbox von über 13.000 Lesern.

100+ virale KI-Codes PDF

Gratis zur Anmeldung:
PDF · 100+ virale KI-Codes

Mit deiner Anmeldung akzeptierst du unsere Datenschutzerklärung.

Die Collections präsentiert Amazon anschließend auf einer Bildern-Pinnwand, mit der Betonung auf Bild – Produktdetails werden nämlich kaum angezeigt. Um nicht komplett den Überblick zu verlieren, gibt es die Kategorien „Books“, „Movies“, „Music“, „Men’s Fashion“,  „Women’s Fashion“,  „Featured“ und „Following“. Zur Zeit sind aber noch längst nicht alle Features implementiert, die man von einem derartigen Dienst erwarten darf. So fehlt zum Beispiel die Möglichkeit, gezielt nach bestimmten Nutzern beziehungsweise Freunden zu suchen.

Ganz zufällig wird der weltgrößte Online-Händler den Starttermin übrigens nicht gewählt haben. Just am 31. Juli startete mit Canopy ein recht ähnlicher Service, der sich – Überraschung – auf Amazon spezialisiert hat. Abgesehen davon: Was haltet ihr von solchen Diensten? Unnötiger Schnickschnack oder willkommene Bereicherung?

Unser Zins-Tipp

Eröffne jetzt dein kostenloses Myntro Festgeld und erhalte 3,38 Prozent Zinsen auf dein Geld – und das garantiert für 12 Monate!


Jetzt Zinsen sichern

Anzeige

Bild: Screenshot

Google lässt dich jetzt selbst bestimmen, welche Quellen du in der Suche häufiger siehst. Mit zwei schnellen Klicks kannst du BASIC thinking kostenlos als bevorzugte Quelle hinzufügen und damit unabhängigen Tech-Journalismus unterstützen. Vielen Dank!

STELLENANZEIGEN
(Senior) Paid Social Marketing Manager (m/w/d)
Instaffo GmbH in München
Head of Social Media (m/w/d)
Instaffo GmbH in Mülheim-Kärlich
Paid Social Manager (m/w/d)
Instaffo GmbH in München
Digital Marketing Manager (m/w/d) – Website, ...
Mpire GmbH in Backnang bei Stuttgart
(Senior) Social Media Manager:in (m/w/d)
Potluck GmbH in Hamburg
Performance Marketing & Social Media Mana...
Landhaus Walter in Hamburg
Senior CRM (HubSpot) & Marketing Automati...
Quantum-Systems GmbH in Gilching, Bayern, Germany
Senior Berater Datenschutz / Jurist (m/w/d)
DSN GROUP in Stuttgart, Würzburg
Teile diesen Artikel
Informatiker, Online-Redakteur und ehemaliger Nerd bei BASIC thinking. Interessiert sich für Gaming, Film und Fotografie und hat von 2012 bis 2013 für uns geschrieben.