IFA-Fundstück: PocketBook CoverReader – Smartphone-Schutzhülle mit integriertem E-Ink-Display

Michael Müller

Auf Messen stehen die potenten Technikriesen stets im Zentrum des Interesses. Kein Wunder, manövrieren sie sich durch hohe Marketing-Investitionen und gute Pressearbeit doch kurzerhand selbst in die Lichtkegel der Scheinwerfer. Für Medienvertreter lohnt sich deshalb stets der Blick über den Mainstream-Tellerrand – so manche Perle schlummert oftmals im Verborgenen. Das weiß ich aus eigener CeBIT-Erfahrung. Mit dem „CoverReader“ von PocketBook fiel mir jetzt ein solcher Gadget-Rohdiamant ins Auge.

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E-Ink-Display in die Schutzhülle gepackt

Die IFA hat nicht nur UHD-Display, XXL-Tablets und Schnarchwatches zu bieten. Das Messegelände in Berlin ist auch für kleinere Unternehmen eine Bühne zur Vorstellung ihrer Neuheiten. Mit dem CoverReader stellt PocketBook eine Smartphone-Schutzhülle vor, in die ein 4,3 Zoll großes E-Ink-Display eingelassen ist – quasi ein E-Book-Reader zum Nachrüsten.

Auf der IFA zeigt PocketBook das erste Modell der ausgeklügelten Hülle, ausgelegt für das Samsung Galaxy S4. Weitere Umsetzungen für beliebte Android-Modelle von HTC, Sony und Samsung sollen folgen. Welche Smartphones aber genau im Zentrum der Entwicklung stehen, ließ sich der Hersteller auf Anfrage bisher nicht entlocken. Sobald uns eine Antwort vorliegt, tragen wir das sofort nach.

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Stromversorgung übers Smartphone

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Dadurch, dass der CoverReader über den Stromanschluss mit dem Smartphone verbunden wird, ist die Energieversorgung über den Akku des mobilen Alleskönners gewährleistet. Da folglich kein zusätzlicher Akku benötigt wird, bleibt die Bauform sehr kompakt und flach. Auf dem E-Ink-Display lassen sich E-Books auch bei grellem Sonnenlicht ohne Probleme lesen – zusätzlich ist es möglich, E-Mails oder Nachrichten von Android zum CoverReader zu übertragen. Das Smartphone wird somit nicht nur um einen zweiten Bildschirm ergänzt, sondern vielmehr erweitert.

Spezielle App nötig

Für die Kommunikation zwischen Endgerät und E-Ink-Gadget ist eine spezielle PocketBook-App verantwortlich. Über diese läuft auch die Organisation der digitalen Bücher. Die Navigation ist dabei auch bei ausgeschaltetem Smartphone-Display möglich, lassen sich die Buchseiten doch über die Lautstärketasten an der Außenseite wechseln. Wann genau der CoverReader erscheint, teilte PocketBook noch nicht mit. Über einen Preis schweigt man sich bisher ebenfalls aus – aber wie bereits erwähnt, unsere Nachfrage läuft.

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Ich persönlich könnte mir eine 7 bis 10 Zoll große XXL-Variante, speziell für Tablets sehr gut vorstellen. In dieser Produktgruppe ist die Benutzung von E-Books sicherlich weiter verbreitet, als bei Smartphones. Bei einem attraktiven Preis wäre ein XXL-CoverReader somit eine nette, praktische und augenschonende Alternative zu einer klassischen Schutzhülle.

Bilder: PocketBook

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Michael tritt seit 2012 in über 140 Beiträgen den Beweis an, trotz seines Allerweltnamens real existent zu sein. Nach Abschluss seines Wirtschaftsstudiums arbeitete er einige Jahre als PR-Berater, bevor er 2016 als Tech-Kommunikator bei einem deutschen Spezialglas-Hersteller einstieg.