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Nun auch für Postings und Check-Ins: Facebook weitet seine Graph Search weiter aus

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geschrieben von Tobias Gillen

Zu Facebooks Graph Search kann man stehen, wie man will: Die einen freuen sich drauf, die anderen befürchten weitere Einschnitte in die Privatsphäre. Nun hat Facebook eine neue Funktionalität der Suche bekanntgegeben.

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Noch keine richtige Suchfunktion

Mit Graph Search soll man ganz viele Dinge sehr einfach finden können – etwa „Fotos, die meine Freunde gemacht haben“ oder „Bars, in denen ich war“. Das ist zwar schön und gut, zu einer wirklichen Suchfunktion gehört aber noch ein bisschen mehr. Denn Postings und Status-Updates, das primäre Ding von Facebook eben, wurden bislang bei der neuen Suche ausgelassen.

Nun hat Facebook angekündigt, dass der Rollout zu dieser Funktion begonnen hat. In einem Blogpost schreibt das Unternehmen, dass Nutzer der Graph Search ab sofort auch nach Status-Updates, Kommentaren, Bildbeschriftungen und Check-Ins suchen können.

„Posts über Das Supertalent von meinen Freunden“

Gerüchte über solche Tests kursieren seit Ende Juni, wie damals schon die Kollegen von allfacebook.de berichteten. Mögliche Fragen sind etwa „Posts über Das Supertalent von meinen Freunden“. Die Graph Search würde in diesem Fall alle Postings der Freunde durchsuchen und die mit dem Schlagwort „Das Supertalent“ ausgeben.

Weitere Beispiele: „Posts von meinen Freunden letzten Monat“, „Posts von meinen Freunden aus Köln“, „Posts, die ich kommentiert habe“, „Posts, die ich letzte Woche geschrieben habe“ oder Kombinationen aus all diesen Möglichkeiten. Beachten sollte man aber, dass die Graph Search nach wie vor nur auf Englisch funktioniert. „Posts written in Cologne by my friends“ ist aktuell also die richtige Schreibweise.

Graph Search

Nur von Freunden oder öffentliche Postings

Wer sich nun um die Privatsphäre sorgt, sei daran erinnert: Facebooks Graph Search – wie die aktuelle Suche auch – funktioniert nur mit Postings, Bildern und Co., die mit einem geteilt wurden (sprich: in der Regel von Freunden). Zudem werden alle öffentlichen Postings ebenfalls zu finden sein. Setzt man also die Privatsphäre-Einstellungen richtig, geht von der Graph Search nicht mehr Gefahr aus, als ohnehin schon.

Übrigens: Auch für Unternehmen wird die Graph Search mit dieser Funktion wieder interessant. Schließlich ist nun wieder einfaches Monitoring möglich. „Posts über Käsebrot-Bar in Berlin“ oder „Check-Ins in Käsebrot-Bar“ wären denkbar. Bislang funktioniert das, wenn auch nicht besonders gut, nur mit der Suche nach Schlagworten (etwa: Käsebrot-Bar).

Bilder: Facebook


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Über den Autor

Tobias Gillen

Tobias Gillen ist seit August 2014 Chefredakteur und seit Mai 2015 Geschäftsführer von BASIC thinking. Erreichen kann man ihn immer per E-Mail oder in den Netzwerken.

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