Frage: Warum hat das iPhone-5c-Case eigentlich Löcher? Antwort: „Vier gewinnt“

Tobias Gillen

Abgesehen von den absurden Preisvorstellungen wirft Apple mit seinem neuverpackten iPhone 5 iPhone 5c auch beim Thema Zubehör einige Fragen auf: Denn wozu hat das offizielle Apple-Case eigentlich Löcher auf der Rückseite? Und warum unterbrechen diese den iPhone-Schriftzug so ungeschickt, dass am Ende ein wenig schmeichelhaftes „non“ übrig bleibt?

Flipcase

Halbwegs vernünftiger Anwendungszweck

Während letzteres weiterhin unklar bleiben muss, gibt es auf die erste Frage mittlerweile eine überzeugende Antwort: „Vier gewinnt“. David McKinney und Stuart Hall von Bytesize Systems, einer kleinen australischen Entwickler-Firma, erinnerte die Sieboptik offenbar so sehr an das beliebte Spiel, dass sie direkt eine passende App names „Flipcase“ programmierten. So lässt sich das 29-Euro-Case nun ganz einfach als Spielfeld nutzen.

Dazu ist nicht mehr nötig, als die kostenlose Anwendung herunterzuladen und die Seite mit den Löchern oben am Display zu befestigen. Das Spiel ist dabei so ausgerichtet, dass die roten und gelben Chips fast exakt umrahmt werden. Der Rest folgt dem bekannten Prinzip – eben „Vier gewinnt“. Weitere Spiele bietet „Flipcase“ bisher nicht. Passend und denkbar wären derweil ja auch Klassiker wie „Tic Tac Toe“ oder „Schlag die Maus“ – vielleicht kommt da also noch was. Nachahmer jedenfalls sehr wahrscheinlich.

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Tobias Gillen ist Geschäftsführer der BASIC thinking GmbH und damit verantwortlich für BASIC thinking und BASIC thinking International. Seit 2017 leitet er zudem die Medienmarke FINANZENTDECKER.de.