Geschwungenes Display, gekrümmter Akku und „Selbstheilungskräfte“ – LG stellt gebogenes Smartphone G Flex vor

Tobias Gillen

Eine wirklich Überraschung war es nicht, aber jetzt ist es auch endlich offiziell: LG stellt das erste Smartphone mit einem geschwungenen Display vor – und will damit gegen Samsung und Apple auftrumpfen.

LG

LG geht neue Wege

Eines haben die vielem Smartphones, die über das Jahr so auf den Markt kommen ja gemeinsam: Sie sehen im Großen und Ganzen immer gleich aus. Klar: Das eine ist größer, das andere kleiner, das eine hat hier mehr, das andere dort weniger, aber in der Grundform ähneln sie sich alle – und da macht es keinen Unterschied, ob das Gerät nun von Apple, Samsung, Nokia oder LG kommt.

Letztere haben nun aber offiziell bekanntgegeben, etwas anderes zu machen: Mit dem LG G Flex wirft das südkoreanische Unternehmen nun das erste Smartphone auf den Markt, das ein geschwungenes Display hat. In Apple-artiger Scheibchen-Manier wurde das zwar schon seit einiger Zeit Stück für Stück geleakt, nun ist es aber wohl spruchreif.

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Was soll das denn eigentlich?

Wenn man die Bilder vom neuen LG G Flex so sieht, fragt man sich schon: Was soll das denn eigentlich? Die Antwort ist laut LG recht einfach: Durch das nach innen gebogene Display ist der Abstand von Mund zu Gerät beim Telefonieren nun geringer als bei normalen Smartphones. Der Vorteil: Bessere Gesprächsqualität. Zudem habe die neue Form einen besseren Grip und soll bei Videos durch den Winkel ein „IMAX-artiges“-Erlebnis erzeugen. Zudem passe das Gerät nun besser in die Gesäßtasche – wohl dem, der sein Smartphone dort transportiert.

Allerdings ist das Display nicht das Einzige, was im G Flex gebogen werden musste: Auch der Akku ist der neuen Form angepasst. Der Energiespeicher birgt zudem eine ordentliche Leistung von 3.500 mAh.

Sonstige Tech-Specs

Aber auch sonst kann sich das neue G Flex sehen lassen, auch wenn das 6-Zoll-Display „nur“ mit einer Auflösung von 1280×720 auflöst: 2,3 GHz Qualcomm Snapdragon-800-Prozessor, 32 GB interner Speicher (erweiterbar), 13-Megapixel-Kamera, 2,1-Megapixel-Frontkamera, Bluetooth 4.0 und USB 3.0 sind dabei. Außerdem ist die Rückseite mit einer Art Selbstheilung ausgestattet: Kleine Kratzer, die zwangsläufig bei der Benutzung auftreten, kann das G Flex angeblich selbst ausbessern. Auf erste Tests dazu bin ich schon jetzt gespannt – klingt jedenfalls zu schön, um wahr zu sein.

Neben bekannten Features finden sich darüber hinaus weitee Neuerungen, wie das QTheater, das Multimedia-Dateien direkt vom Lockscreen aus abspielt, DualWindow, das einem Splitscreen ähnelt oder der Swing Lockscreen, der das Hintergrundbild dem Winkel anpasst, in dem man das Gerät hält (ähnlich Apples Paralax-Effekt).

Wer braucht’s?

Das LG G Flex wird ab November in Korea verkauft, weitere Länder und Termine sollen anschließend bekanntgegeben werden. Ein erstes Fazit fällt gemischt aus. Die technischen Daten sind soweit in Ordnung. Das Display könnte besser auflösen, der Akku und alles weitere überzeugen aber. Die entscheidende Frage ist nun aber: Wer braucht ein gebogenes Smartphone?

Auch wenn die Wölbung nur sehr gering ausfällt, kann ich mir vorstellen, dass der Transport in der vorderen Hosentasche dadurch weniger komfortabel wird. Ob die neuartige Form tatsächlich Vorteile bei Gesprächsqualität, Grip und Videowiedergabe bringt, muss sich erst noch zeigen. Ebenfalls spannend wird noch die Frage nach dem Preis – bislang ist nichts bekannt.

Was meint ihr? Ist das LG G Flex eine Option für euch? Gefällt es euch?

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Bild: LG

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Tobias Gillen ist Geschäftsführer der BASIC thinking GmbH und damit verantwortlich für BASIC thinking und BASIC thinking International. Seit 2017 leitet er zudem die Medienmarke FINANZENTDECKER.de.