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BASIC gadgets: Hightech für den Hausgebrauch – Scannen in 3D, Bauen mit Draht, Touch-Buttons für die Wand, Lampen und Steckdosen mit App

Die schönsten Gadgets sind die, die tatsächlich das Leben verbessern, bereichern und bei denen natürlich auch der Spaß nicht zu kurz kommt. Unsere heutigen Entdeckungen haben von allem ein bisschen, sind aber leider nicht immer für knappe Geldbeutel gemacht.

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3D-Scanner für den Heimgebrauch

Sogar 3sat hat den 3D-Druckern in dieser Woche einen Themenabend gewidmet. Für mich ist das ein weiterer Hinweis, dass die neue Technik in hohem Tempo gesellschaftsfähig wird. Ganz abgesehen von den recht hohen Kosten ist momentan das 3D-Drucken im heimischen Gebrauch recht anspruchsvoll, denn die Modelle müssen als Datensatz erst einmal vorliegen. Einfacher wäre das, wenn man seine eigenen Vorlagen selbst erzeugt. Mit neuen 3D-Scannern für Zuhause ist das nun möglich. MakerBot hat dazu gerade den Digitizer vorgestellt, der sich allerdings nur für kleinere Objekte eignet. Für größeres gibt es mit dem Sense 3D scanner aber nun auch eine Lösung. Wie die 3D-Drucker sind aber auch diese Geräte nicht gerade zum Schnäppchenpreis zu haben.

Drähte biegen statt Objekte drucken

Warum eigentlich drucken, wenn man auch formen kann? Drähte zum Beispiel, die sich ganz wunderbar dazu eignen, größere Strukturen und Objekte zu bauen. Gerade bei größeren Gegenständen kommt man nämlich mit einem 3D-Drucker für den Hausgebrauch im Moment nicht sehr weit. Der DIWire will diese Lücke schließen. Auf Kickstarter hat das Projekt bereits die Mindestfinanzierung erreicht. Bis zum 18. Dezember kann man es noch unterstützen. Für einen eigenen Drahtbieger muss man jedoch nicht ganz unerhebliche 2.500 US-Dollar investieren.

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Touch me Baby

Bare Conductive entwickelt derzeit einen ein Sensor-Kit, mit dem man irgendwie alles in einen interaktiven Button verwandeln kann – wirklich alles. Das Touch Board-Kit besteht aus Batterie, Lautsprecher, SD-Karte, dem Board selbst und einer speziellen elektrischen Farbe. Auf Kickstarter schlägt die Idee ein wie eine Bombe und ab 50 britischen Pfund inklusive Versand ist man dabei, allerdings läuft die Zeit in wenigen Tagen ab.

Bunte Smartlights mit Funkverbindung

Die chinesische Firma Phantom hat eine Glühbirne entwickelt, die man dem Smartphone bedienen kann; und nicht nur das, mit der App lässt sich sogar die Farbe verändern. Die Nova Glühbirne ist für knapp 20 Euro zur Vorbestellung erhältlich. Man muss allerdings chinesisch können, um sich auf der Seite zurechtzufinden.

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Die smarte Steckdose

Der Markt für Steckdosen ist ja eher konservativ. Man bleibt bei altbewährtem. Seit einiger Zeit bieten die ersten Hersteller nun auch integrierte USB-Ports. Warum dann nicht gleich auch noch eine Smartphone-App, mit der sich die Steckdose clever bedienen lässt? Das zumindest dachte sich eine Firma aus Hongkong, die gerade Geld für ihre Idee einer Smart Power Strip Control sammelt. Bisher ist aber erst ein Fünftel der Mindestsumme von 100.000 Euro erreicht, bis zum 16. Dezember kann man aber noch investieren. Jedoch sind 150 US-Dollar für eine Steckdose mit 4 + 2 USB Plätzen ziemlich happig. Außerdem müssen mindestens 750 Unterstützer für eine Steckdose mit EU-Steckern erreicht werden, sonst bekommt man die US-Version. Und wer braucht die hierzulande schon?

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Bilder: Cubify 3D Systems, Kickstarter, Phantom/Huantengsmart, Kickstarter

Über den Autor

Felix

Internetabhängiger der ersten Generation, begeistert sich für Netzpolitik, Medien, Wirtschaft und für alles, was er sonst so findet. Außerdem ist er ein notorisches Spielkind und hält seine Freunde in der „echten Welt“ für unverzichtbar.

6 Kommentare

  • … wirklich spannende Perspektiven, die da erkennbar sind. Gerade bei dem 3D-Druck oder der „Drahtalternative“ zeigt sich ein Trend, verstärkt auch „unikate Dinge“ – quasi als Handwerksbetrieb – zu produzieren! Eine starke Aufwertung gegenüber der industriellen Fertigung!

  • Ich würde nichtmal ein Zehntel für eine Firma geben, die mir derzeit nichtmal sagen kann, ob sie die äußerst simple Anpassung für das (weit verbreitete!) europäische Netz einbaut. Das sind wenige andere Bauteile, insbesondere natürlich die Steckdosen.

    Wie professionell!

  • PS: Und was den Preis betrifft, so gibt es dafür wahrlich genug Alternativen. Bis auf das Design steht z.B. die Steckdose von AVM dem Anschein nach in nichts nach, und ferngeschaltete Steckdosen sind wohl seltenst welche, die man viel umsteckt und also gut sichtbar platziert. Solche sind eher unter den Tischen und im Schrank dauerhaft gesteckt.