Wir benutzen Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit der Website zu verbessern. Durch deinen Besuch stimmst du dem Datenschutz zu.
Alles klar!
BASIC thinking Logo Dark Mode BASIC thinking Logo Dark Mode
  • TECH
    • Apple
    • Android
    • ChatGPT
    • Künstliche Intelligenz
    • Meta
    • Microsoft
    • Quantencomputer
    • Smart Home
    • Software
  • GREEN
    • Elektromobilität
    • Energiewende
    • Erneuerbare Energie
    • Forschung
    • Klima
    • Solarenergie
    • Wasserstoff
    • Windkraft
  • SOCIAL
    • Facebook
    • Instagram
    • TikTok
    • WhatsApp
    • X (Twitter)
  • MONEY
    • Aktien
    • Arbeit
    • Die Höhle der Löwen
    • Finanzen
    • Start-ups
    • Unternehmen
    • Marketing
    • Verbraucherschutz
Newsletter
Font ResizerAa
BASIC thinkingBASIC thinking
Suche
  • TECH
  • GREEN
  • SOCIAL
  • MONEY
  • ENTERTAIN
  • NEWSLETTER
Folge uns:
© 2003 - 2025 BASIC thinking GmbH
Archiv

Verantwortung trifft Marketing: Twitter „verbessert“ die Alterskontrollen für Alkoholika-Accounts

Thorsten Nötges
Aktualisiert: 26. November 2013
von Thorsten Nötges
Teilen

Tweets lesen vermittelt einem zwar manchmal das Gefühl, betrunken zu sein oder zumindest irgendeiner Form von Rausch zu unterliegen – mit Tweets von Alkoholproduzenten hat das allerdings eher weniger zu tun. Doch die Hersteller von Spirituosen, Bier und anderen alkoholischen Getränken unterliegen auch beim Kurznachrichtendienst besonderen Vorgehensweisen. Schon letztes Jahr führte Twitter ein optionales „Age Screening“ ein, das Minderjährige am Folgen von Alkoholmarken oder -produzenten hindern soll. Jetzt gibt es ein neues System – wieder nicht verbindlich, aber dafür wesentlich besser in die Twitter-Nutzeroberfläche eingebaut.

Twitter - Andreas Eldh - http://www.flickr.com/photos/eldh/5858249526/

Ohne Umwege zur Alterskontrolle

Das frühere System von 2012 war etwas kompliziert: Wenn jemand zum Beispiel der Brauerei Heineken folgen wollte, war zunächst der übliche Klick auf „Follow“ nötig. Anschließend schickte Heineken automatisiert eine Direktnachricht mit einem Link zu einer externen Seite. Dort wurde man dann aufgefordert, das eigene Geburtsdatum einzugeben. Behauptete ein Nutzer nun, älter zu sein, als es die im (angeblich) eigenen Land geltende Altersbeschränkung für Alkohol vorschreibt, war alles bestens. Wer hingegen (ehrlicherweise) erklärte, noch unter der Altersgrenze zu liegen, bekam nur ein „Tut mir leid. Das kann ich nicht tun.“ zu sehen. Wollte man weiteren „Adult“-Marken folgen, musste das System jedes Mal auf’s Neue durchlaufen werden.

Das neue System soll demgegenüber nicht nur besser integriert sein, sondern sich das eingegebene Geburtsdatum auch merken können. Und deshalb vertraut Twitter hier nicht mehr auf externe Seiten, sondern holte sich noch „Buddy Media“ mit ins Boot – der Entwickler von Social-Media-Software wurde mittlerweile vom Cloud-Software-Riesen Salesforce geschluckt. Inhaltlich bleiben die Änderungen dennoch kosmetisch.

UPDATE Newsletter BASIC thinking

Du willst nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 10.000 Vordenker bekommen jeden Tag die wichtigsten News direkt in die Inbox und sichern sich ihren Vorsprung.

Nur für kurze Zeit: Anmelden und mit etwas Glück Apple AirPods 4 gewinnen!

Mit deiner Anmeldung bestätigst du unsere Datenschutzerklärung. Beim Gewinnspiel gelten die AGB.

Zahnlos. Aber nicht sinnlos.

So ist die Alterskontrolle auch weiterhin nicht mehr als eine Farce – neue Software hin oder her. Twitter verfährt im Prinzip weiter so wie bisher: Das eingegebene Geburtsdatum wird weder hinterfragt noch überprüft. Man vertraue den Nutzern, dass die ihr korrektes Geburtsdatum eingeben würden, sagte der Leiter des Produktmarketings Guy Yalif im Juni 2012. Twitter wolle zudem nicht zur Überprüfung auf Daten von Drittanbietern zugreifen. Allerdings gilt damit auch für die Alterskontrolle bei Twitter das, was auch bei den meisten anderen Websites und Videoportalen gang und gäbe ist: Die „Kontrolle“ ist schlichtweg keine: Anderes Geburtsdatum eingeben und fertig.

Auch wenn die Prüfung also leicht zu umgehen ist: Für Twitter und vor allem die betroffenen Marken ist der Schritt an sich sehr wichtig. Denn nur solange dieser formal durchgeführt wird, sind die Firmen juristisch abgesichert – die Zustimmung zu seitenlangen AGBs lässt grüßen. Doch so ungenau muss das nicht bleiben. Denn in den Nutzungsbedingungen, denen man mit der Alterskontrolle gleichzeitig zustimmt, gibt es zwei wichtige Absätze, auf die „VentureBeat“ hinweist. Zum einen behält sich Twitter vor, doch noch auf Daten von Drittanbietern zurückzugreifen, um das Alter zu überprüfen. Und zum anderen stimmt man der Weiterverwendung seiner Daten auch durch Dritte zu – anonymisiert, aber das heißt ja auch nicht viel, wie wir mittlerweile alle wissen.

Davon abgesehen: Wird irgendwann tatsächlich eine – wie auch immer – kontrollierte Altersprüfung etabliert, bieten sich für Twitter unzählige neue Möglichkeiten. Wenn wir aber erst einmal beim Alkohol bleiben, dann könnte sich der Dienst etwa als – altersgebundene – Werbeplattform empfehlen. Gleichzeitig kann Twitter zeigen, dass man Themen wie Jugendschutz ernst nimmt. Also eigentlich das, was man eine Win-Win-Situation nennt. Andererseits bleibt dabei eine Frage unbeantwortet: Beinhalten Tweets von Brauereien, Destillen oder Schnapsfabrikanten überhaupt etwas jugendgefährdendes geschweige denn spannendes?

Bild: Andreas Eldh / Flickr (CC BY 2.0)

Du möchtest nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 10.000 smarte Leser bekommen jeden Tag UPDATE, unser Tech-Briefing mit den wichtigsten News des Tages – und sichern sich damit ihren Vorsprung. Hier kannst du dich kostenlos anmelden.

STELLENANZEIGEN
Veranstaltungsleiter (m/w/d) & Social Med...
Hotel Darstein GmbH in Altrip
Content Producer (m/w/d)
BAUHAUS in Mannheim
Social Media Manager (m/w/d) Presse & Öff...
HPM Service und Verwaltung GmbH in Hamburg
Sachbearbeiter:in (w/m/d) Öffentlichkeitsarbe...
Stadt Frankfurt am Main - DER MAG... in Frankfurt am...
Praktikum Employer Branding – Social Me...
DOUGLAS Group in Düsseldorf
HR Manager (m/w/d) Recruiting & Social Me...
Dierkes Gruppe GmbH in Dortmund
Senior Manager E-Commerce (m/w/d)
Fliegl Agro-Center GmbH in Kastl
Marketing Manager (m/w/d) Communications &amp...
Baugenossenschaft Wiederaufbau eG in Braunschweig
THEMEN:X (ehemals Twitter)
Teile diesen Artikel
Facebook Flipboard Whatsapp Whatsapp LinkedIn Threads Bluesky Email
vonThorsten Nötges
Folgen:
Thorsten Noetges ist Nerd, Gamer,und seit 1995 im Internet zu Hause. Er hat von 2013 bis 2014 über 100 Artikel auf BASIC thinking veröffentlicht.
EMPFEHLUNG
goneo eigener Chatserver-2
goneo: Dein eigener Chatserver für Teams, Familie & Freunde
Anzeige TECH
naturstrom smartapp
Smart Charging: Schnell und einfach E-Auto laden mit der naturstrom smartapp
Anzeige GREEN
eSchwalbe
E-Roller-Deal: Jetzt eSchwalbe für nur 29 Euro im Monat sichern
Anzeige TECH
Testimonial LO

»UPDATE liefert genau das, was einen perfekten Newsletter ausmacht: Kompakte, aktuelle News, spannende Insights, relevante Trends aus Technologie & Wirtschaft. Prägnant, verständlich und immer einen Schritt voraus!«

– Lisa Osada, +110.000 Follower auf Instagram

Mit deiner Anmeldung bestätigst du unsere Datenschutzerklärung

LESEEMPFEHLUNGEN

Elon Musk Klage Apple OpenAI Grok X App Store
BREAK/THE NEWSMONEY

Wittert Verschwörung: Peinlich-Klage von Elon Musk gegen Apple und OpenAI

xAI Holdings Fusion Übernahme X Twitter Elon Musk
MONEYSOCIAL

Gigantischer „Beschiss“? Musk KI-Unternehmen xAI kauft X – die Fakten

digitale Parallelwelten Filterblasen Bubles Social Media
SOCIAL

Digitale Parallelwelten: Wie sich unbemerkt gefährliche Filterblasen bilden

Werbeboykott Twitter, X, Twitter, Smartphone, Elon Musk, Werbeeinnahmen
SOCIAL

Werbeboykott: Twitter verklagt weitere Unternehmen

X Twitter Umsatz Elon Musk Geschäftszahlen
SOCIAL

Twitter: Elon Musk von Geschäftszahlen enttäuscht– leugnet es aber

Wie funktionieren Community Notes Fact Checking Meta Twitter X Faktenchecks
SOCIAL

Schwarmintelligenz statt Faktenprüfer: Wie funktionieren Community Notes?

Mehr anzeigen
Folge uns:
© 2003 - 2025 BASIC thinking GmbH
  • Über uns
  • Mediadaten
  • Impressum
  • Datenschutz

HAMMER-DEAL mit 45 km/h:
eSchwalbe für 29€ pro Monat

eschwalbe

Anzeige

Welcome Back!

Sign in to your account

Username or Email Address
Password

Lost your password?