Warnung vor Anstieg von Android-Malware: Bereits 1,4 Millionen schädliche Programme in Umlauf

Tobias Gillen

Bei aller Restriktion: Beim Thema Sicherheit bin ich mit meinem iPhone schon recht zufrieden. Apples doppelt und dreifache Prüfung von Apps, die in den App Store wollen, mag nervig sein und so manchem Anbieter den Zugang erschweren. Schaut man sich aber die Masse an schädlichen Android-Apps an, weiß man, wofür Apple diese Prüfungen macht.

Trend Micro Grafik Android

Rapider Anstieg

Bei Android hingegen sind die Möglichkeiten, an Apps zu kommen, vielfältiger. Man muss nicht zwingend den Weg über den App Store gehen. Meist tarnen sich Malware-Anbieter auch als Anbieter prominenter Anwendungen und bieten ihre Programme auf externen Seiten an. Bei Apple hingegen kann man Apps von Websites nur sehr umständlich und für den „Normalnutzer“™ kaum umsetzbar installieren.

Das hat zur Folge, dass bei Android vermehrt bösartige Programme registriert werden. Das bestätigt auch eine Untersuchung vom japanischen Antivirus-Software-Anbieter Trend Micro. Und noch viel mehr: Sie verzeichnet einen rapiden Anstieg an teils als „hochgefährlich“ einzustufenden Apps.

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1,4 Millionen schädliche Android-Programme

In absoluten Zahlen bedeutet das: Inzwischen gibt es – glaubt man Trend Micro – knapp 1,4 Millionen schädliche Programme für Android. Noch im ersten Quartal waren es „nur“ 509.000 – ein Anstieg um fast 900.000 Programme oder 173 Prozent. Für 2014 erwartet Trend Micro unterdessen einen weiteren Anstieg auf über drei Millionen Programme.

Über die Hälfte der Programme sind sogenannte „Premium Service Abuser“, die den Nutzer bei irgendwelchen teuren Premium-Diensten anmelden. Mit 30 Prozent folgen Adware und 19 Prozent der Programme stiehlt unbemerkt Informationen. Laut dem Antivirus-Anbieter seien 27 Prozent der untersuchten Programme „hochgefährlich“.

Vor der Installation von unbekannten Apps aus dem Google Play Store sollten also Bewertungen von anderen Usern gelesen werden. Von Downloads auf externen Websites ist generell abzuraten. Besser ist es, Anwendungen ausschließlich über den offiziellen Store zu beziehen. Fazit: Auch wenn Trend Micro als Vermarkter von Sicherheitslösungen alles andere als unbefangen ist, wird anhand der Zahlen erneut deutlich, dass Android-Nutzer besonders auf der Hut sein müssen.

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Grafik: Trend Micro

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Tobias Gillen ist Geschäftsführer der BASIC thinking GmbH und damit verantwortlich für BASIC thinking und BASIC thinking International. Seit 2017 leitet er zudem die Medienmarke FINANZENTDECKER.de.