Sonstiges

MWC 2014: Motorola versucht sind erneut an einer Smartwatch

geschrieben von Tobias Gillen

So wirklich erfolgreich war Motorola mit seinen Smartwatch-Ambitionen bislang nicht. Nun soll es ein neuer Versuch richten, wie unter anderem Heise berichtet.

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Viel Wert auf Design und Akku

Ende 2011 floppte Motorola mit seiner für Sportzwecke gedachten Smartwatch Moto Actv kläglich. In Deutschland wurde das kleine Tech-Gerät niemals vertrieben, weil über den kleinen USB-Anschluss Wasser ins Gehäuse eindringen konnte – für eine Sportuhr also eher unpraktisch.

Auf dem Mobile World Congress in Barcelona verriet Motorola-Manager Rick Osterloh, aktuell Senior Vice President of Product, dass man noch in diesem Jahr mit einem zweiten Versuch an den Markt gehen werde. Viele Details gab Osterloh nicht preis. Zumindest aber, worauf der Fokus bei der Neuauflage liegen werde: Akkulaufzeit und Design. Logisch: Keiner trägt eine Armbanduhr, die ihm nicht gefällt, warum sollte man also eine klobige Smartwatch tragen?

Motomaker auch in Europa

Zudem möchte man seine Uhr auch nicht alle zwei Stunden an die Ladestation hängen. Ob die neue Motorola-Smartwatch aber länger als die bisherigen Konkurrenten aushält, ist noch nicht bekannt. Sony verspricht mit seiner Smartwatch bei intensiver Nutzung einen Tag Akkulaufzeit, bei moderater Nutzung sogar bis zu eine Woche. Samsung verspricht bei seinem Gear-Modell nach dem Aufladen 150 Stunden Standby-Zeit sowie 25 Stunden „normale“ Nutzung.

Neben der neuen Smartwatch kündigte Motorola zudem an, seinen Online-Baukasten Motomaker im zweiten Quartal dieses Jahres auch in Westeuropa – und damit unter anderem hierzulande – zu starten. Damit wird es auch hiesigen Käufern des Moto X möglich sein, das Smartphone ganz nach Belieben zu gestalten.

Bild: Motorola


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Über den Autor

Tobias Gillen

Tobias Gillen ist Geschäftsführer der BASIC thinking GmbH und damit verantwortlich für BASIC thinking, Mobility Mag und Matchplan Mag. Von 2014 bis 2017 war er Chefredakteur von BASIC thinking. Erreichen kann man ihn immer per E-Mail oder in den Netzwerken.

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