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Wundertüte Microsoft: Nadellas neuer Weg

Christian Wolf
Aktualisiert: 04. April 2014
von Christian Wolf
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Bei Microsofts Entwicklerkonferenz „Build“ ist noch nicht einmal Halbzeit. Und dennoch wirkt die erst im Februar zu Ende gegangene Ballmer-Ära bereits wie ein längst vergangenes Zeitalter: Verantwortlich dafür ist natürlich der neue Microsoft-Chef Satya Nadella. Dieser stellt sein Unternehmen gründlich auf den Kopf. Während Ballmer strategisch oft etwas unbeholfen wirkte, hat Nadella offensichtlich eine genaue Vorstellung von der Zukunft des bislang immer ein wenig zu trägen Windows-Konzerns. Denkverbote gibt es dabei wohl keine, wie die ersten Entscheidungen der neuen Chefetage eindrucksvoll zeigen.

Ein radikaler Bruch

Denn – lassen wir uns das gestern Gesagte doch mal auf der Zunge zergehen: Wir sehen hier ein Unternehmen, welches seit jeher vom Verkauf von Software-Lizenzen lebt, diese aber nun (unter bestimmten Voraussetzungen) sogar verschenken will. Das ist an sich schon bemerkenswert und ein so schmerzvolles wie richtiges Eingeständnis, dass man nach etlichen Jahren in einer Sackgasse angekommen ist. Doch Spott und Häme sind Fehl am Platze: Nur wer stetig auf das Marktumfeld reagiert, kann dauerhaft erfolgreich sein. Und genau das hat Nadella verstanden.

Das alte Geschäftsmodell ist damit zwar noch lange nicht tot, aber es bekommt ein dringend erforderliches Upgrade. Microsoft findet sich damit endlich in eine Rolle ein, mit der man lange gefremdelt hat: des Herausforderers. Während das „alte“ Microsoft noch die Regeln des Marktes nach Belieben bestimmen konnte und Wettbewerber so auf Distanz hielt, ist das „neue“ Microsoft selbst Verfolger. Doch das Tanzen muss erst wieder erlernt werden, wenn man über Jahrzehnte nur für die Musikauswahl zuständig war. Nicht mehr Redmond gibt jetzt Takt und Melodie vor, sondern Google und Apple. Tanz oder Stirb. Oder anders ausgedrückt: Microsoft hat nun nur noch die Wahl entweder besser oder billiger zu sein. Offensichtlich versucht man nun beides.

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Besser und billiger

„Besser“ zu werden, daran arbeitet man in Redmond beispielsweise schon lange. Die Ergebnisse sind allerdings noch durchwachsen. Zwar gehört etwa Windows Phone immer noch zu den stringentesten Smartphone-Systemen, jedoch hinkt das OS bei gewissen Standard-Features unzweifelhaft hinterher – die leidige App-Frage einmal außen vor gelassen. Auch mit Windows Phone 8.1 wird sich das nicht völlig umkehren. Allerdings liegt man dann wohl zumindest auf Augenhöhe. Ein weiterer wichtiger Schritt ist die angekündigte Aufweichung der Hardware-Kriterien. Nur wenn Hersteller mit den gleichen Komponenten sowohl Android-Smartphones als auch Windows Phones produzieren können, wird sich die Zahl neuer Modelle mit Kachel-Optik erhöhen. Und Masse ist eben wichtig, um wahrgenommen zu werden. Apple ist hier eine Ausnahme.

Bleibt noch das „billiger“: Wenn Android für Smartphones und Tablets gratis ist, dann muss es Windows (Phone) eben auch sein. Denn „günstig“ ist im Vergleich zu einem Gratis-System eben immer noch zu teuer – vor allem mit Blick auf die lukrativen Märkte in Schwellen- und Entwicklungsländern. Daher nun auch hier der Bruch mit alten Gepflogenheiten: Unterhalb einer Gerätegröße von 9 Zoll wird Windows nun kostenlos an die Hersteller verteilt. Die Gratis-Ausgabe birgt natürlich auch Risiken. Vielleicht werden die Hersteller irgendwann auch für ein Desktop-Windows nichts mehr zahlen wollen.

Auswärtsspiel mit Rückstand

Umso wichtiger ist der Umbau des Konzerns und die Erschließung neuer Einnahmequellen. Das bisherige Geschäft mit Software-Lizenzen ist in der Ära mobiler Endgeräte ein Auslaufmodell. Noch vor wenigen Jahren sah das noch anders aus: Im Fall der Netbooks etwa konnte Microsoft mit preisreduzierten Lizenzen einen neuen Markt wie gewohnt schnell dominieren – trotz kostenfreier Linux-Alternativen. Dies gelang aber vor allem auch deshalb, weil Windows im PC-Segment eben der OS-Standard war. Und ein Netbook war letztlich auch nur ein schwachbrüstiger Laptop.

Bei Smartphones und Tablets liegt der Fall völlig anders – hier ist – abgesehen von iOS – eben Android der Standard, für den zuerst entwickelt wird und der den Markt bestimmt. Heißt: Der Kunde greift in der Regel zu diesem System, weil es einfach am häufigsten angeboten wird, es die meisten Apps dafür gibt und die größte Geräteauswahl. Heimvorteil Google. Kurzum: Nadella muss es nun gelingen, im ausverkauften Stadion des Gegners bei Gegenwind einen Rückstand aufzuholen.

Zumindest die taktischen Anweisungen zeigen dabei in die richtige Richtung. Als Trumpfkarte könnte sich noch die angekündigte Verknüpfung aller Windows-Plattformen über einen einheitlichen App-Standard erweisen. Denn wenn Entwickler die Chance haben, mit nur einer Anwendung auf PCs, Tablets, Smartphones und Konsolen präsent zu sein, gerät das Prinzip „Android first“ womöglich ein wenig ins Wanken.

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