Über Jahrzehnte war die Automobilbranche relativ stabil, doch Aspekte wie E-Mobility, eine schwankende Wirtschaft und globale Krisen mischen die Karten neu. Das spiegelt sich auch in den Verkaufszahlen der Hersteller wieder.
Einige bekannte Automarken sind bereits dabei, abgehängt zu werden, während sich andere noch mit den neuen Herausforderern um die Gunst der Käufer streiten. Eine aktuelle Analyse der Verkaufszahlen für das zweite Halbjahr 2024 und das erste Halbjahr 2025 zeigt, wie sich die Machtverhältnisse momentan verschieben. Vor allem Hersteller mit Fokus auf Elektromotoren steigen rasant im Ranking.
Diese Automarken verkaufen sich momentan am besten
Besonders für die deutschen Premiumhersteller wird die Luft immer dünner. Marken wie BMW (Platz elf), Mercedes (Platz 13) und Audi (Platz 15) mussten im Vergleich zum Vorjahr allesamt Verkaufsrückgänge zwischen zwei und sechs Prozent hinnehmen und schaffen es deshalb nicht mehr in die Top Ten.
Renault kann sogar ein Plus von zwei Prozent verzeichnen und landet damit auf Rang 14. Ebenfalls knapp gescheitert ist der chinesische Hersteller Geely, der seine Verkäufe jedoch um 59 Prozent steigern konnte und schon bald ganz oben mitspielen könnte.
Generell steht der Aufstieg von Fahrzeugen aus China im krassen Gegensatz zur deutschen Automobilbranche. Neben dem genannten Geely lässt vor allem BYD die Muskeln spielen. Ein Wachstum von 31 Prozent spricht für sich, und laut Experten ist schon in kurzer Zeit mit einer noch höheren Platzierung zu rechnen.
Wer sich von den klassischen Automarken noch ganz gut halten kann, sind Hersteller aus Japan und Südkorea, die zusammen gleich sechs von zehn Plätze in dieser Liste für sich beanspruchen. In der folgenden Galerie präsentieren wir die zehn meistverkauften Automobilproduzenten der Welt. Die Daten stammen von Jato Dynamics (via Visual Capitalist).
Platz 10: Chevrolet
Die amerikanische Traditionsmarke Chevrolet macht mit 1,49 Millionen verkauften Fahrzeugen den Einstieg in die Top Ten. Die General-Motors-Tochter kann sogar ein leichtes Wachstum von zwei Prozent verzeichnen.



