Apples iPhone-Rücknahme: „Reuse and Recycle“ kommt nach Deutschland

Tobias Gillen

Mit dem „Reuse and Recycle“-Programm von Apple können Nutzer von alten iPhones bequem einen akzeptablen Preis für Ihre Altgeräte erzielen. Nun kommt das Programm auch nach Deutschland.

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iPhone 3G bis iPhone 5

Im Oktober 2013 berichtete „9to5Mac“ schon von einer Ausweitung des „Reuse and Recycle“-Programms gen Europa. Nun ist nach einigen anderen Ländern auch Deutschland an der Reihe. Die Idee ist simpel: Nutzer von den Geräten iPhone 3G, 3GS, 4, 4S und 5 können diese in einem der dreizehn Apple-Stores in Deutschland abgeben und bekommen von Apple dann einen Gutschein.

So soll Apple für die Altgeräte je nach Zustand und Gerätetyp zwischen 120 und maximal 230 Euro springen lassen. Die Vorteile sind eindeutig: bequeme Handhabung, keine nachträglichen Probleme mit möglichen Käufern bei privater Veräußerung und direkt den Gutschein auf die Hand.

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Höhere Preise über Online-Marktplätze

Allerdings gibt es dabei auch klare Nachteile. Wer etwa kein neues iPhone (oder etwas anderes von Apple) kaufen möchte, schaut in die Röhre. Zudem raten Experten dazu, zunächst andere Möglichkeiten auszuschöpfen, da man damit gegebenenfalls höhere Preise erzielen kann.

Im August 2013 hat Apple das „Reuse and Recycle“-Programm eingeführt und inzwischen nach Lateinamerika, Indien, Kanada und Großbritannien expandiert. Was Apple mit den Geräten macht, ist nicht bekannt. Vermutlich aber entweder recyclen oder nach einer Generalüberholung im Refurbished-Store anbieten. Defekte Geräte müssen aber nicht zwingend verkauft oder repariert werden: Solange die Garantie besteht, bekommt man von Apple relativ simpel Austauschgeräte.

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Bild: Hayo Lücke / BASIC thinking

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Tobias Gillen ist Geschäftsführer der BASIC thinking GmbH und damit verantwortlich für BASIC thinking und BASIC thinking International. Seit 2017 leitet er zudem die Medienmarke FINANZENTDECKER.de.