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Mehr relevante Inhalte: Facebook sagt Newsfeed-Spam den Kampf an

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geschrieben von Tobias Gillen

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„Jeder Like bedeutet ein Gebet für den totkranken Benny“, „Like für weniger Likes“, Klick ‚Gefällt mir‘ wenn du einen VW hast“ – wenn du diese Meldungen kennst, bist oder warst du vermutlich Facebook-Nutzer. Denn diese leider inzwischen inflationär gebrauchten Like-Betteleien machen seit Jahren die Runde. Nun bequemt sich Facebook aber endlich, dagegen vorzugehen.

„Seriöse Seiten“ nicht betroffen

In einer Mitteilung spricht Facebook davon, den Newsfeed-Spam auszusortieren. Als Beispiel wird etwa das Bild von oben angebracht – ein Post und eine klare Botschaft: „Interagiere mit mir, Nutzer!“ Eben jene Postings sollen von Facebook im Algorithmus nun bestraft werden. Schließlich führe solcherlei Verhalten zu einem weniger schönen Umgang bei Facebook.

Zudem habe Facebook in Nutzerbefragungen festgestellt, dass die Nutzer diese Art von Posts als 15 Prozent weniger relevant einstufen als andere Posts mit einer ähnlichen Likenanzahl. Künftig werden diese Posts also weniger prominent im Newsfeed zu sehen sein. Das bezieht sich aber explizit auf Seiten, die sich darauf spezialisiert haben. Wenn man eine „seriöse Seite“ hat und dort versucht, seine Nutzer zum Interagieren zu bewegen, sei man nicht betroffen.

Vertrauenswürdigere Inhalte

Aber nicht nur Like-Betteleien werden bald abgestraft. Auch Bilder, die ständig die Runde machen, weil sie immer wieder hochgeladen werden, werden nicht mehr so häufig auftauchen. Zudem seien auch Spam-Links von den Änderungen betroffen, die zu unseriösen Seiten führen.

Facebook habe in Tests gesehen, dass sich durch die Änderung das Klickverhalten auf Links, die von Facebook weg führen, um bis zu 5 Prozent erhöht hätte: „Das ist ein gutes Zeichen, da die Menschen die Inhalte in ihren Newsfeeds relevanter und vertrauenswürdiger finden“, so Erich Owens und Chris Turitzin von Facebook.

Bild: Facebook


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Über den Autor

Tobias Gillen

Tobias Gillen ist seit August 2014 Chefredakteur und seit Mai 2015 Geschäftsführer von BASIC thinking. Erreichen kann man ihn immer per E-Mail oder in den Netzwerken.

2 Kommentare

  • Oh mann, wie mir dieses „Like diesen Beitrag und rette noch heute die Welt“ auf den Keks geht. Wer glaubt so einen Quatsch?? Genauso wie die Sprüche „Facebook wird bald Geld kosten – es sei denn, du likest diesen Beitrag, damit Facebook sieht, dass dein Profil noch aktiv ist.“ Hahaha… Direktes Ignore!
    LG Sandra

  • Ich habe eine Facebookseite die genau diese absolut nervigen Likes verhindern soll. Ihr müsst nur auf meinen Namen klicken und dann allen 38 Links folgen. Das ist ganz wichtig!

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