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Facebook greift Snapchat mit Konkurrenz-App an: Kommt Slingshot noch diesen Monat?

geschrieben von Tobias Gillen

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Andauernde Entwicklung

Man stelle sich folgendes vor: Der Platzhirsch unter den sozialen Netzwerken legt schlappe 3 Milliarden US-Dollar für eine stark wachsende Foto-Chat-App auf den Tisch – und die lehnt dankend ab, weil sie genau weiß, dass das Momentum, die Jugend, auf ihrer Seite ist. So lief es im Dezember vergangenen Jahres, als Facebook die gerade bei den jüngeren Nutzern populäre App Snapchat kaufen wollte, aber nicht kaufen konnte.

Snapchat ist das Paradebeispiel einer andauernden Entwicklung: Die Jugendlichen wollen vermehrt unter sich sein. Ob bei WhatsApp, LINE oder Snapchat – man hat das Gefühl, dass Facebook Mühe hat, gegen diese mobile Offensive der Konkurrenz anzukommen. Nicht umsonst setzt Facebook inzwischen stärker auf die Chat-App, hat WhatsApp und Instagram gekauft – und wollte auch Snapchat kaufen.

Slinghot – Facebook greift Snapchat an

Was macht man aber mit einem Haufen qualifizierter Entwickler und einem noch größeren Haufen Kohle? Richtig, selber machen! So arbeitet Facebook laut einem Bericht der „Financial Times“ (Paywall) aktuell, nachdem letzte Woche bereits Facebook Poke und Facebook Camera eingestellt wurden, an einer Snapchat-Alternative. Intern werde die App demnach Slingshot genannt und befinde sich bereits seit mehreren Monaten in der Entstehung.

Zuckerberg selbst soll das als streng geheim deklarierte Projekt beaufsichtigen, was noch diesen Monat zu einem Abschluss und einer Veröffentlichung kommen könnte. Dann soll Slingshot eine eigenständige und nicht mit dem Messenger verbundene App werden, mit der man kurze Foto-Nachrichten verschicken kann, die dann – wie bei Snapchat – nach einmaligem Ansehen, gelöscht werden.

Bild: Facebook


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Über den Autor

Tobias Gillen

Tobias Gillen ist Geschäftsführer der BASIC thinking GmbH und damit verantwortlich für BASIC thinking, Mobility Mag und Matchplan Mag. Von 2014 bis 2017 war er Chefredakteur von BASIC thinking. Erreichen kann man ihn immer per E-Mail oder in den Netzwerken.

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