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„The Next Big Thing“: Microsoft will ab sofort Innovation vorantreiben

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geschrieben von Felix

Satya Nadella ist in diesem Jahr zum neuen CEO von Microsoft auserwählt worden. Für das „Traditionsunternehmen“ der IT-Branche hat er große, sehr große Pläne. Nichts geringeres als das „Next Big Thing“ schwebt ihm vor.

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Seiner Meinung nach muss sich Microsoft intensiv auf die Post-PC Ära vorbereiten und dafür ist Innovation unabdingbar. Wie genau das geschehen soll, darüber gibt Nadella nur wenige Details bekannt. Als erstes Teilstück der Big Thing-Strategie zeigt Microsoft aber schon einmal das neue Real-Time Übersetzungsangebot von Skype.

Verstaubtes Image

Als Innovationstreiber konnte sich Microsoft in den vergangen Jahren nur selten einen Namen machen. Egal ob beim mobilen Internet, bei Smartphones, Tablets oder Innovationen im Suchmaschinenbereich, Microsoft spielte in keinem der Boom-Bereiche so richtig in der ersten Liga mit.

Chancen gab es, bei der Xbox One beispielsweise hätte es etwas werden können. Mit Plänen zur „Wohnzimmerüberwachung“, Onlinezwang und Co machte sich Microsoft dabei aber eher als Innovationsparasit einen Namen.

Was nicht ist kann ja noch werden. Diesen Anspruch hat zumindest der neue Chef Satya Nadella.

Einsicht ist der Weg zur Besserung

Im Rahmen der Code Conference in Kalifornien kündigt Nadella nun große Pläne an. Seiner Meinung nach müssen schnellstmöglich neue Ideen her.

“It’s time for us to build the next big thing [..] If along the way we have to buy things that’s fine, but we have to build something big.”

Dabei reicht eine gute Idee nicht aus. Sie muss auch umgesetzt werden können. Und genau hier sieht der CEO auch die große Stärke von Microsoft. Mit der etablierten Firmenkultur von Microsoft habe man nämlich das Potenzial und den Willen Ideen zur Realität werden zu lassen. So zumindest die Ankündigung.

Skype Translator und viel Unkonkretes

Wie genau die neuen Innovationen aus dem Hause Microsoft aussehen werden, darüber hält sich Nadella noch bedeckt. Er sieht großes Potenzial vor allem dort, wo in einer Welt der unterschiedlichsten Endgeräte Hardware, Software und Online-Angebote zusammenlaufen.

Interessant ist, dass Microsoft Innovation primär im eigenen Hause und nicht, bzw. nicht unbedingt durch Zukäufe erreichen will.

Innovativ zeigt sich indes jetzt bereits Skype. Bis Ende des Jahres sollen hier Live-Übersetzungen möglich sein. 40 Sprachen soll der neue Skype Translator bis dahin übersetzen können. Mit einem Telefonat in Deutsch auf English führte Microsoft gerade das Potenzial dieses neuen Angebots vor.

Bild: Microsoft


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Über den Autor

Felix

Internetabhängiger der ersten Generation, begeistert sich für Netzpolitik, Medien, Wirtschaft und für alles, was er sonst so findet. Außerdem ist er ein notorisches Spielkind und hält seine Freunde in der „echten Welt“ für unverzichtbar.

5 Kommentare

  • Microsoft hat schon immer weider mal gute Ideen gehabt, aber irgendwie auch sehr oft an konservativen Konzepten fest gehalten oder lieber schlecht kopiert obwohl man gute Sachen in der Schublade hatte.

  • Microsoft „Pläne zur Wohnzimmerüberwachung“ vorzuwerfen, ist eine unfaire Unterstellung. Trotzdem: Mit der Xbox One hatten sie eine Riesenchance und haben es dank schlechtem Marketing und zu schwacher Hardware vermasselt. Jetzt können sie nur noch über den Preis gehen und müssten die One eigentlich günstiger anbieten als die PS4.

  • Nadella ist absolut nicht authentisch. Normalerweise ist er ein Anzugträger.

    Die Erde steht für Microsoft still. Der einzige Grund, warum Microsoft existiert, ist, dass Apple sein Betriebssystem für gewöhnliche PC’s nicht freigibt.
    Aber keine Angst, dass würde Apple auch niemals tun. Denn auf miserabel zusammengestellte Computer würde OS X eh nicht gut laufen.
    Kundenzufriedenheit ist Apple wichtiger als Marktanteil.
    Der kommt mit der Zeit automatisch. 😉

  • Nadella ist keine Schönheit und hat absolut keine Ausstrahlung.
    Das trifft auch auf die Produkte von Microsoft zu. 🙂

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