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App-Empfehlung: „TwoDots ist kurzweilig – und doch langatmiger als sein Vorgänger“

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geschrieben von Tobias Gillen

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TwoDots, Nachfolger von Dots

Als Smartphone-Nutzer kennt man es mit Sicherheit: Dots. Das Spiel, das im letzten Jahr binnen drei Monaten fünf Millionen Downloads verzeichnen konnte und eine Mischung aus Konzentration, Schnelligkeit, Aufmerksamkeit und Geschicklichkeit fordert. Es geht bei Dots darum, in einer Minute möglichst viele gleichfarbige Punkte – „Dots“ – auf einem Spielfeld abzuräumen. Die Idee ist nicht neu, die Umsetzung aber sehr schick und die Performance einwandfrei.

Aus diesem Grund bekam Dots die Aufmerksamkeit, die es verdiente. Und die Macher entschlossen sich dazu, eine Fortsetzung zu entwickeln. Irgendwie habe ich mich bislang immer geweigert, die App herunterzuladen. Vielleicht, weil ich Dots bis zum Verzweifeln in Bus und Bahn gespielt habe. Oder, weil mich der Name, TwoDots, einfach nicht sehr gereizt hat.

Über 100 Herausforderungen

Aufgefallen ist mir die App immer wieder bei Twitter, wo TwoDots per gesponsertem Tweet beworben wurde. Irgendwann bin ich also doch neugierig geworden – und jetzt schreibe ich diesen App-Tipp. Denn: TwoDots macht unglaublich viel Laune.

Wenn man Dots kennt, erkennt man den Nachfolger klar wieder: Das Spielprinzip, nämlich gleichfarbige Dots abzuräumen, ist gleich geblieben. Neu ist aber die Vielseitigkeit. Nun geht es nicht ein ums andere Mal darum, in einer Minute möglichst viele Punkte zu kombinieren. In TwoDots muss man diverse Herausforderungen erfüllen. So geht es etwa darum, 40 rote, 30 grüne, 20 blaue und 10 lilane Punkte zu verbinden. Schafft man das, gelangt man zum nächsten der – aktuell – knapp über 100 Level.

TwoDots ist kurzweilig – und doch langatmiger

Schafft man es aber nicht, verliert man eines von fünf Leben. Nach fünf Versuchen ist also Schluss. Neue Leben muss man sich dann entweder – von mir nicht genutzt – für 89 Cent kaufen. Oder aber man wartet 20 Minuten ab, diese Zeit braucht ein TwoDots-Leben nämlich, um sich wiederherzustellen.

Schön ist, dass sich die Entwickler unzählige neue Dinge haben einfallen lassen. So muss man in einer Eiswelt etwa zunächst Eisblöcke zerstören, bevor man an die Punkte kommt, in der Unterwasserwelt muss man einen Anker immer bis zur untersten Reihe des Spielfeldes befördern, bis er sich auflöst. Wer nun denkt, TwoDots mal eben in zwei Stunden durchzuspielen, der täuscht sich: Das zunächst einfach beginnende Spiel – das übrigens kostenlos ist – hat es in sich und eignet sich hervorragend für kurze Pausen in Bus und Bahn. TwoDots für iOS ist im App Store erhältlich, eine Version für Android ist noch nicht verfügbar.

Dots hatte sich irgendwann ausgespielt, da wollte man nicht mehr. Bei TwoDots, das aus viel Strategie, Herausforderung und Schwierigkeit besteht, ist das unwahrscheinlicher. Einzig die Zwangspausen stören manchmal, aber das ist dann auch verkraftbar. Kurz um: TwoDots ist kurzweilig – und doch langatmiger als sein Vorgänger. Absolute Spiele-Empfehlung!

Bild: TwoDots


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Über den Autor

Tobias Gillen

Tobias Gillen ist seit August 2014 Chefredakteur und seit Mai 2015 Geschäftsführer von BASIC thinking. Erreichen kann man ihn immer per E-Mail oder in den Netzwerken.

1 Kommentar

  • Two Dots hat mir sehr gut gefallen und ich habe es über eine lange Zeit gespielt. Die Herausforderungen sind sehr abwechslungsreich. Nun habe ich den Level 235 geschafft und Frage mich wie es nun weiter geht. Wo ist 236? Gibt es eine neue Version?

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